Freitag, 24. Juni 2016

was soll ich sagen...............................

.........ganz ehrlich, ich weiß es nicht! Als ich heute morgen den Rechner hochgefahren hab, war ich schon sehr gespannt. Bereits gestern abend haben wir bis mitten in die Nacht vor dem Fernseher gesesse, haben Nachrichten geschaut, Talkrunden mit "schlauen" Menschen geschaut, uns pro und Contra angehört, bei manchem Argument Verständnis gehabt und über so manches von sich gegebene nur den Kopf geschüttelt. Ja, es wird ein etwas "anderer" Post. Und: die Bilder passen nicht wirklich zum Text,aber einen Post so ganz ohne Bilder mag ich dann auch nicht! ...................

.......und heute morgen nun der Schock - die Briten haben es getan - ja, sie haben gewählt - sie werden GEHEN. Von der Sache her find ich das gut, dass in manchen Ländern per Referendum direkt vom Volk entschieden werden kann, wohin die "Reise" eines Landes gehen soll. DAS ist für mich echte Demokratie. Klar, wir wählen auch in den verschiedenen "Ebenen" unseres Landes. Aber dann eben für Jahre - und über Jahre kann sich viel verändern. Kann viel passieren. Und auf diese Veränderungen können wir dann als Wähler keinen Einfluss mehr nehmen. Gut, wir können noch ein Volksbegehren anstreben. Aber so richtig "Wirkung" hat das aus meiner Sicht dann auch nicht mehr. ...........
 

...............passieren "dolle Dinge" in unserem Land, in Europa oder dem Rest der Welt, die auch unser Land betreffen, werden ja auch oft Umfragen gestartet, aber nutzen tun sie keinem. Verändern tun sie nichts. Jedenfalls ist das mein Eindruck. ...........
 

..............seit Monaten war ja bekannt, dass England sich entscheiden will - und hier ist nun das ganze Land gemeint. Jeder Bürger kann seine Meinung kundtun per Wahlentscheid. Es geht um die Zukunft eines ganzen Landes, also darf, soll, muss, kann auch jeder Bürger in England seine Meinung dazu abgeben. DAS finde ich eine gute Sache! Was mich persönlich aber dabei erschreckt: die Bürger Englands beeinflussen damit auch mein, Euer bzw. unser aller Leben hier in Europa. Das ist mir noch nie so bewußt geworden,wie gestern abend! Ich weiß, das klingt naiv. Aber bisher wurde wohl auch noch nie in Europa eine solch weit reichende Entscheidung für alle Europäer getroffen wie eben gestern. ...........
 

................ja, es gab auch Volksentscheide bzw. Referenden, wo Länder darüber abgestimmt haben, ob sie ihre Währung behalten oder den Euro einführen oder ob sie überhaupt der EU beitreten usw. Aber diese Entscheidungen haben uns (oder zumindest mich) nicht so wirklich durchgerüttelt. Aber heute morgen nun zu sehen: es ist amtlich - die Engländer GEHEN - das hat mich wirklich geschockt. ..........
 

.........Für mich selbst war die EU immer wie eine Ehe oder wie eine Beziehung (neudeutsch) und KEINE Lebensabschnittsgemeinschaft - und da heißt es doch auch: in guten wie in schlechten Zeiten. Aber Trennung ist ja so einfach. Man sagt: ich gehe jetzt, und tschüß - und dann? Gibt es vielerorts einen riesen Scherbenhaufen. Denn selten leben ja nur 2 Menschen gemeinsam auf "ihrem Planeten". Es hängt so viel mit dran. Und genau so sehe ich es jetzt auch mit England. Das Kreuzchen war eine schnelle Sache, die sich viele Engländer mit Sicherheit nicht einfach gemacht haben. Und schlimme Dinge sind in der Zeit vor dem Referendum passiert. Aber nun? Was passiert jetzt? Wie geht es weiter? Welche Auswirkungen wird diese Entscheidung denn nun für ALLE Menschen in Europa haben? ...........
 

.............und genau AN DIESEM PUNKT wird es in meinen Augen auch undemokratisch. Denn, wenn ich in einem Länderverbund bin, dann gilt es für mich eben wie in einer Ehe - man sollte ALLES versuchen, dass nicht am Ende ein Scherbenhaufen liegt. Man sollte auch an die denken, die ebenfalls von der Entscheidung betroffen sind. Ja, mir ist sehr mulmig, wie es nun für ganz Europa weitergehen wird. Wir wohnen alle nicht auf "einer Insel der Seeligen". In Europa gärt es - hätte man da nicht versuchen sollen, den "Karren gemeinsam aus dem Dreck zu ziehen"? Anstatt zu sagen: Tschüß, macht ihr mal alleine weiter. Muß ich nicht auch an die Anderen denken, wenn ich gehe?.............
 

.........Verhandlungen sind immer zäh. Verhandlungen bedeuten auch immer Kompromisse. Verhandlungen bedeuten auch immer: es gibt keine Verlierer (wenn die Verhandlungen fair geführt werden). Verhandlungen bedeuten doch immer - am Ende sollten alle Verhandlungspartner zufrieden sein. Und genau da scheint irgendwann irgendwo was mächtig schiefgelaufen zu sein. Wenn man das Szenario nämlich weiter spinnt, dann bricht die EU komplett auseinander. WAS wäre damit erreicht? Jedes Land kocht wieder sein eigenes Süppchen. Lange Zeit werden viele "Lager" nicht oder nur schlecht miteinander reden. Es wird viele Verlierer geben. Nicht nur als Länder sondern auch die Menschen, die diese Länder mit Leben erfüllen. ...............
 

.............Ich wünsche den Engländern von ganzem Herzen, dass sie mit dieser Entscheidung glücklich werden - dass es möglichst wenige Verlierer bei ihnen geben wird. Um das viele Geld, was nun vermutlich an den Börsen "verbrannt" wird, da mache ich mir eher weniger Sorgen. Was auf der einen Seite abnimmt, kommt auf der anderen Seite wieder hinzu. Es werden viele Menschen in den nächsten Tagen, Wochen und Monaten viel Geld verlieren. Aber Andere dann auch wieder hinzubekommen. ABER wird Europa nun noch so "stark" sein, dass die vielen Probleme, die nunmal derzeit zu bewältigen sind, auch weiter angepackt werden können? Werden weitere Länder sagen: UND TSCHÜSS? Was passiert dann mit den schwächeren Ländern in der EU - fallen sie dann "hinten runter"? Wie lange werden die verbliebenen "starken" Länder dann noch unterstützen können. Denn das ist doch auch ein Grundgedanke der EU gewesen: einer für alle - alle für einen und NICHT jeder gegen jeden..............
 

........Übrigens, einen Bezug zu der Entscheidung Englands haben die Bilder von heute doch: Die Farbe Lila hat ja auch eine Bedeutung: der letzte Versuch! Hat man wirklich alles unternommen, damit alle Menschen zufrieden in der EU miteinander leben können. Ich kann mir und uns allen nur wünschen / hoffen (und für Hoffnung steht ja die Farbe GRÜN), dass zumindest jetzt der ernste Versuch unternommen wird, dass die Trennung Englands von der EU möglichst wenig Scherben hinterläßt!..........
 

..........Eure heute sehr nachdenkliche Jacqueline

Kommentare:

  1. Hallo Jacqueline,jetzt muss ich doch mal schreiben.Habe mir auch die gestrige Diskussion im TV angeschaut.Ich habe das eigentlich nicht erwartet, dass die Engländer sich so entscheiden.Der Euro hat mir persönlich als Sparer, der sich seine Altersvorsorge sehr gut aufgebaut hatte,die Hälfe meiner Ersparnisse geraubt bei der Umstellung von DM auf Euro.Das Schengenabkommen hat dazu geführt, das immer mehr Kriminelle ins Land kommen.Die Reichen werden immer reicher und die Armen immer ärmer. Alles dreht sich nur um Profit Gier und Konsum. Das europäische Parlament hat sich einen Dreck um die Bedüfnisse der Menschen gekümmert. In der Landwirtschaft hat die Industrialisierung Einzug gehalten auf Kosten der Tiere. Ressourcen werden verschwendet und die Umweltbelastung nimmt immer mehr zu.Was ist bei den ganzen Gipfeln rausgekommen-nur lecker essen?!In den Krankenhäusern stinkt es zum Himmel-nur Profit, die Zahlen müssen stimmen für die Aktionäre. Ich weiß das aus eigener Erfahrung.Nicht zuletzt hat Frau Merkel mit ihrer überzogenen Flüchtlingspolitik dazu beigetragen das die Engländer sich nun so entschieden haben.Das Volk soll dummgehalten werden wie im alten Rom mit Brot und Spielen.Aber mach Dir keine Sorgen, es geht schon irgendwie weiter-ist es immer.Ob es allerdings so bleibt,glaube ich nicht. Auch in diesem Land wird sich einiges ändern und muss es auch.Wir haben hier Gesetze die stinken zum Himmel.Wie mit alten Kulturgütern umgegangen wird ist skandalös siehe Flohmarkt Bahrenfeld-HH, da liegt der größte Teil im Dreck-jeden Sa und So.Ob alte Bilder, Bücher ,Porzellan aus Haushaltsauflösungen etc.etc. Wie haben schon die ewig gestrigen 68er geschrien und gesungen-macht kaputt was (Euch) kaputt macht .LG

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Ganz Ihrer Meinung!!
      LG

      Löschen
    2. Hallo 1. Anonym - Deinen Namen weiß ich leider nicht. Bis zu Deinen Erfahrungen im Krankenhaus kann ich Dir folgen - so empfinden viele Menschen.
      Wo ich Dir nicht mehr folgen kann, sind Pauschalisierungen. UND es gibt nie einen "Schuldigen" - und zu guter Letzt: auch Frau Merkel wurde gewählt.
      Aber was mich schockt ist Dein letzter Satz wie Du schön schreibst der "ewig gestrigen 68er". Das sind die Leitsätze, die später auch viel Leid bringen können. Mit radikalen Parolen ist niemandem gedient.
      Ich denke, wenn jeder für sich in seinem kleinen (Um)Kreis das lebt, wie es sein sollte, dann kann man in kleinen Schritten viel verändern.

      Löschen
  2. Liebe Jacqueline,
    vielen Dank für Ihren eindringlichen Post heute. Seit Jahren bin ich stille Leserin Ihres Blogs und freue mich immer über Ihre innere Haltung zu den kleinen und großen Dingen des Lebens. Auch heute kann ich Ihnen größtenteils nur zustimmen, wenngleich ich ursprünglich nie für ein vereintes Europa war. Doch auch ich sehe heute die Gefahr, dass weitere Länder folgen werden, Europa geschwächt wird und vielleicht sogar ganz zerbricht. Jedenfalls kamen derlei Dinge in der Weltgeschichte bereits häufig vor.
    Trotzdem bin ich sehr froh über Menschen wie Sie, die diese starke innere konstruktive Haltung in sich tragen, die das Potential hätte, lachen Sie jetzt nicht, die Welt zu retten. Es müßten sich einfach mehr Menschen zusammenfinden, die noch gesunden Menschenverstand in sich tragen und wissen, worauf es im Wesentlichen im Leben ankommt.
    Profitgier, Mutter Erde bis zum Geht-nicht-mehr ausbeuten, oder andere Länder wirtschaftlich vernichten, gehört definitiv nicht dazu!
    Daher ein Bravo für Ihren Post und die Hoffung, dass wir uns unsere innere Haltung auch in vielleicht kommenden Notzeiten bewahren können.
    Viele liebe Grüße von
    Kirstin Lang aus Süddeutschland
    PS: Schreibe Anonym, habe keinen eigenen Blog

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Liebe Kerstin - Dein Kommentar hat mich wirklich berührt. Nein, ich bin kein "Weltretterin" - dazu "tauge" ich nicht. Dazu bin ich auch viel zu impulsiv - und das verträgt sich nicht mit Diplomatie! Und es wird viel Diplomatie von Nöten sein, um in Europa und allem, was da dran hängt, alles halbwegs imm "Lot" zu halten.

      Löschen
  3. Wenn das mal nicht Dein allerbester post war ... ;-) ich sehe es ganz genauso! Beängstigend ist es und kein Fernsehmensch hätte es besser sagen können. Die Einigung Europas war bereits Napoleons Aufgabe - gründlich vermasselt hat er es. Nun gab es endlich ein einigermaßen einiges Europa: Und nun DAS......wie sich wohl die Schotten erst fühlen???

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Ob es mein bester Post war, weiß ich nicht - auf jeden Fall mein erster, wo ich mal "politisch" geworden bin. Wobei ich eigentlich nichts anderes gesagt hab, als dass man "vernünftig" miteinander umgehen sollte. Nur so kann man auch friedlich miteinander Leben.
      Ich denke, Die Schotten werden es mit Fassung tragen. Sie sind so aufgewachsen, dass eben die endgültige Mehrheit die Entscheidung trifft. Und enn auch die Mehrheit in diesem Fall nur hauchdünn war. Und sie werden den Weg zurück in die EU suchen, das denke ich. Das wäre dann traurig für England, denn dann zerfällt England endgültig.

      Löschen
  4. Liebe Jacqui,
    sehr schöne Fotos zu einem so ernsten Thema und nachdenklichen Text...Ich war ehrlich gesagt auch fassungslos heute morgen, das sie es wirklich "getan" haben, die Briten. Ich hätte das nie erwartet. Wir werden das hinnehmen müssen und sehen, was das alles für uns bedeutet.
    Nachdenkliche Grüße
    Karen

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Ja, Karen, da sind wir beide eins. Warten wir mal ab - und hoffen, dass es nicht "zu schlimm" wird.

      Löschen
  5. Hallo Jacqueline,
    ich muss dir voll und ganz zustimmen! Auch ich habe mit diesem Ergebnis nicht gerechnet. Na ja, die Briten haben immer schon gerne ihr eigenes Süppchen gekocht. Aber ob diese Entscheidung für die junge Generation das Richtige ist? Ich wage das zu bezweifeln, aber man wird sehen.....

    Dein Text ist richtig, richtig gut!

    Liebe Grüße
    Frauke

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Danke Frauke - und ja, um die Jugend mach ich mir da auch so meine Gedanken / Sorgen - andererseits, oft ist es die Jugend, die leider sich nicht groß an Wahlen beteiligt. Warum auch immer das so ist.

      Löschen
  6. Jacqui, und ob die Bilder dazu passen. Du kannst dir gerade Linie, so nenne ich das mal. Und somit stehst Du zu dem, was Du so meisterhaft tust. Und somit HAST DU EINE MEINUNG! Oh weia, Du hast ne Meinung? In diesem unserem Lande?? Und sagst das auch noch??? Na holla, die Waldfee.
    Ich sage nur: BRAVO! Und ganz genau, Du, diesen Text hätte ich auch geschrieben haben können, Du sprichst mir aus der SEELE.
    Das Establishment war das, was eigentlich abgestraft wurde. Und damit wir auch. Schnief. Auf der einen Seite kommt da schon mal Wut auf, auf die "arroganten Rosinenpicker", auf Wahlvolk, das eigentlich keine Ahnung hat, doch ebenso absolutes Verständnis, ich hätte es vielleicht genauso gemacht. Es ist heftig, was gerade passiert. Gibt es ein Zusammen nicht? Oder ham se Recht? SO RECHT?
    Zumindest schwächt es uns massiv.
    Den Anonymen kann ich in vielen Punkten beipflichten.
    Wir sind einigermaßen aufgeregt und alarmiert, es wird uns ordentlich um die Ohren pfeifen, halb enteignet sind wir schon.
    Nun blicke ich auf Schottland und Irland. Und unser Heer. Nix war´s mit der Abrüstung.
    Ich stapfe fest voran, fürchte um die Umwelt wie eh und je, versuche, die eigene Gier zu zähmen und möglichst wenig "schädlich" zu sein.
    Bleiben wir zumindest beieinander und unseren Sinn für Kunst und Kulturgüter und leben das "einfache" Leben.
    Jetzt heißt es Augen auf... Es wird viel passieren in nächster Zeit. Alles alles Liebe Dir, Dein Post war, so glaube ich, Dein ALLERBESTER ever!
    Deine Méa

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Liebe Mea - ich zähle mich eigentlich nicht zum Establishment. Ich halte auch nicht viel von Kathegorisierungen. Es gibt egoistische Menschen und soziale Menschen - in allen Ländern und allen Schichten.
      Ich denke auch - eine eigene Meinung ist immer Wichtig - aber es ist auch wichtig, dass man zuhören kann - dass man auch die Meinung anderer respektiert. UND, dass man erstmal vor seiner eigenen "Haustür" schaut, bevor man über andere den Stab bricht. Das meine ich im Kleinen wie im Großen. Wenn sich an diese Einfachheit nur alle halten würden und könnten, dann wäre schon viel "gewonnen".
      Und man kann es auch so sehen: Ja, es wird sich vieles verändern - aber es kann auch Gutes bei raus kommen.
      Das ist zumindest meine große Hoffnung!

      Löschen
    2. Haha, na, wir und Establishment wäre nu wirklich ein Witz, ne? Könnten wir gar nicht. DAS war wahrlich nicht gemeint. Ich meinte, dass Zusammenschlüsse, die eigentlich so grandios gedacht waren, immer wieder an maßloser Gier scheitern. Wenn man solches nur nutzt, um auszubeuten (ein wenig schlucken Menschen ja, aber da ging es um sehr viel mehr), ob Natur, Ressourcen, Menschlein... dann klappt es nicht. Das meinte ich mit Establishment.
      Wenn etwas zu sehr ausgenutzt wird, dann kommt der Unmut. Davor haben so viele Angst. Und die ist begründet, wenn ich gucke, was für Bedingungen und Sonderkonditionen ausgehandelt wurden... Ich kenne mich nicht so sehr aus, was lief, nur einigermaßen, bin eher fassungslos, was die Briten da abzogen, aber egal, denn es steckte ohnehin was anderes dahinter. Angst, dass es eine "obere Herrscherkaste" gibt, der man ausgeliefert ist, die bis ins Kleinste ausbeutet. Und vor lauter Angst darüber wurde so etwas wie "Bündnispflicht" vergessen. Völlig. Es grassiert etwas Übles, was es schon einmal gab. Das, was auch unser Land damals in den Abgrund riss. Rechtsrucke und nationalistische Eigenbrötlerei kommen von der sozialen Schere, die in Europa immer weiter aufgeht.
      Die Einfachheit dagegen, echte Werte (schon mal auch Kunst und Kulturgüter, alte Gebäude zu erhalten), das wird zu oft über Bord geworfen, damit der Status stimmt, der Kontostand so hoch wie möglich, nicht wie NÖTIG ist.
      Und insofern bin ich aufgeregt und beunruhigt - aber auch neugierig, was sich nun tut. Vielleicht ist es sogar eine Chance...?
      Insofern, stehen wir zusammen, hoffen wir und denken wir, die Hoffnung gebe ich ohnehin nie auf. Ich hoffe nun erst einmal auf Schottland und Irland und auf ein Einsehen, dass "man" "da oben" nicht so ganz ungehemmt agiert. Der soziale Unmut ist sonst ein Pulverfass.
      Na, mal gucken.
      Einen lieben Samstagsdrücker Dir, liebe Jacqui, wir gehen nun zu einem, der solche Werte noch mit absoluter Inbrunst lebt und bestärken ihn (und uns), Deine Méa


      Löschen
  7. Liebe Jacqueline, was soll ich sagen...Sie haben mich überrascht .Ich habe mit so einer persönlichen Stellungnahme in puncto Politik auf diesen Seiten nicht gerechnet.Und ich bedanke mich dafür! Ihre Sorgen, Ihre Bedenken, sind auch meine. Es tut gut, dass man all dies mit Menschen teilen kann, die man gerne hat.Ich kann der Leserin,die Ihre innere Haltung gepriesen hat, in vollem Maße zustimmen. Wie Sie die Dinge sehen und kommunizieren, das wäre nämlich der wünscheswerte Ton, die wünschenswerte Art und Weise die Dinge zu beurteilen, Stellung zu nehmen. Aber auch über den Stil hinaus, stimme ich Ihrer Meinung zu. Sie schreiben:
    „Von der Sache her find ich das gut, dass in manchen Ländern per Referendum direkt vom Volk entschieden werden kann, wohin die Reise eines Landes gehen soll. Das ist für mich echte Demokratie.”
    Nun ja, vorausgesetzt, das Volk ist in der INTELLEKTUELLEN Lage, solche folgenschweren Entscheidungen zu treffen. Ich sehe aber keine intellektuelle Potential in dem Großteil der Bevölkerung – und das in vielen Ländern von Europa. Der Trend ist sinkend. Durch die Medien aufgehetzte, in ohnehin schon schlechter Lebenslage befindliche Massen werden von Möchtegern Diktatoren, Ultrarechten (wie das heutzutage so geschönert formuliert wird), populistisch- nationalistischen Parteien derart beeinflusst, dass eine Volksabstimmung nur schlecht ausgehen kann. Sicher haben die EU kritischen Meinungen in manchem recht. Aber, wie Sie das auch schreiben, unsere einzige Chance ist, das Europa zusammenhält. In guten wie in schlechten Zeiten. Und jetzt erleben wir die schlechten Zeiten.
    Viele spekulieren auf den Zerfall der EU, mit einem immer bedrohlicher werdenden Russland in den Fersen ist es eine ernstzunehmende Angelegenheit.

    LG

    Hemfeminin alias Susanne Benkő

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Danke Susanne, für Deine Worte im ersten Abschnitt - aber jetzt das große ABER: "in der intellektuellen Lage" ist schon ziemlich heftig formuliert. Auch wenn ich glaube, zu verstehen, was damit gemeint. Man kann leider nur "richtig" entscheiden, wenn man informiert ist. Und ich denke, dass das in der heutigen Zeit schwieriger denn je ist, sie "richtig" zu informieren. Und wollen muss man es dann auch noch. Denn sich zu informieren braucht Zeit und Energie / Mühe. Ich halte mich auch nicht für "richtig informiert". Manche Zusammenhänge verstehe ich leider auch nicht. Für manche Zusammenhänge fehlt mir auch das Hintergrundwissen.
      Ich denke aber auch nicht, dass wir "schlechte Zeiten" erleben werden. Vielleicht müssen wir einiges abgeben - ja, das kann passieren. Warum auch nicht. Für die meisten Menschen bleibt trotzdem noch genügend übrig!

      Löschen
  8. Liebe Jaqueline,
    ich habe mit einem anderen AUsgang der Wahl gerechnet, das sag ich ganz offen.
    Und mit am "schlimmsten" an dieser ganzen Sache find eich den knappen Ausgang der Wahl!
    DIE HÄLFTE des Landes wollte es anders!!!! 49 zu 51 %, das ist doch schrecklic!!, für all die, die gern geblieben wären.
    Da sind innerpolitische Probleme doch vorprogrammiert!!
    Nachdenkliche Grüße von Sabine

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. ohja Sabine, der Ausgang dieser Wahl war denkbar knapp. aber es war eine Wahl - und jeder uss das Ergebnis akzeptieren. Sonst hätte man die Wahl ja auch gleich sein lassen können. Der Gedanke an die inneren Probleme, die kommen werden, beunruhigt mich auch sehr!

      Löschen
  9. Hallo, Jacqueline,
    sehr guter post dies, wenn ich auch total anderer Meinung bin!

    Wenn wir, (das streckenweise aber vergeblich)dummgehaltene Volk auch über Dexit entscheiden dürften, ich wüsste, wo ich mein dickes Kreuz machen würde.
    Das bedeutet doch nicht, daß wir mit den anderen Europäern auf einen Schlag verfeindet wären, nur die teure kropf-ähnliche EU-Verwaltung mit ihren oft unsinnigen EU-Richtlinien wären wir los und könnten wieder mehr für unser eigenes Volk tun, als z. B. Milliarden in undankbare Miteuropäer zu stopfen.

    Was hat uns die EU gebracht?
    Wie ganz oben schon beschrieben (entspricht alles total unserer Meinung), sowohl die Ersparnisse als auch die Renten sind durch den Euro etwa halbiert worden, während die Preise verdoppelt wurden, was bei vielen überhaupt nicht registriert wird; ein Beispiel: 1 Pfund Salz hat mein Leben lang 19 Pfennige gekostet; jetzt kostet es auch 19, aber cent! Und noch eins: Rittersport hat immer 1 DM gekostet, jetzt kostet sie im Angebot, wenn man Glück hat, auch 1, aber 1 Euro! Jedesmal eine fast Verdoppelung bei halbiertem Einkommen! Diese Liste könnte ich beliebig fortsetzten. Schaut Euch nur 'mal die Preise für Fleisch und Käse und Brot an - NICHTS ist geblieben wie es war (eine Inflationsrate schon beachtet).
    Ob sich das durch Wiedereinführung der DM rück-ändern würde, weiß ich nicht.

    Ich sehe "positiv" nur, daß die Paßkontrollen weggefallen waren und das Umtauschen in Urlaubswährung, was für mich aber immer schon ein Stückchen Urlaub war. Das klingt sicher sehr naiv, aber genau so wurde es uns damals verkauft.

    Oder diese europaweiten Ausschreibungen, die z.B. einem nicht-deutschen Europäer das örtliche Busnetz überlassen, der bei günstigerem Angebot ja nur die Qualität des Nahverkehrs und die Anzahl der Mitarbeiter nach unten korrigieren kann; oder die europavorgegebenen Qualitätsrichtlinien von Lebensmitteln, auch unterhalb der unserer alten!
    Ob durch einen Dexit ein wie vormals recht stabiles Deutschland wieder existieren könnte, weiß ich nicht. Aber einen Versuch ist es meines Erachtens wert!

    Ansonsten wieder wunderschöne Bilder!!

    Danke für den post
    und ein schönes Wochenende
    Bärbel

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Nein Bärbel, diesen "Versuch" möchte ich nicht machen. Ja, es ist tatsächlich manches im Argen.
      Die Einführung des Euros war 2002 in Deutschland. Das ist 14 Jahre her. Ich denke nicht, dass man noch so rechnen kann, was hat es damals gekostet und was kostet es heute. Und ja, schau Dir die Preise für Fleisch mal an! Du kannst heute im Sonderangebot teilweise Schweinefilet für 7 Euro bekommen. Das wären nach Deiner Rechnung 14 Mark. Und das hat damals Schweinefilet gekostet. Ich halte es aber nicht für normal, dass das Schweinefilet "nur" 7 Euro 14 Jahre später kostet. Oder ein Ei 10 vielleicht 12 Cent im Supermarkt. Du kriegst einen Liter Milch für unter 50 Cent heute. Das wäre 1 DM - also, da kann was nicht sitmmen!
      Und wenn ich einem anderen unter die Arme greife, weil er warum auch immer in Not geraten ist, dann sollte man das tun, weil man es WILL und nicht, weil man Dankbarkeit erwartet. Und es ist nun mal auch ein Prinzip in der EU, dass die Starken für die Schwachen da sind. Ich kann doch nicht immer rechnen: was springt für mich dabei raus...........

      Löschen

  10. Liebe Jaqueline,
    mein Grundsatz war immer - poste nicht über Politik oder Religion. Da ich keinen eigenen Blog führe, konnte ich diesem relativ leicht treu bleiben.

    Mit Interesse las ich Ihren Post und die Reaktionen darauf. Schon in den Kommentaren zeigt sich, wie die Meinungen voneinander abweichen. Die EU bringt uns einiges, - aber eben auch nicht nur Gutes. Jedes "Ding" hat nunmal zwei Seiten.

    Sie schreiben: *Zitat - Denn das ist doch auch ein Grundgedanke der EU gewesen: einer für alle - alle für einen und NICHT jeder gegen jeden
    Vom Ansatz her sicherlich richtig und wünschenswert, in der Realität wahrscheinlich aber nicht durchführbar. Denn, was kann in der EU besser laufen, als in jedem einzelnen Land dazu?

    Wenn es der Bevölkerung schlecht geht, wird der Ruf nach Veränderung laut. Und dann bröckelt der gute Vorsatz: einer für alle - alle für einen und übrig bleibt nur noch :jeder - gegen jeden. Jeder für sich - der Reiche versucht zu retten, was zu retten ist. Der Arme versucht zu bekommen, was zu bekommen ist. Die Politiker kämpfen um Ihre Posten, die Länder um Reviere und keiner schert sich am Ende um mögliche Folgeschäden. In dieser Hinsicht, ist die EU schon längst gescheitert.........

    Sehr schwer im Magen liegen mir die Sätze von Hemfeminin. "Nun ja, vorausgesetzt, das Volk ist in der INTELLEKTUELLEN Lage, solche folgenschweren Entscheidungen zu treffen. Ich sehe aber keine intellektuelle Potential in dem Großteil der Bevölkerung – und das in vielen Ländern von Europa. Der Trend ist sinkend. Durch die Medien aufgehetzte, in ohnehin schon schlechter Lebenslage befindliche Massen werden von Möchtegern Diktatoren, Ultrarechten (wie das heutzutage so geschönert formuliert wird), populistisch- nationalistischen Parteien derart beeinflusst, dass eine Volksabstimmung nur schlecht ausgehen kann.

    Da frage ich mich, wieso sich die Massen in schlechter Lebenslage befinden? Vielleicht hilft es der EU, wenn der Pöbel von den Wahlen ausgeschlossen wird. Als Rest verbleibt dann ein intellektueller Kreis, der gern für eine genormte Schlangengurke 3,50 auf den Tisch legt.

    LG
    Tide Remark

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Liebe Tide, ich hab jetzt Deinen letzten Abschnitt zigmal gelesen. Ich verstehe ihn nicht. Ich hoffe, er war ironisch / sarkastisch gemeint.
      Und ich kann mich nur wiederholen: wenn jeder in seinem eigenen Kreis beginnt und auch bestimmte "vernünftige" Umgangsformen einhält, würde sich das nach meiner Meinung auch auf ein ganzes Land auswirken.

      Löschen
    2. Liebe Jacqueline,

      leider enthält der letzte Abschnitt nur ein Fünkchen Ironie. Was ich damit zum Ausdruck bringen wollte, lässt sich nur schwer in Worte fassen. Daher werde ich auch nicht weiter darauf eingehen. Nur soviel - es kommt immer auf die Sicht an, aus der man etwas betrachtet.


      Einem Staatenverbund, der über die Krümmung einer primitiven Schlangengurke kurz verhandelt, sich bei der Rettung und Aufnahme von Flüchtlingen aber in endlosen Debatten verliert. Die Verlagerung großer Firmen ins benachbarte Ausland, mit weitreichenden Folgen in der Arbeitslosenstatistik. Sinnlose Gesetze und noch sinnlosere Verordnungen. Was zählt hier eigentlich? Der Mensch( dabei steht der Mensch im Focus, auch die, die nicht der EU angehören )als Mitglied der EU oder Machtgerangel und Profitdenken?

      Solange vor den Küsten Europas auch nur noch ein Flüchtling ertrinkt,--- solange kann ich leider auch von meinen Mitmenschen niemals vernünftigen Umgangsformen erwarten.

      Ein verdammt heisses Thema, an das Sie sich herangewagt haben.

      Herzliche Grüsse

      Tide Remark

      Löschen
  11. Ein wunderbarer Post, vielen DANK dafür, liebe Jacqueline. Auch ich kann hier leider nur "anonym" kommentieren - dafür schon mal ein SORRY, um ein bisschen nach England zu schielen.

    Zum Thema: Solch einen reflektierten Post zu lesen ist selten. Ob ich dafür oder dagegen bin, sei nun erst einmal dahingestellt, dennoch spiegelt dieser Post eine profunde nachdenkliche Meinung wider, die ich wunderbar finde.

    Und daher möchte ich auch gar nicht näher auf den Post eingehen, sondern eher auf einige Kommentare, die mich fast erschrecken:
    Erstens, was uns die EU gebracht hat? Es geht uns blendend. Unsere Exportzahlen sind so hoch wie nie. Abnehmer sind in den meisten Fällen die Länder der EU. Arbeitslosigkeit so niedrig wie nie. Warum? Wir können auch in anderen Ländern der EU problemlos durchstarten, sollte es uns in D zu kühl, zu organisiert oder zu spießig sein.
    Die Öffnung der Schengen Grenzen hat uns nichts Gutes gebracht? Bitte was ist das denn? Wir fahren ohne Grenzen in tolle Länder und dürfen noch in einer Währung zahlen. Wie toll ist das denn? Wir brauchen keine Visa mehr. (Hat der Kommentator schon einmal für ein Visum für Russland oder China angestanden? Nein. Ach...)
    Und wir haben die Möglichkeit, Menschen, die ihr Zuhause durch Krieg verloren haben, ein temporäres oder auch ständiges neues Zuhause zu geben. Ist das nicht wunderbar? Nein? Ach und wer wird in 20 Jahren Ihre Pflege übernehmen? Genug Kinder bekommen wir ja im eigenen Lande nicht und die, die wir haben, sollen doch studieren. Doch nicht in die Alten- oder Krankenpflege gehen. Und brauchen wir nicht gute Handwerker? Wie lange muss ich heutzutage auf einen Handwerker warten? Handwerksbetriebe suchen händeringend Lehrlinge...Fachbetriebe Fachkräfte. Leute, wir brauchen Einwanderung! Die haben wir aber nicht, wenn wir unsere Grenzen verschließen!
    Last but not least...mein liebes Großbritannien. Liebes Commonwealth. Jahrhundertelang habt Ihr die Welt regiert. Menschen und Länder ausgebeutet. Nachdem diese Länder dann endlich wieder unabhängig wurden, habt Ihr sie ausgebeutet zurückgelassen. Und nun wollt Ihr wiederum Menschen, die Euch jahrhundertelang in ihren Ländern geduldet haben, nicht mehr aufnehmen? Aha. Weil Ihr überfremdet seid? Ach was. Kennen die Leserinnen hier die Menge der Flüchtlinge, die z.B. England im letzten Jahr aufgenommen hat? Es sei so viel gesagt, die Zahl ist gering, mehr als das.
    Zusammenfassend möchte ich einmal die Frage in den Raum werfen, vor was haben wir Deutschen so viel Angst? Vor was haben gute 51 % der Briten solche Angst?
    Leute bitte vergesst nicht, dass die EU nicht zuletzt sondern zuallererst eine Solidargemeinschaft ist. Und sobald das Wort Gemeinschaft zu lesen ist, weiß man doch, dass man mal gewinnt und mal verliert. Aber geht es uns nicht gut? Geht es den Briten nicht gut?
    Herzliche Grüße nicht von Anonym, sondern von Susanne ;o)

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Danke Susanne - ich finde es toll, wie Du das zusammengefaßt hast - "unterschreibe" ich gerne. Genau das sind so die Gedanken, die mir auch immer wieder durch den Kopf schwirren.
      Ein Aspekt kann auch gut sein: "man hat, was man hat" - wenn man sich "bedroht" fühlt, davon etwas abgeben zu müssen, macht man gerne die Schotten (Türen) dicht. Ich glaube, am meisten haben die Menschen davor angst, eben etwas abgeben zu müssen, oder nicht mehr ganz so viel zu bekommen. Und die wenigsten Menschen merken, wenn es ihnen gut geht, sie vermerken nur, wenn etwas schlechter wird. Das Gute wird oftmals als "normal angesehen. Etwas, dass einem ja schließlich zusteht. Und diesen Gedankengang halte ich für sehr gefährlich.

      Löschen
  12. Hallo Jacqueline, ich bin es nochmal. Das erste Anonym. Das mit dem kaputt was kaputt macht kommt nicht von mir. Soviel ich weiß hat das Rio Reiser getextet.Habe das auf die heutige Wegwerfgesellschaft bezogen und auf die Kulturgüter.Bin weder radikal noch sonst irgendwas und habe schon vielen Menschen und Tieren geholfen ohne Dank zu erwarten.Ich stelle nur fest, wie der Verfall von Sitte, Moral und Ethik sowie Empathie mit den Füßen getreten werden.Wir schwimmen z. Zt. orientierungslos durch die Welt und das ist schlimm.Ich bin absolut dafür, dass die Starken den Schwachen helfen müssen. Das wollte schon Karl Marx aber er selbst hat sich an dem Vermögen von Engels gütlich getan bzw. dessen Vater.LG

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Dann hab ich Dich falsch verstanden. Und es stimmt, dass viele Werte weniger werden. Aber liegt es nicht an uns selbst, diese Werte vorzuleben?
      Und es gibt und gab immer genügend Menschen, die Wasser "gepredigt" haben und Wein getrunken haben. Aber diese Menschen dürfen bzw. sollten nicht der Maßstab sein. Sondern das eigene Gewissen - das ist zumindest meine Meinung dazu.

      Löschen
  13. Du hast völlig Recht mit dem was Du schreibst, da bin ich dacor. Du lebst das vor, vor allen Dingen mit Eurem riesengroßen Herzen für Tiere, Pflanzen etc., deshalb , ja, ich liebe Deinen Blog, auch weil er so viel Freude bereitet. Dein Geschmack ist toll und die Dinge, die ihr verkauft, haben eine Geschichte. Lass uns weiter teilhaben. Ebenso der Blog von Mea LG

    AntwortenLöschen
  14. ❤️ liebe Jaqueline,
    Ich kann dir nur zustimmen....
    Den Vergleich mit einer Ehe ist treffend ...
    In guten wie in schlechten Zeiten ...

    Jeder Mensch hat seine eigene Meinung...
    Zusammenhalt und den anderen unterstützen sind wichtige Faktoren...
    Schon würde es mit der Gemeinschaft klappen...

    Herzliche Grüße
    Jutta

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. ja, Jutta, es bleibt nur zu hoffen, dass es in Zukunft ein wenig "besser" läuft.

      Löschen
  15. Ihre Überschrift heißt: Was soll ich sagen? Sie sollten gar nichts sagen. Politisieren Sie in Zukunft bitte nicht mehr. Überlassen Sie das bitte in Zukunft den etablierten Parteien.
    Das gehört nicht in diesen Blog. Wie heißt es doch so schön-Schuster bleib bei deinen Leisten.

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Guten Morgen! Sie sind mir schon ein witziger "Vogel". Sie halten es nichtmal für nötig, die einfachsten Umgangsformen zu wahren wie guten Morgen und meine Name ist (stimmt, dazu gehört schon auch Rückrat, seinen ECHTEN NAMEN zu nennen).......und sagen mir dann, was ich zu tun bzw. über was ich zu schreiben habe? WAS in meinen Blog gehört und was nicht, entscheide noch immer ich. Ich wünsche Ihnen einen schönen Sonntag!

      Löschen
    2. Ja gell...war das schön als man seine Meinung noch still und leise hinterm Ofen denken durfte.....-))
      NOCH könnten sie gehen.....in ein Land wo DAS noch so gehandhabt wird.
      Gefährlich dumm sind Aussagen wie ihre.

      "Das gehört nicht in diesen blog"....süß.

      Wo gehen sie hin um politisch zu diskutieren? Stammtisch....Gartenzaun.....Tupperabend.....oder haben sie vielleicht noch DEN Ofen?

      Dann sehen sie zu das sie immer genug zum heizen haben sonst wird es sehr ungemütlich dort.



      Löschen
  16. Natürlich können Sie in Ihrem Blog schreiben was Sie wollen. Aber ich möchte nicht wissen, wieviel Kommentare Sie gelöscht haben, die Ihrer Weltanschauung nicht folgen können. Oder sammeln Sie nur die Claquere um sich???!! Der Höflichkeit halber auch ich wünsche Ihnen einen schönen Sonntag Haben Sie Mut!!!

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Sie scheinen tatsächlich nur auf stänkern aus zu sein. Warum soll ich Kommentare löschen?
      Zumal man das sehen würde. Dann erscheint für alle sichtbar der Hinweis : Kommentar wurde vom Administrator gelöscht.

      Löschen
    2. Meine Güte!
      Wie dummdreist doch manche Leute sind! Man sollte auf so was Dämliches eigentlich garnicht eingehen. Das fängt damit an, wie Jaqueline schon sagt, das anscheinend nicht mal die einfachsten Umgangsformen möglich sind. Dann heißt es, Jaqueline solle ihre Meinung gefälligst für sich behalten, aber wenn sie sie hier veröffentlicht, hat sie bitte schön auch alle Kommentare zuzulassen, selbst die, die unter die Gürtellinie gehen. Ärgere dich nicht, liebe Jaqueline, solchen Leuten kann man nicht mit Argumenten kommen und mußt du ja auch garnicht, denn das ist d e i n Blog!!!!
      Ich finde deinen Post wieder einmalig, denn er beweist einmal mehr, dass du eine weise Frau bist. Und das meine ich wirklich so. Und die Bilder sind wieder zum Dahinschmelzen.
      Jetzt hab ich mich schon wieder zu Wort gemeldet. LG Karen

      Löschen
    3. Ja, Karen, manche Menschen lernen es scheinbar nicht mehr - sehr traurig........aber selber möchten diese Menschen bitte schön sämtliche Rechte haben. Nunja,......
      Und großes Danke für das tolle Kompliment!

      Löschen
  17. Das stimmt so nicht!!!Ist schon mehrfach geschehen. Den ein oder anderen Kommentar lassen sie zu. Eigene Erfahrung. Leider, nochmals schönen Sonntag

    AntwortenLöschen
  18. Nochmal, warum äußern Sie sich nicht zu meiner Frage: Kommentar wird nach Freigabe sichtbar!? Ihrer Freigabe oder welcher sonst?MfG

    AntwortenLöschen
  19. es stimmt was anonym sagt, es wird nicht jeder kommentar auf diesem blog freigegeben, das ist meine eigene erfahrung.
    g v. vroni

    AntwortenLöschen
  20. Liebe Jaqui!
    Habe Deinen Post gelesen und dann die Kommentare.
    Hat mir einiges abverlangt.
    Das Recht auf Meinungsfreiheit ist eine Grundlage der Demokratie.
    Meine Tochter lebt seit über 17 Jahren in England, ich habe es aus ihrer Sicht miterlebt,
    mitgefiebert, mitgedacht.
    Du bist mutig, vertrittst Deine Meinung. Aber genügt es nicht auch, sie mit dem Helden zu teilen?
    Denn mich machen manche Kommentare traurig.
    Das paßt nicht zu Kirschen, Lavendel und Rosen. Und doch ist es unser Leben!
    Es gehört dazu wie Regen und Sonne, Unwetter und eben Politik.
    Eva aus Österreich

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. hallo Eva, nein, mir hat es nicht genügt, denn ich schreibe in meinem Blog, was mich bewegt. Für mich ist und bleibt mein Blog mein virtuelles Tagebuch. Genauso wie Kirschen, Lavendel unsere Fellträger und vieles mehr. So hab ich ihn begonnen und sonst macht er für mich auch keinen Sinn.
      Ich fand auch nicht alle Kommentare sehr "prickelnd" - und manche Menschen brauchen das scheinbar auch. Traurig aber wahr.
      Und, dass viele Menschen Demokratie so zurechtbiegen, wie es ihnen grad in den Kram paßt, das ist leider nichts Neues.
      Liebe Grüße nach Österreich!

      Löschen

Ich freue mich über JEDEN Eurer Kommentare - DANKESCHÖN !!! - und versuche, so schnell als möglich auf Fragen von Euch zu antworten. Bitte seid nicht böse, wenn ich nicht jeden Kommentar von Euch hier kommentiere.