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Freitag, 20. April 2018

Tschüss TM ......... Willkommen Flegelzeit......................

ja, das ist u.a. ein "Abschiedspost" - für TM / TIGGER MIAU 



Gestern bin ich zum letzten Mal ins "kleine Haus" gegangen - diesmal, um mich von TM / TIGGER MIAU zu verabschieden. 
Das ist schon ein mieses Gefühl, zu wissen, dass der kleine Schnurrer am nächsten Tag nicht mehr da sein wird, dass man nicht mehr drauf achten muss, dass, wenn man die Tür aufschliesst, er einem nicht zwischen den Beinen hinauswischt. Man keine rausgetragene Katzenstreu mehr im Flur finden wird. Selbst das Katzenklo säubern wird fehlen. Keiner, der mit einem empörten MIAU an der Tür stehen wird. Keiner, der einem mit unablässigem Schnurren um die Beine streichen wird. Keiner mehr da, der einem ganz traurig hinterher schaut, wenn man das Haus dann wieder verläßt. Keiner da, der einem freudig entgegenläuft, wenn man auf dem Sofa sitzt und seine Schmuseeinheiten einfordert. Keiner mehr da, der einem auf dem Tisch rumturnt, wenn man an der Spüle hantiert. Keiner mehr da, der zufrieden auf der Decke auf dem Tisch liegen wird und aus dem Fenster schaut. 
ABER, es ist auch ein schönes Gefühl, zu wissen, dass für ihn JETZT das "echte Leben" beginnt. Dass er eben nicht mehr 23 Stunden am Tag alleine sein wird.  Dass er bereits so sehr erwartet wird. 



Dass es da zwei Menschen gibt, die in Zukunft IMMER für ihn da sein werden, für die er der "Kronprinz" sein wird. Die ihn lieben werden, egal was er anstellt und alles tun werden, dass er glücklich ist. 



Und so schreibe ich die Zeilen hier grad zwar mit einem sehr dicken Kloß im Hals, aber auch mit der Gewissheit, dass es die einzige RICHTIGE Entscheidung war!



Die Bilder sind wirklich nicht besonders gut geworden, aber für mich sagen sie genau das aus, wie es war und was ich fühle.................. ich hatte auch das Gefühl, TM wußte, dass es unsere letzte gemeinsame Zeit war ................ es war wirklich so, als würde auch er sich von mir verabschieden. Machs gut kleiner TM - paß gut auf Dich auf und vor allem, sei GLÜCKLICH in Deinem neuen Zuhause!




ABER, das Leben mit unseren Fellträgern ist auch lustig - so wie heute morgen beim Blick aus dem Wohnzimmerfenster in den Hof:
Ich hatte gestern beim aufräumen des Lagers noch eine Tüte mit alten Clogs gefunden - die sollten (eigentlich) an einer Stallwand am Ladenhaus dekoriert werden - und waren prompt gestern vergessen worden, rübergebracht zu werden. Die Tüte stand also ganz friedlich im Hof - und WER hat da seinen großen Kopf in der Tüte?: unser Sonnenschein YILDIZ. Inzwischen etwa 9-10 Monate alt und mitten in der Pubertät,




"klaut" sie sich einen Schuh aus der Tüte





und trägt ihn feierlich zu den anderen "Youngsters" NANNI und JORGOS, die bereits einträchtig auf dem Mulchhaufen sich mit bereits "erbeuteten" Clogs amüsieren.




Und was macht JORGOS?: der beobachtet genau, wie YILDIZ das gemacht hat, tapert nun ebenfalls zur Tüte, fällt fast kopfüber in die Tüte



und "klaut" sich seinen Clogs aus der Tüte




Na, mir ist auch klar, dass es "erziehungstechnisch" sehr kontraproduktiv ist, die Youngsters gewähren zu lassen. ABER, man muss es auch so sehen: sie erziehen uns zur Ordnung - warum lassen wir das auch im Hof stehen? Jedes junge Wesen ist neugierig, jedes junge Wesen testet seine Grenzen aus, jedes junge Wesen macht Blödsinn.
Und ich kann mich ja auch selbst beruhigen - SOLCHEN Blödsinn machen tatsächlich nur die jungen Fellträger - werden sie älter, machen sie das nicht mehr, die "Unsinn-machen-Zeit" geht vorüber wie eine Grippe, Masern, Mumps oder Röteln - man braucht nur Geduld! Und ganz ehrlich: wenn man sie dann so friedlich da auf ihrem Mulchhaufen liegen sieht mit ihrer "Beute", da geht einem dann auch das Herz auf und man weiß: ihnen geht es gut!
Und wie heißt es so schön im Volksmund: Humor ist, wenn man trotzdem lacht - Eure Jacqueline

 

Donnerstag, 29. März 2018

Auf, ins Osterwochenende..................

 ........dann wollen wir doch mal ins lange Osterwochenende starten!




Naja, wenn man aus dem Fenster schaut, könnte man eher denken, dass wir Nikolaus haben - aber ok, das Wetter kann zum Glück eh niemand ändern, also nehmen wir es eben wie es ist und machen das beste daraus. 

 


Vielleicht den Kamin anheizen, dass es schön kuschlig wird oder, wenn der Wind nicht zu stark ist, auch ein Osterfeuer entzünden. Das lieb ich ohnehin sehr!

 


Vor allem: man darf ja auch nicht vergessen, dass dieses Jahr Ostern besonders früh ist!




Ich hab mir ja mal den "Spaß" gemacht und nachgeschaut, ob es irgendwann früher schonmal ein solch frühes Ostern gab, wie dieses Jahr. Dafür musste ich aber sehr weit zurückgehen - bis in das Jahr 1913!!!! In dem Jahr fiel OsterSONNTAG bereits auf den 23.03. !!! DAS finde ich dann doch SEHR früh - aber es scheint ein kalendarischer "Ausrutscher" gewesen zu sein. UND: In den März fällt tatsächlich alle 8 Jahre Ostern - ist mir tatsächlich noch nie aufgefallen! 




UND das Wetter war Ostern 1913 auch kaum besser! 10° und es hat geregnet - zumindest in Berlin. Übrigens hat meine eine Oma früher immer wieder davon erzählt, dass sie sich an Ostern erinnern kann, wo sie bei Schnee und Sonnenschein auf der Terrasse gesessen haben. Also solange ich denken kann, hat es das aber in Berlin nicht gegeben.




Wie oft schimpft man (also zumindest ich) über Tante-Google - aber ohne sie hätte ich das jetzt nicht so einfach alles rausgefunden! Auf jeden Fall beruhigt mich das etwas, dass es damals auch so kühl an Ostern war. Das Wetter muss also schon länger immer mal wieder seine Kapriolen geschlagen haben.




Ich weiß ja nicht, wie es Euch geht, aber ich hab Ostern eigentlich eher als angenehm warm in Erinnerung. Ich weiß noch, dass ich als kleines Mädchen immer in der Woche vor Ostern nicht nur der Eiersuche entgegengefiebert hab, sondern mich immer diebisch drauf gefreut hab, dass ich ab Ostersonntag Kniestrümpfe tragen durfte. Was hab ich die immer gehaßt - die saßen nie richtig, kringelten sich um die Knöchel und der Zwickel rutschte bis in die Kniekehlen - und an Ostersonntag war der Strumpfhosen-Spuk dann vorbei und die  vermalledeiten Strumpfhosen wurden dann endlich eingemottet. WENN das Wetter mitspielte!





Nunja, heutzutage freue ich mich nicht auf die Kniestrümpfe, aber barfuß in Ballerina, das ist schon ein reizvoller Gedanke und eine leichte Bluse dazu, Pulli über der Schulter. Sich ins Straßencafe setzen oder einen Spaziergang am Wasser bei lauen Temperaturen - ja, das wäre dann schon richtig toll. 





Klar, als unsere Kinder noch klein waren, da gab es natürlich auch bei uns Osterzopf backen, Karfreitag Fisch, Eier färben und das klassische Eiersuchen. Heutzutage freue ich mich dann eher darauf, mehrere Tage am Stück mit meinem Helden zu haben, vielleicht einige Märkte anfahren, usw. Aber auch das macht natürlich mehr Freude, wenn das Wetter angenehm ist. 

 


Aber wie heißt es doch so schön: wie gut, dass keiner am Wetter drehen kann - nehmen wir es also wie es kommt und machen das Beste daraus!




Wobei, ich glaube, einen Osterzopf werde ich dieses Jahr tatsächlich mal wieder backen - und den werden wir dann noch warm, mit Butter bestrichen, geniessen. Dazu werden wir uns ins "kleine Haus" setzen und einfach den Moment leben.




Die Bilder hier heute zur Untermalung sind alle im kleinen Haus entstanden. Dadurch, dass wir ja noch immer niemanden fürs Katerchen TIGGER MIAU gefunden haben, sind wir ja viel häufiger im "kleinen Haus" als sonst. 

 

Aber die Osterdeko dort ist eher etwas "versteckt und katzenfreundlich", denn so manches Teil, was ich garnicht so im Blick habe, dass es ein Katzenkind zum Spielen herausfordern könnte, findet der kleine Schnurrer und amüsiert sich dann damit. Und so hab ich die zarten alten Glaseier dann doch nach dem Foto wieder vom Tisch weggeräumt, denn der Schnurrer hatte sie bereits entdeckt.

 

Und das ist ja nun mehr als verständlich, dass er sich Beschäftigung sucht - würden doch gelangweilte Menschenkinder auch nicht anders machen. Wer nicht ausglastet ist, bekommt Flausen im Kopf.




Und grundsätzlich habe ich auch sonst übers Jahr vieles rumstehen und liegen, was eher typisch Ostern ist. Für mich aber sind Eier ja das ganze Jahr über dekorativ.

 

Nun wünsche ich Euch allen wunderschöne und vor allem entspannte Ostertage, egal wie das Wetter wird wird - Eure Jacqueline

 

Montag, 12. Februar 2018

persönliche Gedanken, JORGOS und der GROSSE Irrtum………….


















Ich weiß, dass ich mit dem folgenden Text ein sehr "heisses Eisen" anfasse!, .... doch, auch wenn ich ein paar hübsche "Bildchen"  hier zur Untermalung mit einfüge, sind das Fragen, die mich in den letzten Monaten immer öfters umtreiben, die mich hinterfragen lassen, die mich zweifeln lassen, die mich hadern lassen und die mich auch traurig machen……………eine Sache ist klar und mit keinem Argument zu entkräften und gilt für alle Bereiche, wo man sich sozial engagieren kann: man wird NIEMALS ALLE retten können. Egal, ob man sich für Menschen, Tiere oder Umwelt allgemein ehrenamtlich einsetzt!
 

ABER JEDER kann was tun, wenn er / sie nur WILL und das können schon ganz kleine Dinge sein: man hält beim Autofahren nicht „drauf“, wenn ein Tier über die Straße rennt, sondern versucht, das Auto ausrollen zu lassen. ………..Man spricht den Nachbarn an, ob er nicht vielleicht doch mal gewillt ist, seine Katzen kastrieren zu lassen, damit die Population nicht ins unermessliche steigt. Man spricht den Nachbarn mal an, wenn sein Hund permanent im Zwinger sitzt oder an der „Laufkette“ läuft – und all das passiert in DEUTSCHLAND! In unserem doch (sollte man meinen) so aufgeklärten Land!
Wie gerne regen sich immer alle auf, wenn dann Vorkommnisse aus dem Ausland gepostet werden – wenn ein angefahrener Fellträger im Straßengraben gefunden wird, wenn ein fast verhungerter Hund neben einem Restaurant fotografiert wird, wo Menschen vergnügt ihr Abendessen einnehmen, wenn irgendwo im Ausland ein Hund vergewaltigt wird (auch DAS passiert bei uns auch in Deutschland (vor etwa einem Jahr in unserer Gegend gab es genau einen solchen Fall, der groß durch die hiesige Presse gegangen ist!)), wenn irgendwo eine Hündin mit ihren Welpen im Regen sitzt, usw. …….ohja, dann ist der Aufschrei immer sehr groß! BITTE RETTE SIE / BITTE HELFT …………….. achgottchen der arme Kerl, schaut mal, wie traurig das ist……………omg, was sind das für Schweine, die das tun? DU musst das Schwein anzeigen……………..ja, und das halte ich für „typisch Sofa-Tierschutz“ – immer schön die Verantwortung auf andere schieben, andere in die Pflicht nehmen.
 

Man sitzt in der warmen Stube an seinem Handy, Laptop oder Computer und kann sich so herrlich ereifern. ……….man läßt seinen Gewaltfantasien so wunderbar freien Lauf, was man denn alles mit diesem „Schwein“ anstellen würde, wenn man ihn den nur in die Finger kriegen würde – wie kann man nur sein Tier an die Kette hängen, wie kann man sein Tier nur vernachlässigen, wie kann man sein Tier nur missbrauchen…………….ach ja, und an guten Ratschlägen fehlt es dann natürlich auch nicht! Am besten noch unter falschem Namen oder Pseudonym
Dazu kommen dann noch die Menschen, die dann schreiben: ich würde sie / ihn ja nehmen, ABER ich hab schon einen xyz Hunde, Katzen, Wellensittiche – ABER Du musst unbedingt das Tier retten – egal wie! – VON WAS DENN????? Von was soll die PS bezahlt werden, von was soll der Tierarzt bezahlt werden, von was soll das Futter bezahlt werden ????



Was unter dem Strich bedeutet: ICH (also der Kommentar-Schreiber) hab ja was getan – nu mach DU / IHR mal was, denn ICH (der Kommentator) ist ja aus der Nummer raus…………………
Unabhängig davon, dass man ja so herrlich die Verantwortung weitergereicht und den Helfer vor Ort nochmal zusätzlich unter Druck gesetzt hat – wovon soll denn das alles bezahlt werden? Mit Sicherheit NICHT mit schlauen Sprüchen!



Dann gibt es noch die, die „teilen“, wenn irgendwo ein trauriges Schicksal gezeigt wird – das gilt übrigens nicht nur für Tiere sondern auch Menschen (Kriegsflüchtlinge, die kein Hemd mehr auf dem Leib haben, Eine Familie, denen das Haus über dem Kopf abgebrannt ist, Kinder, die im Winter nichtmal Winterkleidung haben (ja, das gibt es auch in Deutschland))………….weil „teilen“ ist ja so bequem! Ich hab ja was gemacht – ich hab „geteilt“, vielleicht sieht es ja jetzt jemand der „Geld hat“ und schreiben das auch noch brav unter den Thread. Sieht ja toll aus – ich fühle mich gut, weil ich geteilt hab ……….nee, das ist Unsinn! Weil: mit jedem „geteilt“ verlieren weitere Verfolger des Threads den Überblick, um was es denn eigentlich geht. Z.B. um die Sammlung von Geldern für Futtersäcke – wenn z.b. runtergezählt wird, wieviele Säcke denn zum Monatsende noch fehlen………….da macht sich ein „geteilt“ oder ein weinendes Emotikon“ natürlich richtig klasse (Ironie aus)
 

Auch sehr „hilfreich“: ich hab nicht viel und spende schon in sooooooooooooo vielen anderen Gruppen – das ist SUPER! Hut ab! Wenn es denn stimmt………….aber auch diese Kommentare helfen akut nicht dem Tier oder Mensch, für den grad gesammelt wird. Es hilft NUR dem Kommentator selbst, denn der fühlt sich grad prima, weil er / sie ja nun auch zur Masse derjenigen gehört, die verbal „geholfen“ haben – haben sie?
 

Da bitten und betteln Hilfsvereine über Tage, um eine bestimmte Summe für ein leidendes Tier zusammen zu bekommen in Gruppen mit mehreren hundert Mitgliedern. WARUM sind die Mitlgieder in diesen Gruppen? Die Aufrufe werden gelesen, und was passiert? NICHTS - man (der Leser) hat es für sich abgehakt wie eine Randnotiz, die er / sie in der Zeitung gelesen hat. Warum ist man dann in diesen Gruppen? Warum konzentriert man sich nicht auf ein oder zwei Gruppen und macht dann tatsichlich MIT? Streichelt man sein eigenens Ego, weil man ja in ach so vielen Hilfsgruppen ist - das sieht ja noch aussen in dem eigenen Profil so unglaublich engagiert aus?
Und eines ist auch mal klar: man kann egal wem auf so mannigfaltige Art tatsächlich HELFEN / UNTERSTÜTZEN!: z.B. gibt es auf FB für nahezu jede Hilfsorganisation ein Flohmarktgruppe – ob nun für den zu schützenden Feldhamster, Kinder in Afganistan, Orangutans auf Borneo oder für unzählige öffentliche und private Shelter rund um den gesamten Globus. Der kürzeste Weg zu effektiver Hilfe wäre also: man schaut mal, was man nicht mehr braucht wird und noch gut ist und verkauft / versteigert es in den Gruppen für einen guten Zweck – die Organisationen sind teilweise schon so verzweifelt, dass sie sogar anbieten: schickt uns Eure Sachen, wir bieten sie für Euch an…………..also selbst diese Arbeit (die KEIN GELD sondern nur Zeit kostet) ist manchen noch zuviel………….. von all den Dingen, die man für den „guten Zweck“ basteln, häkeln, stricken, werkeln kann aus Dingen, die man vielleicht noch im Schubfach schmoren hat, mal ganz zu schweigen……………….Auch eine tolle und von Herzen gut gemeinte Idee: Eine Freundin von mir hat ihr Geschäftsprogramm umgestellt und einen Großteil ihres Sortimentes, was auslaufen soll, extra für die Kunden bereit gestellt: nehmt es Euch und packt in die Kasse, was es Euch wert ist………………es ist zu fremdschämen: die Kasse war fast leer – die Tische allerdings auch……………. Und eigentlich soll diese Spendenkasse einer Krebsstation für Kinder in Deutschland zugute kommen………………
 

Was auch kein Geld kostet, sondern „nur Zeit“: Wieviele Hunde in Deutschland sitzen in den Tierheimen und warten nur darauf, dass sie mal für ein paar Stunden ausgeführt werden, Katzen, die mal durchgekrault werden wollen – man muss nur in die Tierheime gehen! Wieviele Kinderheime gibt es, die sich RIESIG freuen würden, wenn mal jemand kommt und den Kindern beim Hausaufgaben machen helfen würde, oder sich drüber freuen würde, wenn jemand den Garten wieder auf Vordermann bringt. Oder Seniorenheime, wenn jemand nur mal mit einer Tüte Kekse oder einem selbstgebackenen Kuchen die Menschen dort erfreuen würde.



ODER mal seinen Arzt / Tierarzt / Klinik fragen, ob nicht Verbandsmaterial, Krankenunterlagen etc. für einen guten Zweck hergegeben werden kann ……….. mal im Baumarkt oder Tiermarkt fragen, was mit Tierfutter ist, dessen MHD nicht mehr allzu lang hin ist…………….. Man ist verblüfft, wieviele Märkte / Ärzte / Kliniken diese Anfragen unterstützen. ………….



Ich weiß nicht, woran es liegt – warum immer mehr Menschen rumheulen: BITTE HILF – aber selbst nichts machen. Am Geld kann es eigentlich nicht liegen, wenn man sieht, dass es in Deutschland bergauf geht – wenn man sieht, wieviel Geld für Luxus verballert wird. Und für mich zählen auch Sylvesterknaller und Karnevall "des kleinen Mannes" zu diesem Luxus dazu. Es geht nicht darum, solche „Vergnügen“ zu verbieten oder den Menschen den Spaß daran zu vermiesen. Aber, wer 50 euro und mehr in die Luft balern kann, der hat keinen einzigen Euro, den er einer Hilfsorganisation spenden kann? Wer jedes Jahr ein neues Kostüm kaufen kann für den Karneval, der kann keinen Euro für eine „gute Sache“ locker machen? – Sorry, da fehlen mir dann doch die Worte……



………ausser: ES GIBT NICHTS GUTES – AUSSER MAN TUT ES ……NICHT REDEN - MACHEN!……….. denn nur mit reden, kommentieren und traurigem Emotikon ist NICHTS getan!
Dies ist übrigens mein ureigenster Text - meine eigenen niedergeschriebenen Gedanken! Wer es teilen / bzw. kopieren möchte - nur zu!
 

und viele fragen sich jetzt vermutlich: WER ist der kleine Zwerg da auf dem Foto??? - DAS ist unser neues "Nesthäkchen" Jorgos und ich möchte hier nur in wenigen Sätzen zusammenfassen, was passiert ist: Er wurde mit wenigen Wochen mit Januar in KOMOTINI / Griechenland mit gebrochenen Knochen im Straßengraben gefunden. Er sollte zur Operation in die Tierklinik nach Thessaloniki, bekam aber Parvo. Gegen diese fürchterliche Krankheit, die meistens Welpen befällt, hat er erfolgreich angekämpft und kam dann 2 Wochen später tatsächlich in die Klinik und dort stellte man fest, dass sie die Brüche nicht operieren können. Ich konnte das nicht glauben und hab die Röntgenbilder zu unserer  Klinik geschickt. Die meinten, sie kriegen das hin und ich bin am 02.02. früh nach Thessaloniki geflogen



und hab den kleinen Jorgos nach Deutschland geholt.
 

Am 03.02. wurde er in der Tierklinik in Berlin vorgestellt, am 05.02. wurden die "richtigen" 3D-TD-Aufnahmen unter Narkose von ihm gemacht - die Ärzte waren entsetzt. Die Brüche noch viel schlimmer, als irgend erwartet. Und am 08.02. wurde er dann operiert - da war es bereits Zwei vor Zwölf, da ein Darmverschluss drohte. In Griechenland im Shelter hätte er keine 2 Wochen mehr überlebt. Und nun päppeln wir Jorgos, den kleinen tapferen Kämpfer, auf.


Es wird noch eine Weile dauern, bis Jorgos wirklich fit ist. Über eingesetzte "Knochen-Brücken" muss sich Knochengewebe bilden und Muskeln muss der kleine Herzkäfer auch erstmal aufbauen. Und DANN? Suchen wir für Jorgos ein Traumzuhause, wo er ein glückliches Leben führen kann!



NEIN, wir können ihn nicht behalten - zum einen ist es ein Rüde! Unser Mr.Gin würde ihn auf Dauer NIEMALS aktzeptieren. Das merken wir schon jetzt. Und er ist noch so jung - er braucht dann Menschen, die sich um ihn kümmern und viele Stunden am Tag nur für ihn da sein können!



Und, als wenn das noch nicht genug der Aufregung wäre: Wir hatten ja zwischendurch geglaubt, dass wir für TIGGER MIAU das "perfekte" Zuhause gefunden haben..........Haus in ruhiger Lage, 2 Katzenkumpels und katzenerfahrene "Dosenöffner". Bis Samstag sah es tatsächlich so aus. Der Held fuhr den kleinen TM nach Hamburg und hat ihn persönlich abgegeben. Alles war "schick" - wir bekamen noch am gleichen Abend (Samstag) die schönsten Fotos geschickt. Er sollte einige Tage im Gästezimmer sich einleben und er DANN ganz langsam an die "Kollegen" und das neue Zuhause gewöhnt werden. Daraus wurde nichts, denn er und die Kumpels trafen bereits am nächsten morgen aufeinander, weil doch die beiden Kumpekls so "neugierig" waren (oh-Ton an mich am Telefon)  und das war wohl zuviel für den kleinen TM - er (nichtmal 3kg)  wurde richtig sauer und hat erst seine neugierigen "Kumpels" (beide etwa 6-8kg) in die Flucht geschlagen und (O-Ton) seine "Dosenöffner" angegriffen...........ich gebe hier nur wieder, was uns erzählt worden ist. Also wurde noch am gleichen Tag (Sonntag) von den neuen Dosenöffnern entschieden: TM muss wieder weg - und abends um 19 Uhr war TM wieder bei uns. Nichtmal 3kg umschnurrten die Beine vom Helden. Nein, ich war bei der Übergabe nicht dabei - dafür hätte meine Selbstbeherrschung nicht ausgereicht.



Was ich davon halte, das behalte ich für mich. ............... wir haben eine falsche Entscheidung getroffen - das werfe ich mir vor ............... und nun versuchen wir erneut, die richtigen Menschen für TM zu finden. Bis dahin werden wir alles tun, dass er sich im "kleinen Haus" wohlfühlen kann!



Ich wünsche Euch allen eine wunderbare Woche und paßt gut auf Euch und Eure Lieben auf! - Eure Jacqueline

Montag, 22. Januar 2018

TIGGER MIAU zieht um.........................

ja, so traurig es ist, TIGGER MIAU wird umziehen.
 

Bestimmt erinnern sich noch einige von Euch an das Häufchen Katze / Kater, dass ich im letzten Spätsommer mehr tod als lebendig im Dorf bei uns gefunden hatte. Und wer nicht, kann die ganze Geschichte nochmals HIER  nachlesen. Damals war er ja ein völlig zerzaustes kleine dürres Wesen auf 4 Beinen gewesen, dass kaum aus den verklebten Augen schauen konnte und sich innerhalb kürzester Zeit dann bei unserer Tochter zu einem zauberhaften kleinen Kater entwickelt hatte.
 

Nun lebt unsere Tochter ja nicht alleine, sondern hat zwei noch sehr kleine Kinder - und unsere kleine Enkeltochter entwickelte nahaltende Erkältungserscheinungen und Husten. Es war auffällig: wenn die Kleine 2-3 Tage bei der Uroma war, waren diese Erscheinungen wie weggeblasen. Also wurden Ärzte befragt - und es verfestigte sich immer mehr: So sehr die Kinder den Kater liebten - es waren keine Erkältungen, sondern die kleine Maus reagierte allergisch auf den Kater und es musste schnell was geschehen.
 
Denn hier ging es dann eben um die Gesundheit eine noch ganz kleinen Menschen. Nun war aber guter Rat "teuer" - wohin sollte das Katzentier so schnell kommen - wie sollten wir ihn gut unterbringen? Soooooooooo schnell findet man doch keine neuen "Dosenöffner" für diesen Herzensbrecher. Also brachte der Held das Katerchen erstmal zu uns - und innerhalb kurzer Zeit war absolut klar: der Kater konnte Hunde nicht ausstehen - er entwickelte Mordkräfte, wurde 3 Meter groß und war ausser Rand und Band, sobald auch nur einer der Fellträger in seine Nähe nur kam. Im Haus bei uns konnte er definitiv NICHT bleiben. Er zog also um ins "kleine Haus".



Nunja, es ist ja schon luxuriös für ein Katzentier, ein ganzes Haus für sich alleine zu haben - und genau DAS war aber auch der Knackpunkt. Er musste dort ALLEINE sein. Und das konnte keine Dauerlösung sein. Denn, auch wenn Katzen ja Einzelgänger sind und auch länger gut alleine zurecht kommen - EINZELHAFT war keine Dauerlösung. DAS ist auf Dauer nicht tiergerecht. So sehr mir weh tun wird, wenn der kleine Kerl umziehen wird. Die erste Nacht musste er nun erstmal im Bad im "kleinen Haus" verbringen, damit er sich merkt, wo Futterbar und Toilette für ihn sind.




Am nächsten Tag dann hab ich es nochmals versucht, ob er sich nicht doch so gaaaanz langsam an Fellträger gewöhnen könnte - die alte Bulinka war also dabei. So lieb auch Bulinka trotz der ersten Ohrfeige war, die der Kater ihr verpaßt hatte ..........er war der Meinung, Fellträger gehen garnicht. Es war klar, er brauchte ein für-immer-Zuhause OHNE FEllträger.
 

Also wurde in FB ein HILFERUF gestartet. Und die Resonanz war unglaublich - das hatte ich nicht zu hoffen gewagt. Er wurde innerhalb von Stunden zigfach geteilt und nach 4 Tagen stand dann fest: er kann bald in ein absolutes Traumzuhause ziehen. Er wird dann einen fast gleichaltrigen auch getigerten Kumpel haben.


Petra Raabe und ihr Mann (ich hab die Erlaubnis, den Namen zu nennen und diese Bilder zu zeigen!) haben sich spontan in TIGGER MIAU unsterblich verliebt! Sie haben sämtliche Möglichkeiten, dass er seine Zeit bekommt, sich einzugewöhnen und darf dann, falls er das möchte, auch Freigänger in einer ruhigen Gegend sein.



Und ich denke, in dieser Umgebung müßte es schon mit dem Teufel zugehen, wenn sich TIGGER MIAU da nicht wohlfühlt! Also, wäre ich ein Schnurrtiger, ICH würde mich da wohlfühlen!



Naja, und nun pendeln also der Held und ich immer abwechselnd zwischen Wohnhaus und "kleinem Haus", damit TIGGER MIAU nicht zu einsam ist



Er ist dann wirklich ständig um einen rum - geniesst JEDE Streicheleinheit und muss ALLES erkunden.
 

Ist ständig da, wo er natürlich auch im Weg ist.



Und eines muss ich ja noch erzählen - also eher meinen Gedanken freien Lauf lassen:
Wir sind ja nun wirklich nicht die absoluten "Vorzeige-Umweltschützer" - begehen auch mehr oder weniger gedankenlos so manche "Umweltsünde". Aber was mir bei der Anschaffung der "Erstausstattung" für TIGGER MIAU aufgefallen ist, das hat mich dann doch erschüttert.
 


Der Held kam ja abends schon mit einer "modernen" Katzentoilette hier an. Ein quietschpinkes Platikteil, wo sich eine normale Katze kaum drin drehen kann, die über die Fliesen rutscht (die Kiste), als wäre sie mit Schmierseife bestrichen. Absoluter "Wohhlstandsmüll", der nicht den Euro wert ist. Also bekam er kurzerhand eine "Toilette" in Form einer alten massiven Eisenkiste. DA kann er mit Anlauf rein- und rausspringen, sich umdrehen und es geht genügend Streu rein, dass er ordentlich "graben" / vergraben kann.



Und dann standen wir am nächsten Tag vor den Futterregalen: Was da für ein Müll im Regal steht, ist wahrlich unfassbar. 40gr. Futter in einer großen Aluverpackung - also, würde ich die dem Zwerg füttern wollen, der würde mich auslachen..............also kann man sich gut vorstellen, WIEVIELE dieser Minipackungen ich kaufen müßte, um ein Katzentier satt zu bekommen.



Und was es da für "Gerichte" gibt - UNFASSBAR ..............z.B. mit Tomatensauce verfeinert.............Hat schonmal jemand gesehen, dass sich eine Katze eine Tomate aus dem Garten holt?..........ich hab vor den Regalen gestanden und hab nur noch vor mich hin "getottert". Wird schon für Hunde ein Riesenbohei gemacht, was es so zu kaufen gibt - das ist NICHTS gegen den Wahn, den man für Katzen treiben kann. Und immer schön in winzige Portionen verpackt, die kaum größer als eine Kaffeekapsel sind. Mir fielen SOFORT die berühmten Schildkröten ein, in deren Bäuchen man den Plastikmüll finden kann, um deren Hals sich die Plastiktüten schnüren, usw.



Der TIGGER MIAU ist ja noch klein - aber er bräuchte 2x am Tag zwei dieser kleinen Schälchen - sind 4 solcher Umverpackungen am Tag, damit er überhaupt annähernd satt wird!!! - bedeutet rundgerechnet 120 solcher Schälchen im Monat - sind 1.440 solcher Schälchen im Jahr - eine Kartze, die also 15 Jahre alt wird, was nicht abnorm ist, würde demnach 21.600 solcher Schalen verbrauchen!!!! Ich verkneife mir jetzt, auszurechnen, wie hoch dieser Berg nach 15 Jahren sein würde - und das bei nur EINER KATZE. Laut Statistiken leben um die 13 Millionen Katzen in Deutschland - wenn also nur die Hälfte von ihnen in Haushalten gefüttert werden und von diesen 6,5 Mio Katzen nur die Hälfte dieses Futter in den Schalen bekommt (also 3,25 Millionen Katzen), dann wären das nur in einem Jahr 4.600.000.000 solcher Schälchen - ich finde, das ist eine Zahl, die einen fassungslos werden läßt.
 

Dann meinte ich zum Helden: sagmal, wir barfen doch die Fellträger - warum kann man eine Katze nicht so ähnlich ernähren..............dann wissen wir wenigstens annähernd, was wir da füttern und müssen nicht diesen Umverpackungsmist kaufen.........................also ab in ein Fachgeschäft, das es zum Glück bei uns auch gibt. Aber scheinbar machen sich nicht so viele "Katzenmenschen" diese vielen Gedanken - es gab nur EIN Zufutter, das man geben kann, wenn man eine Katze nicht mit dem Futter aus dem Plastikmüll füttern möchte. DAS hat mich dann wirklich erschrocken.




Denn, es ging uns ja nicht nur darum, unser Gewissen zu beruhigen, sondern bis Mitte / Ende Februar wird ja TIGGER MIAU noch unser Gast sein und es soll ihm ja auch gut bei uns gehen! Und da muss man sich ja dann schon Gedanken machen, was man da füttert. Und was für unsere Fellträger gilt, gilt dann natürlich auch für TIGGER MIAU. Und was mir nebenbei dann auch noch aufgefallen ist: Für Hunde kann man zig Sorten verschiedener Hersteller mit Bio-Siegel kaufen - für Katzen haben wir nur EINE Variante eines Herstellers gefunden.


Und, was mir ausserdem aufgefallen ist: Es ist ja schon nicht einfach, die Fellträger vernünftig auf die Fotos zu bekommen - aber den Schnurrer aufs Bild zu bekommen, ist schon eine Kunst!
 

So süß er oft schaut, aussieht oder sich verhält - bis die Kamera ihn eingefangen hat, ist die Situation häufig schon wieder vorbei oder die Bildqualität grottenschlecht.



Er ist ständig in Bewegung, wenn man bei ihm ist.



Und, wenn man schon bei jungen Hunden sehr genau aufpassen muss, was man so alles in der Wohnung rumliegen läßt - gegen Katzen sind ja Hunde wahre "Waisenknaben"! Die Deko will noch ganz anders durchdacht sein - sowas z.B. geht GARNICHT - wurde also sofort "entschärft"! -



oder die Kette am Vogelbauer - die er zum Glück noch nicht entdeckt hatte ...................Klar, dass die sofort abgebaut worden ist, als ich diese "Gefahrenzone" heute bemerkt hab



Und auch hier wurde die Kette sofort nach dem Foto in Sicherheit gebracht



Ja, "Katzenmenschen" sind tatsächlich noch ganz anders gefordert als "Hundemenschen" - es gibt kaum etwas, was ein junges Katzentier nicht zum spielen animiert..............das hab ich in diesen wenigen Tagen schon gelernt!



UND TIGGER MIAU hat einen Lieblingsplatz!: auf dem Tisch vor dem Fenster im Ofenzimmer.




Dort hatte ich eine Decke liegen gelassen - also vergessen, wegzuräumen. Er hat sie entdeckt und zu seinem Lieblingsplatz erkärt. Er liegt dort hoch und kann bequem im liegen aus dem Fenster schauen, hat aber auch auch alles im Haus (vor allem die Eingangstür) gut im Blick



UND bekommt die Heizungswärme gut ab, denn die warme Luft steigt genau da nach oben - ist schon ein pfiffiges Kerlchen, der kleine "Schnurrer"



Und hab ich Anfang Januar noch mich gefreut, dass das Leben hier so leise vor sich hinplätschert. Das hätte ich wohl nicht sagen sollen...........Aber mich freut es sehr, dass wir in ein paar Wochen den kleinen Schnurrer dann sehr lieben Menschen anvertrauen können!



UND ich möchte die Gelegenheit noch schnell nutzen: dieses Bild ist für einen ganz bestimmten Menschen: Liebe L.G. / L.J. (mehr weiß ich leider nicht von Dir (stand auf dem Absender)) - ich kenne Dich nicht, aber mit diesem Geschenk / Brief, was so unverhofft vor ein paar Tagen hier eintraf, hast Du mir eine unbeschreibliche Freude gemacht. Es kam genau in einem Moment hier an, als ich sehr traurig war - ich danke Dir von ganzem Herzen! Wie Du siehst, hat ein Teil der Schätze einen Platz auf der alten Madamme im Schlafzimmer gefunden.
 

macht es Euch kuschelig - Eure Jacqueline
 

die Hundsrose oder Kartoffelrose

Ein echtes Highlight jedes Jahr ist ja die Rosenblüte bei uns. Also, wenn die ersten Rosen ihre Knospen öffnen. Meist beginnt das ja eher un...