Dienstag, 14. Januar 2020

Pläne sind dazu da, über den Haufen geschmissen zu werden


Heute war mal wieder so ein Tag, da kommt das Jahreszeitengefühl komplett aus den Fugen.
Kennt Ihr das?: Man nimmt sich einiges für den Tag vor - aber Deko steht definitiv nicht auf dem Plan. Dann setzt man den Fuß vor die Tür / in den Hof und denkt sich: boah, was für ein Wetter. 
gefühlt irgendwann Ende März................ aber garantiert nicht Mitte Januar!
Manmöchte einfach nur draussensein - die ersten "Frühlingsmomente" geniessen.
Trotzdem bin ich erstmal tapfer wieder ins Haus - hab ein paar haushaltliche "Pflichten" erledigt - und immer mit einem Auge sehnsüchtig aus dem Fenster geschaut. 
Irgendwann ging es nicht mehr anders............. durch das angekippte Fenster hörte man die verschiedensten Vogelgeräusche, kaum eine Wolke am Himmel - und ich drin? - nein, also DAS ging garnicht.

 

Wer mich kennt, weiß, dass ich nahezu das ganze Jahr in Schlappen ohne Strümfe durchs Haus laufe. Ich HASSE Strümpfe - warme Füsse sind mir nicht wichtig. Und so laufe ich auch, wenn es nur die Temperaturen draussen im Ansatz erlauben, barfuß in den Schuhen. 
So auch heute. Ein warmer Pulli, wattierte Weste und Ballerinas ohne Strümpfe - DAS grenzt für mich schon an Freiheit. Ich fühlte mich tatsächlich, als wäre es Ende März. Und wenn es nicht so kitschig klingen würde: Ich merkte förmlich, wie das Leben zurückkehrt.



Also wurden alle "Pläne" umgeworfen und ich nahm mir (m)eine Auszeit. Ab, mit den Hunden in den Garten - bewaffnet mit Schaufel und Korb wurden ein paar Ballen Schneeglöckchen ausgegraben. Sie waren gedacht für eine Deko im Hof vom "kleinen Haus".
Ich hab mal im Blog geschaut - dieses Jahr sind sie (die Schneeglöckchen) besonders weit bereits. 
Leider hatte ich meine Kamera im Haus vergessen - also gibt es keine Gartenaufnahmen.





Mit meiner "Beute" zurück im Hof fiel der Blick dann auf das vernachlässigte Pflanzzimmer. Das ging ja garnicht. Falls das Wetter sich hält, wäre es ja schon verlockend, sich dort mal auf eine Kaffeepause hinzusetzen - aber so, nein. ................ - wie war das mit den Plänen für den Tag?




Also ab in die Werkstatt, alles zum putzen rausgesucht und es folgte erstmal ein kleiner "Frühjahrsputz".
Und dann die "Belohnung":
Einiges wurde neu bestückt - ein klein wenig Deko verteilt, die ersten Schneeglöckchen kamen in eine Jardiniere. Wenn es tatsächlich die nächsten Tage so warm bleiben sollte, dann wachsen sie so geschützt gleich 2x so schnell.



Natürlich ist die Gartensaison noch nicht voll im Gange - aber so ein kleiner Vorgeschmack, ja, das tut der Seele einfach gut!



Übrigens mal ein Tip für alle, die gerne alte Deko "upcyceln" - nichts wegwerfen können:
 Ich hebe die Deko-Tannenkränze nach Weihnachten immer auf - sie eigenen sich perfekt als "Nester".  
Denn, wo steht geschrieben, dass ein Tannenkranz nur in der Weihnachtszeit eine "Daseinsberechtigung" hat?

 

 Genau, wie das schidderige / eingetrocknete zarte Silberblatt? Im Herbst hatte ich es unter Kürbissen dekoriert gehabt. Seitdem hing es da in den Kellen. 
Heute ein paar eingetrocknete Hortensienbälle und kleine Wachteleier dazu - fertig sind "Frühjahrsnester"

 

 


Und zum Schluss hab ich mich dann tatsächlich mit einem dampfenden Kaffee für ein paar Minuten ins Pflanzzimmer gesetzt. Habt die schöne Nachmittagsstimmung genossen. Länger hält man es so leicht bekleidet (für die Jahreszeit) dann doch noch nicht aus, wenn man nicht in Bewegung bleibt.



Ja, das war jetzt kein "himmelsstürmender" Post - eher ein Post, der eine Alltagssituation beschreibt.
Aber sind es nicht grad die kleinen Situationen im Alltag, die das Leben schön machen? 
Ich für meinen Teil geniesse es grad sehr, genau solche kleinen "Alltagsmomente" zu erleben. Denn wenn man diese kleinen "Alltagsmomente" nicht mehr hat, dann läuft mächtig was schief...............
Genauso, wie ich mich mehrfach täglich über die kleine Vila freuen kann - die mir so deutlich zeigt: ich brauch Deine Nähe, ich möchte einfach nur bei Dir sein - dann ist meine kleine Welt heile........... denn, während ich mich im Pflanzzimmer beschäftigt hab, saß sie warm eingeskuschelt auf dem Gartenstuhl bei mir - trotzdem immer alles fest im Blick, dass sie auch ja nichts verpaßt.





Paßt alle gut auf  Euch auf. Genießt auch einfach mal nur den Augenblick, seht auch die ganz kleinen Dinge, die das Leben so schön machen können ! - Eure Jacqueline

 

Dienstag, 7. Januar 2020

wie jedes Jahr im Januar .............


.............stellt sich ja (nicht nur bei mir) die Frage: 
wie wird die Deko werden, mit was wollen wir uns umgeben - vielleicht auch: was ist "typisch" für den Januar.
 



Für mich absolut "typisch" im Januar sind die ersten Frühlingsblüher. Die Hyazinthen. 
Sie sind für mich so wichtig! 
Wenn sie ganz langsam ihre Spitzen immer weiter aus den Töpfen schieben und man jeden Tag schauen kann: wann zeigen sich die ersten Blüten. 

 

wenn sie dann ihren herrlichen Duft irgendwann im Zimmer verteilen...............was bei diesen jungen Zwiebeln ja noch etwas dauern wird.



Wie jedes Jahr nach Neujahr, wenn alles von Weihnachten verschwunden ist, wirken die Zimmer wieder sehr schlicht, frei und klar.
Ich überlege mir genau, was möchte ich weiterhin sehen - was soll weiterhin das "Gerüst" in der Deko sein. Man könnte auch sagen: was tut mir gut?
Und ich muss für mich feststellen - so arg viel verändert sich nicht mehr. Es sind dann eher Kleinigkeiten, die sich ändern.



Der Schlitten z.B. der "tut mir gut" - er kann Geschichten erzählen. Wirkt fast schon wie eine Skulptur. Das Holz ist von den vergangenen Jahrzehnten, wo Kinder mit ihm gespielt haben, ganz glatt "poliert". Man sieht, wie Opa mal eine Kufe repariert hat. 
Und im Januar einen Schlitten - das paßt ja. Denn eines ist wohl sicher: die große Kälte wird noch kommen. Damit kann ziemlich sicher rechnen!



Innen in der alten Amphore hab ich als Füllmaterial mal wieder die abgestorbenen Hortensien aus dem Garten aufgegriffen. Die hab ich vor Jahren schon gerne im Winter in der Deko verwendet. 
Sie kosten nichts, sind schon da und sehr dekorativ!
Ich mag diese verwitterten Brauntöne. Das "Vergängliche" - wenn die trocknen Blüten ganz fein rascheln. Man aufpassen muss, das sie nicht "zerfleddern", wenn man sie berührt.




Und wer sich jetzt wundert, dass bereits die ersten Hasen bei uns zu sehen sind:
Sie stehen bei uns in einer Vitrine sowieso das ganze Jahr über.



Für viele sind die Hasen ein reiner "Osterbote" - für mich sind es einfach liebenswerte Tiere, die ich einfach mag und Formen, die ich sammle! Grad als alte Formen, wenn sie so schlicht dargestellt sind, mag ich sie besonders gern. Mal hier und da jetzt verteilt, wirken sie, als würden sie einfach so "rumsitzen".



Wie Skulpturen.



Das erste Mal hab ich nun in diesem Jahr auch ein paar Hyazinthen in alten Hyazinthengläsern eingesetzt.
Ewig fand ichdiese Gläser nur "piefig". Diese zwei Gläser hatte ich schon lange - sie standen im Lager - wurde ständig von A nach B geschoben................... 
Ich kannte sie von früher: Da konnte man sie oft in den Fenstern stehen sehen - anfangs mit den bunten Hütchen drauf.



Als ich als kleines Mädchen meinen Weg zur Schule gegangen bin, kam ich immer an einem Fenster vorbei, da hatte eine ältere Frau jedes Jahr diese Gläser im Fenster.
So gerne hab ich mir die bunten Hütchen angeschaut. Fand es spannend, wenn die zarten weißen Wurzeln unten in das Glas wuchsen. Fragte mich dann: was wohl die Hyazinthe später für eine Farbe haben würde. 
Komisch, was einem immer mal wieder aus der Kindheit so einfällt...................



Na, und was natürlich auch nicht fehlen darf im Januar:
die Zweige unserer weißen Magnolien!



Vor ein paar Tagen haben wir die großen Magnolienbäume im Garten kappen müssen. Seit ein para Jahren schon hatten wir uns das schon vorgenommen und immer wieder verschoben. Nun war es so weit. Sie waren so riesig inzwischen geworden - und unten bereits ziemlich verkahlt. 
Man sah die Blüten kaum noch. 
Jetzt sehen die Bäume zwar etwas komisch aus - aber die treiben ja wieder nach und werden dann (hoffentlich) etwas buschiger wieder wachsen. 
Und so stehen jetzt die ersten Zweige nicht nur im Laden sondern auch bei uns im Flur.



Hier jetzt einfach nur noch ein paar Impressionen - ich lasse schlicht die Bider für sich "sprechen":



















Und Bambi Vila? Die kleine Maus ist immer um mich rum. 
Ich musste heute morgen so schmunzeln - da sprang sie wieder allen zwischen den Beinen rum. Die großen Fellträger können oft garnicht so schnell reagieren, wie sie ihnen zwischen die Beine springt. Und der Held hat immer Sorge, ihr auf die kleinen Pfötchen zu treten.
Der Held meinte nur: sag mal, hast Du sie jemals langsam langsam laufen sehen? ................... ich musste ziemlich lachen - nein, ich glaube, das kann sie garnicht. Entweder, sie schläft oder springt wie ein Flummi durch die Gegend.
Und ja, wir haben hier entschieden: dieser kleiner Zwerg bleibt bei uns. Und mit dieser Entscheidung bin ich unglaublich glücklich!




Kommt alle gut durch die Woche - Eure Jacqueline



Dienstag, 31. Dezember 2019

was war - was kommt?


Ich glaube, diese Frage stellen sich wohl die meisten Menschen am Ende eines Jahres!
Auch: was war richtig, was war falsch - was war gut - was brauch ich nicht mehr?
Auch wenn man immer wieder über das Jahr seine Entscheidungen vielleicht überdenkt - aber jetzt, an diesen "Übergangstagen" vom alten ins neue Jahr, da kommen sie dann recht massiv - diese Gedanken.
Vielleicht liegt es daran, dass man diese Tage langsamer angeht? Dass man sich mehr Auszeit nimmt?



Wenn ich an meine Arbeit denke, dann weiß ich, sie gefällt mir noch immer - ich arbeite noch immer mit dem gleichen Herzblut daran. Es macht mir nach wie vor eine große Freude, Dinge zu finden, aufzuarbeiten und zu arangieren, Fotos zu schiessen und zu bearbeiten. Pläne für Um-, An-, Aus- und Neubauten zu schmieden. 
Der Held liest hier mit und ich weiß genau, dass er grad eine leichte Panik in den Augen haben wird - was hat sie denn nun wieder vor......................
Ich hab für mich gemerkt: ich hab mehr Pläne, Ideen und Vorhaben, als ich je in meinem Leben wohl umsetzen kann. Das ist gut und fühlt sich auch richtig an - mir wird also nie langweilig werden. Sowas hält auf Trab. 
Heißt es nicht so schön: wer rastet, der rostet. An dem Spruch ist viel Wahres dran. So oft hab ich schon Menschen gesehen, die wenig bis keine besonderen Interessen oder gar Hobbys haben. Fällt dann die Arbeit weg, fallen sie in tiefe Löcher, aus denen sie nicht mehr oder nur sehr schwer herausfinden.
Andererseits: hat man zuviele Interessen, Hobbys, Aufgaben kann man sich auch leicht verzetteln. Wächst auch der Druck: das musst Du noch machen, das musst Du noch schaffen, das ist noch immer nicht fertig, das bleibt schon ewig liegen, das schiebst Du schon ewig vor Dir her. Und ist man erstmal in dieser Spirale drin, dann kommt man auch da nur noch schwer wieder raus. Die Auswirkungen kennen viele von uns - sie nennen das Streß, Ein neumodisches und leider auch oft inflationär genutztes Wort. Wieviel Streß ein Mensch braucht oder aushält ist ohnehin sehr individuell. Genauso, wie jeder damit umgeht.
Trotzdem ist es wichtig, von Zeit zu Zeit mal drüber nachzudenken: brauch ich das alles noch? Will ich das alles noch? Kann ich das alles noch (er)tragen?
Leichter ist es ohnehin, wenn man nicht alleine ist - ob man nun einen Lebenspartner hat oder einen Freund / Freundin. Zu Zweit geht alles leichter und einfacher. Man tauscht sich aus, man redet miteinander. Man spornt sich an oder bremst sich auch mal aus. Man achtet aufeinander. 



Wenn ich an unser zurückliegendes Jahr denke, dann sehe ich, dass wir meistens mit 300 auf der Überholspur gefahren sind. Ich sehe aber auch, was wir geschafft haben. Wenn ich vor allem dran denke, dass wir "nebenbei" einen Tierschutzverein aufgebaut haben. Wenn ich sehe, wieviele Menschen uns vertrauen. Wenn ich sehe, wievielen Tieren und den Menschen dahinter wir geholfen haben - und zwar Länder übergreifend. Wenn ich an den Josef denke, der ein sensationelles Zuhause bekommen hat. Wenn ich sehe, dass wir es im Verein mit vielen Menschen zusammen geschafft haben, 1,5 Tonnen Hilfsgüter noch kurz vor Jahresende mit 2 Paletten nach Kroatien zu schaffen. 
Wenn ich sehe, wie wir es mit den vielen Spendern zusammen geschafft haben, die offenen Tierarztrechnungen der Tierschützer in Kroatien zu drücken. 
Wenn ich auch sehe, was wir in der ersten Jahreshälfte in der Türkei geschafft hatten - wieviele Tiere durch die Spenden geimpft werden konnten, Tierarztrechnungen und Futterrechnungen bezahlt werden konnten, wieviele Sachspenden wir organisieren konnten.
Wenn ich sehe, dass wir innerhalb weniger Monate in Spanien etwa 80 Katzen impfen und gegen Parasiten behandeln lassen konnten.
Wenn ich sehe, wie wir mit den Spendern zusammen immer wieder bei verschiedenen Notfe/ällen schnell und unkompliziert helfen konnten.
Wenn ich das alles sehe: das macht einfach glücklich. 
Ich sehe aber auch die Arbeit, die Zeit, die seelische Kraft, die dahinter steckt. Und die war größer, als ich es mir früher hätte vorstellen können. Das ist mehr als ein Full-Time-Job. DAS muss man WOLLEN!
Es ist naiv, zu glauben: hey, das mach ich mit links, das mach ich mal eben nebenbei. Ja, es stimmt - vieles macht man "nebenbei". Aber vieles "nebenbei" ist dann doch wieder ein großer Haufen, den man ohne Menschen, denen man vertraut, auf die man auch Aufgaben verteilen kann, die auch mal ein Ohr haben, wenn man das Gefühl hat, die Arbeit erdrückt einen, niemals schaffen kann. Ein Berg, der einen überrollen würde. Und ich bin sehr dankbar, dass um uns inzwischen einige Menschen sind, die Aufgaben übernehmen. Die mit schauen, dass alles "rund läuft". Die einen auch auffangen.
Dazu gehören Freunde, aber auch unseren eigenen Kinder, Enkelkinder und auch unsere Fellträger, die uns "erden", die uns zeigen, dass sie uns brauchen. Die jeder auf seine Art uns zeigen, was sie brauchen. 



WENN ich mir was für das NEUE JAHR vornehme, dann ist es, dass vieles neu geordnet werden muss. Wie das genau aussieht, das weiß ich noch nicht. 
Ich weiß nur, wir müssen eine Struktur finden, dass wir eben nicht mehr mit 300 auf der Überholspur dahinrasen. Schnell fahren macht Spaß - es darf aber auch nichts Unvorhergesehenes in der Quere sein - dann kommt man mächtig ins schleudern....................
Ich denke, mit diesem Vorsatz hab ich mir schon recht viel vorgenommen fürs NEUE JAHR und dieser Vorsatz fühlt sich gut an! - Eure Jacqueline

 

Sonntag, 29. Dezember 2019

WELCOME 2020

Einer der schönen "Nebeneffekte", wenn man eigentlich Urlaub hat, ist bei mir, dass oft die Ideen "einfach so" kommen.
Ich hatte im Lager ein wenig sortiert und gleichzeitig begonnen, den Weihnachtsschmuck so nach und nach wieder wegzuräumen.



Die Tafel wirkte nun ziemlich leer .........................
Eigentlich hatte ich die Wetzstahltüten gesucht, weil ich eine davon mit einem Wetzstahl in der Küche aufhängen wollte. 
Aber, warum nicht an einem Draht aufhängen, Blumen rein und vor die Tafel hängen? 
Nun ist das mit Blumen im Winter ja so eine Sache. Im Garten blüht aktuell nichts bei uns und der Blumenladen im Ort hatte bereits zu. Wir leben nicht ineiner großen Stadt, wo an jeder Ecke noch eventuell ein geöffneter Blumenladen zu finden ist. Bei uns ist improvisieren "angesagt" ................

 

Vor ein paar Tagen hatte ich einen Bericht über eine "Räucherin" in Bayern im Fernsehen gesehen. Wie sie ganzjährig (auch im Winter) durch die Gegend streift und allerlei auch abgestorbene aber duftende Pflanzenteile sammelt und zum räuchern verwendet.
Nun ist Räuchern an sich nicht so "mein Ding" - aber Duftendes, ja, das mag ich sehr in Räumen.
Und so war schnell die Idee "geboren", draussen / im Garten zu schauen, was man noch duftendes findet - Kräuter eben.
Es wurde ein Mix aus Duftendem, Grünem und Getrocknetem.



Die Zutaten waren also schnell zusammen - weil die Wetzstahl-Hüllen teilweise unten nicht wasserdicht sind, musste noch etwas her, wie man die frischen Pflanzen etwas länger frisch halten kann. Ich weiß leider nicht, wie man die Teile im Fachjargon nennt. 

 

Alles, was man also braucht:

* die Weztstahltüten oder alles andere, was man gerne aufhängen möchte. Ich könnte mir auch gut vorstellen, z.B. einfach Notenpapier zu einer Tüte zu rollen und aufzuhängen.

* festen Draht

* Blumen, Kräuter, Äste, Gräser, usw. 

* Blumenzange + Messer + Schere für den Anschnitt

* diese Wasserspeicher (gibt es im Floristenbedarf für einen schmalen Taler)



Um den Draht vor der Tafel spannen zu können, hab ich rechts und links einen kleinen Nagel in die Tafel geschlagen und daran den Blumendraht gespannt. Danach einfach die Tüten oder was man immer da auch dranhängen möchte positioniert.
Der Rest ist dann schnell erledigt. Immer die kleinen Röhrchen mit Wasser füllen, Pfropfen drauf, einen Stengel einstecken und anschliessend auf die Behältnisse verteilen.




Zum Schluss kamen noch die Pflanzenteile dazu, die kein Wasser brauchen wie Fenchel und einzelne Lärchenzweige - FERTIG





Bei mir ist es eine Mischung aus Salbei, Rosmarin, Lavendel, Buchs, Olive, eingetrocknetem Fenchel und Lärche geworden. 
Und da der Jahreswechsel nicht mehr weit ist, ein schnelles WELCOME 2020 mit Kreide auf die Tafel geschrieben.




Zur "Auflockerung" kam dann noch ein Kränzchen aus frischem Rosmarin mit dazu - ich hatte einfach zuviel abgeschnitten - zum wegwerfen schlicht zu schade!





Passend dazu eine antike Neujahrskarte zwischen die Boule-Kugeln gesteckt - FERTIG. 




Eine Deko, die in den nächsten Wochen einfach nur durch verschiedene andere Pflanzenteile, kleine Blumenzwiebeln, o.ä. abgewandelt werden kann.



Ich weiß nicht, ob ich noch dazu komme, einen weiteren Post hier zu / vor Sylvester zu setzen - darum wünsche ich Euch schon heute: 
Kommt gut ins NEUE JAHR - jeder auf die Weise, die er / sie für sich selbst richtig findet. 
Ich selbst bin nicht so der "Sylvester-Typ" - mir behagt diese "Du-Musst-heute-fröhlich-sein"-Feierei nicht so sehr. Und die Fellträger lassen wir über die "Knall-Zeit" definitiv nicht allein. Auf diese Idee würdenwir nichtmal kommen. 
In den vergangenen haben wir es uns zu Zweit gemütlich gemacht, haben meist lange beim Raclette gesessen, das an diesem Tag doch recht einseitige Fernsehprogramm "genossen" und später dann aufs Neue Jahr angestossen. 
Eure Jacqueline

Pläne sind dazu da, über den Haufen geschmissen zu werden

Heute war mal wieder so ein Tag, da kommt das Jahreszeitengefühl komplett aus den Fugen. Kennt Ihr das?: Man nimmt sich einiges für den ...