Mittwoch, 13. Dezember 2017

Schlafzimmer(ein)blick............................

An sich verändert sich in unserem Schlafzimmer nicht mehr allzu viel. ALLES, was hier steht, sind wirklich HERZENSDINGE und wir haben sie seit Jahren.



Häufig sind Erinnerungsstücke an Fahrten - wie z.B. das "Ochsenauge" über dem Betthaupt. Was hab ich mich da gefraut, als wir es gefunden haben.
In den letzten Monaten war in dem Ochsenauge immer ein dicker Eukalyptuskranz dekoriert gewesen. War er staubig, wurde er kurz abgebraust und kam wieder in das Auge. Am Wochenende bei einem Spaziergang hatten wir mehrere Mistel-Nester gefunden, die vom Sturm aus den Pappeln gebrochen waren. Eines dieser Nester kam nun in das Auge.



Und jaaaaaaaaaa, glaubt mir, das Ochsenauge ist wirklich "sturmfest" an der Wand verankert! Denn würde es herunterfallen, dann wären unsere Kinder Vollwaisen - das würde uns die Schädel spalten. aber viele Menschen haben doch auch Bilder oder sogar Regale über dem Betthaupt angebracht - also so ungewöhnlich ist es dann nun auch wieder nicht!



Der "alte" Eukalyptuskranz, der übrigens bei Berühung noch duftet wie am ersten Tag, hängt nun an der Tür zum Bad



denn unser Schlafzimmer ist ein Durchgangsraum vom "Ankleidezimmer" zum kleineren Duschbad und ist auch nicht allzu groß - ca. 20 / 25 qm - so genau weiß ich das garnicht - aber eher quadratisch.



Da will es wohlüberlegt sein, was so alles im Schlafzimmer steht - ich mag es einfach nicht, wenn die Räume so vollgestopft wirken.


 

und da wir ja in der Weihnachtszeit sind, ist ganz dezent noch ein wenig Weihnachtsdeko auch im Schlafzimmer eingezogen: z.B. auf meinem Nachtschrank


Der Glasdom steht da schon ewig - am Kerzenleuchter unter der Glasglocke hing sonst immer ein Brautschmuck. Der musste nun dem alten Baumschmuck weichen


Genauso wie an der alten Madamme - sie hatte sonst auch immer einen alten Brautschmuck um den Hals - der ist jetzt gut verwahrt im Kleiderschrank



und die Madamme bekam einen Halskranz aus Silberblatt, etwas Lametta und einen Stern - reicht



Vor der Kommode liegt immer ein weiches Lager ...........einige der Fellträger(innen) müssen mich nachts immer Blick haben. Ich glaube, die denken, wenn sie nicht aufpassen, dann löse ich mich über Nacht in Luft auf. Die "Besetzung" wechselt allerdings häufig nachts. Als wenn die Mädels die Reise nach Jerusalem spielen würden.



Vor meinem Bett steht normalerweise das kleine Körbchen für Fiona (vor dem Flechtkorb) - noch aus den Zeiten, wo es ihr durch die Leishmaniose sehr schlecht ging. Und dieses Körbchen verteidigt sie bis heute mit allem was sie hat. Sie wird ganz zwirbelig, wenn sich ein anderer Fellträger wagt, das Körbchen zu belegen.



Oder die kleine Clara, der Herzenshund vom Helden - die hat den Flitz, sich immer UNTER seine Bettseite zu legen. Ja, so haben wohl alle unsere Fellträger ihre Marotten. Für alle anderen Fllträger ist genügend Deckenplatz im Ankleidezimmer.



Der alte Koffer ist tatsächlich auch heute noch im Einsatz. Ganz am Anfang unserer Ehe, da haben wir noch in Berlin gewohnt, die Worte Shabbychic und Brocante gab es noch garnicht in meinem Wortschatz, hatte ich ihn auf einem Flohmarkt entdeckt und dem Helden geschenkt. Seitdem begleitet ihn der Koffer auf allen Reisen. Er hat sich so manches mal amüsiert, wie die Hoteliers beim einchecken gestutz haben, wenn er mit seinem feinen Zwirn und dem Oldschool-Koffer an der Rezeption gestanden hat.



Die Bettseite vom Helden ist eher schlicht gehalten - aber ist ja auch eine "Männerseite"!
 

Und so ist unser Schlafzimmer wohl ein angenehmer Mix aus Mädchenraum und Männerzimmer. Die schlichte Kommode ist darum auch nicht allzu üppig dekoriert.





Hier kommen jetzt einfach noch ein paar Fotos ohne weitere Erklärungen von mir - ich konnte mich einfach nicht entscheiden:


 

 

 
 
 


 
 

 

Ich hoffe, Euch haben die Schlafzimmer (ein)blicke gefallen und wünsche Euch weiterhin schöne, friedliche und vor allem auch kuschelige Vorweihnachtstage - Eure Jacqueline
 

Freitag, 8. Dezember 2017

Prägung.........

Mal schauen, ob mir in diesem Post gelingt, zu erklären, was ich mit dem Stichwort in der Überschrift sagen möchte
 
Ich war wohl schon immer ein kreativer Mensch - in meinem Kopf hatte ich immer tausend Bilder, Ideen, (neudeutsch) Projekte, die ich unbedingt verwirklichen wollte. Und meiner Meinung nach, kann JEDER Mensch kreativ sein - man / Frau muss sich einfach nur trauen. Selbst "nur" in der Dekoration kann man kreativ sein - und Schönheit liegt ja bekanntlich im Auge des Betrachters. Ein ganz kleines Beispiel: ein Bündel altes beschriebenes oder auch bedrucktes Papier ist erstmal nur ein Bündel Papier. Das kann man nun einfach im Schrank verstauen bis man es dann mal braucht oder eben auch wie im vorbeigehen irgendwo "hinschlenzen". Der eine sagt: räum ich noch auf - der andere sagt: genau so, wie es da liegt finde ICH das dekorativ - egal, was andere denken!
 

 Jeder erklärt doch erstmal: ICH kann  NICHT malen - wie viele von uns haben sich in der Schule vor dem Kunstunterrichtig gegraust. Da wurden stundenlang irgendwelche "alten Schinken" seziert, dann gab es die Aufgabe: MALT DAS NACH - was ja ohnehin schon Unfug ist, weil wir garnicht die Materialien dafür hatten, womit der echte Meister sein Kunstwerk erschaffen hatte. Wir lebten auch in einer ganz anderen Zeit und wir waren doch noch Kinder. Dann quälte man sich einen ab - und bekam eine Benotung, die sich uns oft nicht erschloß und uns eher noch bestärkt hat: WIR können NICHT malen. Wer nimmt da jemals wieder Stift und Farbe zur Hand. NIEMAND, man schämt sich ja vor sich selbst. GENAU SO kappt man in meinen Augen bereits bei Kindern ihre natürliche Kreativität die wir uns als Erwachsene nur in den seltensten Fällen dann mühsam zurückerobern. Ich selbst hatte das große Glück, dass meine Mutter wirklich ALLES gefördert hat, was im weitesten Sinne mit Kreativität zutun hatte. Von ihr lernte ich u.a. auch Handarbeiten: nähen, stricken, häkeln


Das Meiste brauchte sie nichtmal zu erkären - sie hatte sowieso immer irgendeine Handarbeit in "der Mache" und ich hab mit Begeisterung ihr zugeschaut. Waren wir auf dem Spielplatz, saß sie mit einer Handarbeit da. Häufig hab ich mich zu ihr gesetzt - wir haben wenig geredet - ich hab einfach nur dem Nadelspiel zugeschaut und hab gestaunt, wie flucks die Maschen über die Nadeln gehüpft sind. In schiere Bewunderung bin ich dann ausgebrochen, wenn sie "blind" gestrickt hat - DAS wollte ich auch können! Selbst die Nähmaschine bedienen hab ich mir von ihr einfach nur abgeschaut. Hab mir gemerkt, wie der Faden eingefädelt werden muss, wie sie die Fäden einfach nur immer mit einem mächten Ruck abgerissen hat. Selbst das hab ich mir abgeschaut - ich mach das heutzutage genauso............oder wie sie den Faden vom Strickgarn über den Finger hat gleiten lassen - mach ich genauso. Obwohl es eigentlich falsch ist. Das ist keine Genetik, das ist PRÄGUNG. Sie hatte auch immer mehr Vorräte an Stoffen, Garnen, Knöpfen usw. als sie je hätte verarbeiten können: geht mir genauso!!! Und schon als kleines Mädchen stand ich oft vor dem Schrank mit den schönen Stoffen und konnte sie stundenlang betrachten. Hab gestaunt, wie unterschiedlich die Stoffe sein können - von der Webart her. Etwas, dass ich bis heute noch in mir habe - was staune ich oft über die alten Stoffe - (zuoberst) alles altes Leinen - aber so unterschiedliche Qualitäten.


Genauso bei den Knöpfen: Klar, ein Knopf ist ein Knopf ist ein Knopf ist ein Knopf - und doch wieder nicht. Knöpfe können Geschichten erzählen - vor allem, wenn es Knöpfe sind, die ein Motiv haben, wie diese alten Livree-Knöpfe. Mal zierten sie eine Uniform, mal die Jacke eines Lakaien, mal hielten sie die Schürze einer reichen Gutherrin am rechten Fleck usw. Und bin ich unterwegs - ob nun auf einem Streifzug durch Antiquitätenläden, Trödler oder auch über die Märkte. Seh ich irgendwo eine Schachtel mit alten Knöpfen stecke ich schon kopfüber in der Schachtel und suche nach Knopfschätzen.



Wir hatten mal eine alte Livree aus Frankreich mitgebracht - ich glaube, sie hielt mehr aus Gewohnheit als an den Nähten zusammen. unendliche Male war sie geflickt worden. Also edel konnte der Lakai zum Schluss damit nicht mehr ausgesehen haben. Aber für mich war die Levree ein wahrer Schatz: ich hab natürlich die Knöpfe abgetrennt und vor allem auch die Silberborte. Völlig egal, wie klein die einzelnen Stücke waren - cm für cm wurde die Borte gerettet.



Alleine schon die Borte zu berühren: das feine Metall zwischen den Händen zu fühlen, den zarten Glitzer zu sehen, wenn das Licht entsprechend auf die Borte fällt. Ich finde das faszinierend.



Und vermutlich ist es auch Prägung, Im Hinterkopf zu haben, dass man aus jedem Stück noch was machen kann oder es noch irgendwann brauchen könnte. So, wie mein Großvater wirklich JEDEN Nagel, den er aus einem Brett gezogen hat, wieder gerade gehämmert hat, jede olle Schraube nochmals vom Rost befreit und in einer Schachtel gesammelt hat, jedes noch so kleine Holz aufgehoben hat: "das kann man bestimmt noch brauchen"!..........so fällt es mir heute schwer, alte Textilien einfach so zu entsorgen. Man / Frau kann bestimmt noch was draus machen!



Ja, kann man / Frau!: Aus dem Saum von einem antiken Chorhemd, das ansonsten schon  sehr fadenscheinig war, wurde ein "neuer" Kragen für die kleine Büste. Neu deswegen, weil den ehemaligen Kragen eine liebe Kundin mir abgekauft hatte. Und ganz nackig sollte das Püppchen ja am Hals nicht bleiben. Und so ist heute morgen ein neuer Kragen entstanden.



Solche Näharbeiten mache ich besonders gerne auch morgens - die Büroarbeit ist erledigt aber zum Fotos machen ist das Licht noch zu fahl. Also rattert die alte Maschine laut vor sich hin. Übrigens: auch wenn die Fotos immer aussehen wie "geleckt" - eine andere schlechte Angewohnheit / PRÄGUNG hab ich auch von meiner Mutter übernommen: reisse ich einen Faden ab, fliegt er flucks auf den Boden, kleine Stoffschnipsel, die beim Zuschneiden entstehen, fliegen auf den Boden. Wenn ich die alten Leinensäcke auftrenne und die kleinen Fädchen aus dem Stoff ziehen muss wie Gräten bei einem Fisch, dann fliegen sie (die Fädchen nicht die Gräten!) auf den Boden. Erst, wenn ich mit der Arbeit fertig bin, wird dann alles aufgefegt. Also keine Sorge - wir leben hier wie jeder andere normale Mensch auch!



Genauso ist es mit dem fotografieren: Ich hab nie begriffen, was es mit Brennweite, Belichtungszeiten, Perspektiven, Makro oder Weitwinkel auf sich hatte. Der erste Mensch, der versucht hat, es mir zu erklären, war mein Vater und hat es irgendwann aufgegeben, mir zu erklären - ich konnte es mir einfach nicht merken. Er hatte noch eine Kamera, die er wie einen heiligen Schatz an einem langen Lederband um den Hals getragen hat. Es war fast schon ein Feiertag, wenn wir als Kinder die Kamera mal halten und auf den Auslöser drücken durften. Ich aber war fasziniert, wie man Licht und Schatten, Stimmungen mit der Kamera einfangen konnte. Mir gefielen meist die Fotos am besten, die NICHT perfekt waren. Die mein Vater aussortiert hat mit den Worten:"das ist nichts geworden, weg damit".



Und ich?:"dann gib es mir!" .........."was willst Du damit, das fliegt ja doch nur rum"............ich habe diese Bilder tatsächlich aufgehoben - in einer schönen Schachtel verwahrt. Erst Jahre später ist diese Schachtel leider verschütt gegangen. Aber seine Freude am fotografieren, die hat sich auf mich übertragen. Noch heute begreife ich das mit den Blichtungszeiten, etc. nicht. Ok, vieles können die Cameras ja heute auch von alleine. Man hat ja schon einen kleinen Computer heutzutage in der Hand - sieht auf einem kleinen Display sofort, wie das Foto ungefähr geworden ist. Nicht erst, wenn der Film nach gefühlten Ewigkeiten aus dem Labor zurück ist, wie damals. Trotzdem ist es auch heute noch eine Überraschung, was so manchmal als Ergebnbis entsteht. Einfach durch ausprobieren. Wenn im Raum ein bestimmtes Licht herrscht, wo man im ersten Moment denkt: das kann nichts werden (das Foto).



Und wie war das mit der Prägung? - meine Großmutter hat ja früher auch Marmelade eingekocht - naja, nicht nur Marmelade sondern auch Mus und vor allem auch eingeweckt. Wenn sie dann dabei war, stand am Ende die ganze Küche voll - mit den Mengen hätte man Kompanien versorgen können...........mein Opa wollte immer wegräumen, damit er wenigstens Platz zum Zeitung lesen hatte und sie hat dann gezetert: "Alfred (er hieß wirklich so!) lass das stehen, wenn ich schon die Arbeit hab, will ich am Ende auch sehen, was ich geschafft hab. Willste Zeitung lesen, geh nach draussen"..............im Ernst, die habe ich nie streiten sonst erlebt - also zumindest nicht so, dass wir das als Enkel sonst mitbekommen haben - aber, wenn es um diese Großaktionen ging, was hat sie sich dann aufgeregt. Sie war kaum größer als eine Parkuhr - aber dann wurde sie wutschanubend 3 Meter groß und hat sowas von gezetert. Hat noch geflucht, wenn Opa Alfred sich bereits aus dem Staub gemacht hatte. Und genau diese Szenen fielen mir gestern wieder ein.



Ich bin da ähnlich: wenn ich am werkeln bin und mehrere ähnliche Dinge mache - sozusagen "en block" oder auf einen Schwung - dann muss das auch immer schön erstmal beeinander bleiben. Kränze werden an einer Hakenleiste wie die Räucherwürste nebeneinander aufgehangen oder eben genähte Kissen erstmal gestapelt. Ich freu mich dann dran, was ich geschafft hab.



Ja, es ist schon verblüffend, wie man so geprägt wird. Aber auch, wie man sich selbst prägt. Vor ein paar Jahren - ich war noch ziemlich am Anfang, dass ich alten Weihnachtsschmuck gesammelt hab - da hatte ich eine Tür im Wohnzimmer aufgestellt und die paar Teilchen, die ich bereits hatte, an die Tür gebammelt. Hab immer weiter auf den Märkten gesucht und in der gesamten Weihnachtszeit die Tür immer weiter bestückt mit den gefundenen Schätzen. Hab damals im Spaß darüber geschrieben, dass ich die Tür wie einen Adventskalender ansehe. Nur, dass ich eben nicht Türchen öffne, sondern immer wieder "neue" Stücke dazu hänge. WEr den Post aus 2012 mal anschauen möchte, der KLICKT HIER   Und es ist schon komisch: diese "Marotte" hab ich bis heute beibehalten. Anfangs steht nur das "Gerüst" und über die Weihnachtszeit wird dann weiter hervorgekramt und ergänzt. Ich nenne das jetzt einfach mal "Selbstprägung" - vermutlich ein Wort, was es so garnicht gibt, aber gut umschreibt, was ich meine.



Und noch ein Wort zum Schluss zu meiner "Advents-Säule" auf dem Tisch aus dem letzten Post: Die bestellten langen schmalen Kerzen waren wirklich in "Lichtgeschwindigkeit" bei uns. Sowas hab ich noch nicht erlebt. Und die Brenndauer der Kerzen ist erstaunlich. So schlank die Kerzen sind - sie brennen locker 4-5 Stunden. Nur an den Anblick dieser ungewöhnlich hohen Kerzen, daran muss ich mich noch gewöhnen.



Macht es Euch schön und vor allem: pflegt Eure kleinen und großen Marotten, denn sie machen uns ein großes Stück auch aus! - Eure Jacqueline
(und nein, das folgende Foto ist nicht bearbeitet - es war ein Zufallsprodukt!)
 

Dienstag, 5. Dezember 2017

nun also doch.....................

seit ein paar Jahren schon haben wir kein Adventsgesteck oder Adventskranz mehr - ich kann nichtmal genau erklären, warum das so ist. Es hat sich wohl einfach so ergeben. Und auch in diesem Jahr war kein Kranz oder Gesteck "geplant". Ich hatte nichtmal drüber nachgedacht.



Durch Zufall bin ich heute im Lager aber über etwas "gestolpert" - im wahrsten Sinn des Wortes. Ich war auf der Suche eigentlich nach etwas ganz anderem. Und unser Lager ist wahrlich nicht gut beleuchtet - erst recht nicht in der dunklen Jahreszeit. also tastet man sich mehr durch als dass man wirklcih was sehen kann. Naja, lange Rede usw.............ich hab mir mächtig den Fuß gestoßen und hatte die antike Altarsäule in der Hand - wobei eine Säule stimmt noch nichtmal, es sind eigentlich zwei. Aber darum geht es ja grad garnicht. Ich hab geflucht und cor mich hin getottert, bin ins Freie mit den Säulen und dann kam mir die Idee: leg sie doch einfach auf den Tisch - die Säule ...................mal schauen, ob die Christbaumkerzen in die Porzellanfassungen passen



Ich hab also den Tisch abgeräumt - Säule drauf auf den Tisch und die Kerzen herausgesucht - 4 Stück...............und siehe da, sie paßten tatsächlich!



Ist zwar kein Adventskranz - aber wenigstens eine "Advents-Säule" bzw. Advents-Leiste. Und garnicht mal so abwegig. Als ich noch zur Grundschule ging, was ja nun auch schon ein paar Jahrzehnte her ist, da war es der "letzte" Schrei, keinen Andventskranz sondern ein längliches Adventsgesteck zu haben. Das war gebaut wie ein quer liegendes H - komplett besteckt mit Tanne und auf dem Querbalken steckten die Kerzen. Ich weiß garnicht, ob es solche "Gestecke" heute überhaupt noch gibt. Aber in den 70er Jahren war das zumindest total "hipp".



Nun brennen ja die kurzen Baumkerzen nicht wirklich lange - ich wußte aber, es gab / gibt auch eine lange Variante davon. Was ich besonders toll fand - ich hab vorhin einen "Schwarmwissen-Aufruf" in FB gestartet nach diesen Kerzen bzw. wie die denn nun heißen - und innerhalb von Minuten hatten mehrere Mädels dort tolle Tips, ich hab dadurch einen Shop gefunden und mir die langen Kerzen bestellt. ichhab sie unter dem Begriff OFPERKERZEN gefunden. Nun bin ich mal gespannt, wie unser "Adventsgesteck" dann später mit den langen Kerzen aussehen wird. Aber auch mit den kurzen Kerzen finde ich das "Adventsgesteck" schon jetzt sehr schön
 

 UND ich hab dieses Jahr zum ersten mal, solange ich denken kann, tatsächlich VOR Weihnachten Hyazinthen zu stehen. Bisher hab ich mich ja immer geweigert welche vor dem 1.1. des neuen Jahres aufzustellen. Aber der Held stand am WE so lieb vor mir: "schau mal, die gibt es schon.........."



Ist schon ein komisches Gefühl, mit "Traditionen" zu brechen..........aber schön sieht es ja aus!



Völlig unbeeindruckt von dem ganzen "Zinober" waren die Fellträger heute. Die wollten so garnicht raus bei diesem "Hundswetter", wo es so auch nicht richtig hell wird - entsprechend schlecht ist auch die Bildqualität.



Die alte Paula hat auch nur den Kopf gehoben, weil draussen irgend ein unmöglicher Mensch der Meinung war, einen Böller abzuschiessen - eine fürchterliche Unart...........und die arme Paula mag ja Böller so garnicht! (wie wohl die meisten Tiere die Böller nicht mögen)


Naja, schauen wir mal, wie es dieses Jahr hier zu Sylvester sein wird. Bis dahin ist es ja zum Glück noch ein paar Wochen hin. ..................Macht es Euch kuschelig und geniesst die Adventszeit in vollen Zügen - Eure Jacqueline