.......Früher bin ich bzw. jeder, der grad mit füttern dran war, schnell reingehuscht, Futter rausgeholt - fertig. Da waren es aber auch noch weniger Fellträger. Jetzt, ist das Füttern mittlerweile schon zu einem aufwendigen Ritual geworden - fast jeder Fellträger bekommt eine andere Zusammensetzung und jeder Fellträger braucht ja auch seine eigene Schüssel. Und so hat auch
....Usca z.B. hat die schwarze Schüssel und frißt immer in der Waschküche - sonst frißt sie garnicht, wenn dauernd einer um sie rumwuselt. Genau wie Lora, die frißt im Wohnzimmer, da das Wohnzimmer eines der wenigen Zimmer im Haus ist, das noch eine Tür hat. Man merkt einfach, die beiden sind ehemalige Zwingerhunde und haben es scheinbar nie gelernt, gemeinsam mit anderen Hunden zu fressen. Und um mir das Hantieren mit den unterschiedlichen Futternäpfen etwas zu erleichtern, musste nun auch eine größere Arbeitsfläche her - also kam jetzt ein größerer bzw. längerer Arbeitstisch in die Speisekammer...................
......auf dem Arbeitstisch muss ja so einiges seinen Platz finden. In der großen Emailleschüssel z.B. wird morgens immer das gefrorene Fleisch reingefüllt, damit es dann abends zur Füterungszeit dann aufgetaut ist.........................
.........in der mintfarbenen Schüssel z.B. werden die Reis-Gemüse-Flocken drin aufgeweicht, die in der großen Keramiktonne gelagert werden. Diese Flocken riechen so lecker - wie eine Gemüsesuppe. Ich glaube, die würden sogar uns Menschen schmecken.........
.........Und so ist auch unter dem Tisch genügend Platz für das Dosenfutter, was wir teilweise zufüttern (z.B. bei Seven, die ja Frischfleisch noch garnicht kennt) und den großen Zinkeimer, in den die leeren Dosen dann kommen (für den gelben Müll).............
..........Die Eier für die Hunde und auch der Sack für Plastikbeutel hängt nun am Schrank - so langsam ist wirklich jeder Quadratzentimeter in der Kammer genutzt.....................
........Und auch die Futterstation für das Trockenfutter gibt es immer noch und die Schütte hat sich über die Jahre wirklich bewährt - und ich freue mich heute noch daran! Allerdings füttern wir nur noch Trockenfutter, falls uns mal das Frischfleisch ausgeht oder wenn wir nicht da sind und uns jemand beim Füttern vertreten muss. .........
........So wie ich bei uns gerne weiß, was wir essen, finde ich es auch bei unseren Fellträgern gut und wichtig, zu wissen, was wir da verfüttern. Wenn ich da auf manche Futterbeutel schaue, was sich da so alles in dem Hundefutter verbirgt, also, da dreht sich mir einfach der Magen um. z.B. tiereische und pflanzliche Nebenerzeugnisse - das kann ja wirklich alles und nichts sein. Und ganz ehrlich: auch wir Menschen wollen doch appetitliches Essen haben, nach Möglichkeit immer mal was anderes. Ich möchte auch nicht 7 Tage die Woche Kekse essen...........
........und wer sich nun wundert, dass es hier so ungewohnt Bilder mit Lampenlicht gibt: wir haben einen so "selbstlosen" oder eher ignoranten Nachbarn, der seine Thujahecke so ungezügelt wachsen läßt, dass die Speisekammer trotz großem Fenster selbst bei Sonnenschein draussen drinnen ohne Licht stockdunkel ist.................
........Ja, da haben wir wirklich "Glück" mit unserem Nachbarn. Aber es ist ja nie alles Gute beeinander. Und so feue ich mich jetzt einfach, dass ich nun etwas "freier" beim Futter abfüllen hantieren kann. Es war wirklich Glück, einen Arbeitstisch genau in den richtigen Maßen zu finden!..............
......Normalerweise ist die Tür zur Speisekammer auch immer geschlossen, wenn ich das Futter abfülle - was meint Ihr, wie lang die Nasen der Fellträger dann immer werden! Es ist wirklich erstaunlich - sie sind ja ansonsten sehr friedlich, aber wenn sie das Klappern der Futterschüsseln zur richtigen Uhrzeit hören, dann kommen sie alle angeschossen und die Küche ist ein einziges "Fellmeer". Aber, wenn dann alle Näpfe befüllt auf dem Küchentisch stehen, dann müssen sich alle Fellträger, die in der Küche fressen, hinsetzen, erst dann werden alle Näpfe aufgestellt und abschliessend kommt das ersehnte Kommando: "Nu los" - und ja, das funktioniert! Jeder läuft zu seinem Napf - es gibt keine Futterrangeleien...........
........achja, und keine Sorge, auch Paula hat einen eigenen Napf - aber einen, den man leider nicht anhängen kann. Und was mich immer wieder erstaunt: wenn ich ausserhalb der Fütterungszeiten in die Speisekammer gehe, läßt das die Fellträger ziermlich "kalt"............
......Und wen nun interessiert, wie die Speisekammer denn nun bei "vernünftigem" Tageslicht aussieht bzw. ausgesehen hat, der klickt HIER . Von vernünftigem Tageslicht kann im Moment bei uns ohnehin nicht die Rede sein - seit Tagen ist der Himnmel grau. So hell ist es derzeit nur bei geöffneter Tür im Eingangsbereich .........
................Ich wünsche Euch allen einen kuscheligen Abend - Eure Jacqueline