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Sonntag, 10. Oktober 2021

Jetzt gefällt es mir und jedes Jahr im Herbst...........

Unser Gemüsegarten - eine "Neverending-Story". Seitdem wir hier wohnen, hat sich der Gemüsegarten immer mal wieder verändert.

 

Die größte Veränderung kam im letzten Jahr, als die Federvieh-Damen bei uns einziehen sollten und wir das Gehege dort gebaut haben. Gleichzeitig war der vordere Bereich neu gestaltet worden. Anstatt klassischen Beeten gab es die großen Zinkwannen. Was sich wirklich bewährt hat. Darüber hatte ich hier schon mehrmals berichtet gehabt. So sah es dann im Frühsommer hier aus.

Das "Stiefkind" aber war immer der hintere Bereich - hinter dem Gehege der Federvieh-Damen. Dort, wo der Kompost stand, wir ein Magerbeet hatten (haben) und an der Rückwand von Nachbars Scheune die Weintrauben wachsen. Wir haben dort einfach keine schöne Struktur hinbekommen. Das Unkraut, was ja Neudeutsch "Beikräuter" heißt, vermehrte sich schneller, als wir es rausholen konnten. Vieles schmeckte zwar den Federviehdamen. Aber es war am Ende einfach auch zuviel Arbeit und verschenkter (kaum genutzter) Raum. 

Meine Idee war: das Gehege der Federvieh-Damen einfach zu vergrößern - sie würden sich freuen und wir hätten weniger Arbeit, Fläche zu bewirtschaften. Sorge machten mir nur einige Sträucher - u.a. der große Rosmarin, der hier schon wächst, seitdem ich ihn in unserem  ersten Jahr hier gepflanzt hab. Oder der Salbei, der sich dort pudelwohl fühlt - usw. ................. UND, der Held hatte null Lust, wieder den Gehegezaun zu versetzen..........

 

Naja, lange genug genörgelt und er knickte ein. Wir standen beide da und haben überlegt, wie wir mit möglichst wenig Aufwand das für alle beste Ergebnis hinbekommen....Ideen im Kopf sind ja eine Sache - die Ausführung eine andere............... aber nun ging es doch los:

Zuerst bekamen die Hochbeetrahmen ihren Platz auf dem alten Erdbeeracker. Sie wurden auf einen Rahmen aus alten Ziegelsteinen gestellt. So verrottet das Holz nicht so schnell. Da alles an einem Sonntag passierte, fehlte uns die Folie für innen: Warum nehmen wir nicht die Tüten der Blumenerde? ........... warum eigentlich nicht - die verrotten nicht und sind schon da. 

 

 

 ......... Der Zaun fürs Federvieh war ziemlich schnell umgesetzt und die Damen "feierten" es. 

 

Unsere Fellträger auch! - denn bis dato war der Gemüsegarten eine absolute "no-go-are" für sie gewesen.

 

 Jetzt natürlich auch noch, aber ab sofort dürfen sie nun mit, wenn wir selbst auch im Gemüsegarten sind.

Und dann hatte der Held die zündende Idee: Schätzchen, wir wollten immer einen Platz, wo wir die Hühner beobachten können..................... stimmt, darüber hatten wir oft gesprochen. Wie gerne schauten wir ihnen zu. Amüsíerten uns über sie..............wie sie miteinander umgehen, wie sie sich auf Leckereien stürzen, usw.

Laß uns das Beet größtenteils einebnen und wir lassen nur Deinen Rosmarin stehen... dann haben wir hier den perfekten "Beobachtungsposten".... die Idee war so simpel .......... und schnell erledigt. Es kam Fließ als Untergrund (gegen die "Beikräuter" und Mulch für darüber hatten wir auch noch. War eigentlich für einen anderen Bereich gedacht - aber was solls..............An den  Zaun kam ein Regal und anfangs standen dann noch einige Pelargonien dort.

Und, wer mich kennt, der weiß, ich LIEBE alte Gartenzäune. Also bekam der Rosmarin eine "würdige Umrandung".

Der Lavendel kam frisch dazu - Rosmarin und Lavendel passen gut zusammen, da sie ja ähnliche Bedürfnisse haben.

Und so ist der Platz nun geworden:

Kein Tanzparkett - aber genug Platz für 2 Stühle, etwas Gedöns und einen kleinen Tisch. Der kleine Tisch ist ein "Eigenbau" aus einem alten Fuß und einer großen Tarte-Form oben drüber gestülpt. 

 

 Auf dem Tisch Platz genug für ein wenig Romatik und Getränke!

Hier sitze ich jetzt öfters mal mittags für eine Kaffeepause. Es ist absolut windgeschützt und wenn die Sonne da ist, herrlich warm. Eben auch die besten Voraussetzungen für den roten Wein an der Scheunenwand.

Inzwischen sind die Erdbeeren in die Hochbeete eingezogen und das erste ausgesäate Grün (Gemüse und Salat) sprießt darin auch. Der Kompost steht ziemlich versteckt und ist endlich wieder vernünftig erreichbar.

Jetzt gibt es noch einen schmalen Bereich, der "renoviert" werden will - rechts, was auf dem Foto nicht zu sehen ist. Dafür müssen aber einige Buchs-Pflanzen und einige Rosen weichen, die sich dort absolut unwohl fühlen (die Rosen).

Und gestern dann gab es dann die jährliche Traubenernte - es war höchste Zeit!

Jedes Jahr wieder denken wir: na, viel ist ja nicht dran.........................

Und am Ende war es dieses Jahr mehr, als in allen Jahren zuvor - 2 Wannen voll - solch reiche Ernte haben wir nach diesem eher miesen Sommer wirklich nicht erwartet!

Und der Duft und das Aroma dieser Sorte - unbeschreiblich! (den Namen kenne ich leider nicht)

Ich hab alles unten rum abgeerntet und der Held dann alles, was nur mit Leiter zu erreichen war.

Für die Federvieh-Damen war es ebenfalls ein Festmahl - die stürzten sich auf die heruntergefallenen Trauben wie die Verhungerten.

Genauso, wie sie Weinlaub SEHR lieben. Das hatten wir schon bemerkt, als wir den Weinstock im Sommer beschnitten hatten, damit die Trauben mehr Licht bekommen. Sehr zum Ärger der Herscharen von Spatzen, die dort gerne nächtigten. Aber keine Sorge: sie haben sich einen schönen anderen Platz gesucht und ihre Nistzeit war natürlich vorbei!............... Das Schneeweißchen sieht im Moment arg gerupft aus - sie ist wie einige andere Hühnerdamen aktuell in der Mauser...............

Gleich am Abend wurden natürlich die Trauben noch zu kernloser Marmelade verkocht - zu groß war meine Sorge, dass sie sonst über Nacht verderben würden.

Immerhin sind daraus 12 Liter Marmelade geworden. Ein solch reiches Ergebnis hatten wir noch nie.

So viele von Euch hatten in den letzten Wochen mich angeschrieben / angesprochen, was mit dem Kalender 2022 ist..............inzwischen ist er fertig und kann ab sofort kann im ONLINESHOP VORBESTELLT werden!

  

 Das war es mal wieder für heute. Ich wünsche Euch wunderbare Oktobertage - aktuell stimmt das Wetter ja. So darf es für mich gerne bis in den März bleiben.................

Eure Jacqueline

 

 


Freitag, 17. April 2020

VILLA HUHN

So lange wir hier jetzt auf dem Land wohnen, und das sind um die 12 Jahre, hab ich getottert, dass ich soooooooooooooooo gerne Federvieh haben würde wollen. Am liebsten Laufenten und Hühner. Und genauso lange hat mir der Held immer erklärt, dass das unsinnig ist, wir genügend mit unseren Fellträgern und all der anderen Arbeit zu tun haben und vor allem: wer weiß, ob nicht die Fellträger sie dann "fressen". Naja, mit dem Argument hatte er ja auch recht. Und der Platz, den ICH anfangs auserkoren hatte für etwaiges Federvieh, wäre genau am anderen Ende des Gartens dann gewesen. Und kein Mensch will auf Dauer jeden Tag 2x komplett über das Gelände laufen, um das Federvieh dann raus und wieder rein in den Stall zu lassen, Wasser tragen, etc.
Auf den Gedanken, eine "abgespeckte" Variante in den Gemüsegarten zu bauen, wäre ich nie gekommen.
Und als ich mir für mich so meine Gedanken gemacht hatte, wie der Gemüsegarten in diesem Jahr umgestaltet werden soll, hab ich dann auch nicht an Federvieh gedacht, sondern hatte den Plan, dort ein Gewächshaus für die Geranien mittig zu bauen.
Nunja, und dann trat dieses häßliche kleine Virus in das Leben von uns allen - man machte sich so seine Gedanken, wie was wird - wie wird es mit der Versorgung. 
Eine Molkerei mit Fabrikverkauf haben wir im Dorf, Der Bäcker und auch ein Fleischer kommen regelmäßig in der Woche ins Dorf und Gemüse könnte man gut im Garten anbauen. Einige Höfe haben hier Hühner und gaben bisher auch Eier ab. Aber mit Sicherheit nicht, wenn alle plötzlich sich selbst versorgen müßten. DAS waren wohl auch die Gedanken des Helden und er kam um die Ecke: Schätzchen, wir brauchen Hühner............................ na, da ist mir dann doch ALLES aus dem Gesicht entgleist.
Schätzchen, mach Dir keinen Kopf, so schwer ist das nicht - ich bau ein Hühnerhaus, nächstes Wochenende hast Du "Deine" Hühner..............

 

Yes, ist ja kein Problem - wofür andere Wochen und gar Monate für brauchen, baut der Held mal eben "nebenbei" ein Hühnerhaus und zäunt ab.................. Ich kenne doch meinen Mann, wenn er auch alles hat - Zeit im Überfluss für solche "Spielereien" definitiv NICHT.
Ich nehme ein paar Tage Urlaub - das wird.
Hast Du denn einen Plan?????????? - hast Du alles da, was Du brauchst - denk dran, der Shutdown kommt - im Zweifel kriegst Du nichtmal mehr ein paar Schrauben zu kaufen.
Da wusste ja auch noch niemand, wie alles werden würde

Ja, ich hab einen Plan im Kopf - das wird. Laß mich nur machen..................

Nun, der Held informierte sich "heimlich" im Netz, zog los, kaufte ein und begann mit dem Bau während ich im Arbeitszimmer saß und bereits Masken nähte, bis die Hildegard (Nähmaschine) qualmte. Ich war also raus.



Was ICH nicht auf dem Schirm hatte: der Held plante scheinbar für die Ewigkeit - ich hab ihn dann so manches Mal damit aufgezogen: Du baust kein Hühnerhaus - das wird ein TINY-HOUSE. Willst Du da selbst einziehen? 
Es war also ganz schnell klar, dass das erste Ziel: am Wochenende, definitiv nicht zu halten war.



Alles sollte rundum dick isoliert werden - die Hühner haben es gerne warm, wurde mir dazu vom Helden erklärt - im Winter bau ich dann noch Licht und eine Wärmelampe ein...............
Klar, und PVC kam auf den Boden,damit man es auch mal auswischen kann. 
Zwischen Innen- und Aussenwand wurde Isolier-Woll gestopft.



Im Lager wurden zwei der von mir gehorteten / gehüteten alten Fenster rausgesucht - also die Federvieh-Damen haben jetzt einen echten Panorama-Ausblick in den Garten. Da das große Fenster zur "Wetterseite" schaut, wurde das Dach entsprechend weit nach vorn gezogen.
Und genauso auf der anderen Seite der Dachbereich über der Aussentür - damit einem beim Füttern, etc. der Regen nicht in den Kragen laufen kann.
Seitlich noch mit Nistkoben. Der Held hatte wirklich an alles gedacht.



Trotzdem dauerte alles am Ende doch länger, als am Anfang geplant - aber das ist bei einem Hausbau ja eigentlich auch normal. Zumindest waren mal die Hühner beim Züchter angefragt - Grünleger sollten es werden. Da waren wir uns sofort einig.
Während der Held dann an dem Hühnerhaus zimmerte, hab ich in jeder "freien" Minute den Gemüsegarten umgestaltet - darüber hatte ich ja bereits im letzten Post schon geschrieben.
Und endlich kam dann "meine Stunde": es ging an die Feinarbeiten - alles 2x streichen und danach einrichten.
Während ich am Hühnerhaus gestrichen hab, begann der Held mit dem Zaunbau.

 

Der Torbogen hoch genug, dass ich auch eine Kletterrose noch davor setzen konnte, die dann das Tor (irgendwann) beranken kann.



Alle Fenster gehen nach aussen auf - damit man nicht jedesmal ins Hühnerhaus krabbeln muss, um es zu öffnen oder zu schliessen und von innen soll noch feiner Draht eingesetzt werden, damit sie nicht unkontrolliert aus dem Fenster entfleuchen könnten. DAS haben wir aber vorher nicht mehr geschafft.



Überdacht steht auch der Futterplatz im Aussenbereich.
Und Schatten finden sie auch unter dem Hühnerhaus, da es auf "Stelzen" gebaut ist.




UND die Hühnerleiter ist ebenfalls mit "Ausblick" innen angebracht - darunter sollen aber noch weitere Kuschelkoben kommen - ich hab heute gemerkt, dass die 2 seitlich eingebauten Koben einfach zu wenig sind.





Den alten Futterspender hatten wir bereits - den hatte ich bisher immer als Pflanzgefäß genutzt gehabt und nun kommt er zu "neuen Ehren".
Zur Zeit bekommen sie noch Pellets, das sie von der Züchterin kennen - aber die Tage werden wir dann langsam auf Bio-Körnerfutter umstellen.
Genau, wie den alten Wasserspender - auch den hatten wir schon und über den freu ich mich jetzt ganz besonders. Denn was für unser "normales Leben" zutrifft, sollte ja auch bei den "Federvieh-Damen" nicht anders sein - erstmal verwenden, was da ist. Zzumal ich diese Dinger aus Plastik persönlich ziemlich "naja" finde............
UND wir hatten mit der Züchterin gesprochen: anhängen oder nicht - die meinte nur - was soll das für einen Sinn machen? Sie flattern höchstens in die Ketten, wenn sie sich streiten oder erschrecken und könnten sich dabei verletzen. Klingt einleuchtend.



 

Im Auslauf haben wir 4 zusätzliche Johannisbeer-Hochstämme gesetzt und dazwischen ein "Zelt" aus Weidenruten. Weniger als Schatten, sondern, damit sie schnell drunter flüchten können, falls mal ein Jagdvogel wider erwarten von oben lauern sollte.





Die eckige Zinkwanne wird das zusätzliche "Sandbad"- da fehlt uns noch der Sand.



 Natürlich haben die Damen auch eine Treppe bekommen - Die Ziegelumrandung unter dem Staketenzaun hat übrigens nicht nur mit schön zutun!: unser Gedanke war, dass sich niemand so leicht von aussen in den den Innenbereich graben kann.



Genauso haben wir über dem Staketenzaun noch mit feinem Kaninchendraht "aufgerüstet" - FALLS sich doch mal einer der Fellträger in den Gemüsegarten schmuggeln sollte. Sie dürfen es NICHT und der Gemüsegarten ist auch gut abgeriegelt - aber sicher ist sicher.



In den beiden Nester kamen erstmal alte "Lege-Dummys" aus meiner Sammlung. Nicht auf Dauer - dafür sind sie mir dann doch zu schade. Aber so schnell haben wir keine anderen bekommen - überall, wo wir geschaut haben, gab es nur welche aus Plastik. Spuckehässlich und Plastik war für uns ohnehin keine Alternative. Und bis die bestellten Kalkeier kommen, liegen diese nun in den Nestern.

 

 Durch die Klappe über dem Nestkoben kann man später auch leicht in den Nester greifen.

 

 Die Dachpappen werden natürlich noch eingekürzt - aber da fehlten uns schlicht noch ein paar Leisten.
 

 In den Tagen zuvor hatte ich noch eine Idee zu einem kleinen Gag - ein Rest alte Plane war noch übrig - warum daraus nicht ein kleines Plakat werkeln.

 

 Das MUSSTE  einfach sein!

 

 Die Türen wurden übrigens aus zwei alten Fensterläden gebaut (waren schon vorhanden). Man kann sie getrennt voneinander öffnen (der linke Flügel hat innen einen Riegel). Zum Füttern etc. reicht es, wenn nur ein Flügel geöffnet wird. So können den Damen auch nicht so leicht entwischen - zum Säubern können dann beide Flügel geöffnet werden.

 

 In die dicke Schicht Einstreu ist bereits zerkleinerte Muschelschale eingearbeitet - das brauchen Hühner, stand zumindest überall geschrieben.

 


Und dann kam der große Tag gestern: Alles war soweit vorbereitet, selbst die Deko hing und der Tag des Einzugs war gekommen.



"Geplant" waren 4 Damen - als wir bei der Züchterin dann ankamen, waren es allerdings noch 5 Damen, die auf neue Besitzer warteten. Eine dann zurückzulassen tat mir ja in der Seele weh. Ein flehender Blick zum Helden und es kam ein trockenes:
Wo 4 Platz haben, paßt auch die 5. noch hin...................... also fuhren wir mit 5 Damen nach Hause, die sich ängstlich in der Box zusammenkauerten.




und zum ersten Mal in meinem Leben hielt ich ein lebendes Huhn in der Hand - schon ein ungewohntes Gefühl. In die Box waren sie noch von der Züchterin buxiert worden. Zuhause musste ich also jetzt ran.............. Also griff ich "beherzt" zu und die erste Dame zog ein.



Nach und nach füllte sich der Stall mit dem Federvieh.





Nun darf ich vorstellen:
 ...............noch kann ich die Beiden nicht auseinander halten...................... also
LIESE - schwarz
&
LOTTE - schwarz

INGRID - weiß mit schwarzen Sprenkeln und mit bräunlichen Federn am Hals - sie ist die Mutigste von allen
CINDY - weiß mit schwarzen Sprenkeln
TILLY - silbergrau - sie ist etwas schüchtern und mein heimlicher Liebling





und es war wirklich verblüffend, wie schnell sie sich aklimatisiert haben. Nur kurze Zeit später begannen sie, den Stall zu  erkunden und fanden schnell heraus, dass der Trog befüllt und Wasser zur Verfügung stand.
Alles natürlich unter dem strengen Blick vom Nachwuchs, der schon in den vergangenen Tagen mächtig mitgeholfen hatte und entsprechend mindestens so aufgeregt / gespannt war wie wir.



Dann haben wir uns zurückgezogen - sie sollten erstmal in Ruhe "ankommen".
So süß - der Held kam vor ein paar Tagen mit einer kleinenÜberraschung nach Hause:
schau mal, was ich entdeckt hab - ein Weißwein mit Hühnermotiv ................ ich war hin und weg.
Und der wurde nun gestern abend zur Feier des Einzugs dann "geköpft" und in der Abenddämmerung im Hof dann genossen.
Auf dass es dem Federvieh bei uns gefallen mag und sie uns so manches Frühstücksei schenken!



Heute morgen dann bin ich tatsächlich mit den Hühnern aufgestanden - zu spannend, wie es werden würde, wenn sie das erste mal in den Garten bzw. Auslauf konnten.
Und vor allem, würden denn alle noch am Leben sein. Man / Frau hat ja so ihre Bedenken  - man weiß ja nie, ob nicht eine vor Aufregung in der Nacht von der Leiter gekippt ist.

Aber, ein Blick durchs Fenster - alle noch da - LIESE & LOTTE (die beiden Schwarzen) hatten es sich in den Nestern gemütlich gemacht - die anderen Damen saßen auf der Leiter und genossen die Aussicht.



Also wurde Futter und Wasser kontrolliert und dann zum ersten Mal die Auslauftür geöffnet:



Die INGRID war die Mutigste - die schaute nach draussen und innerhalb kurzer Zeit kannte sie den Weg.



 

Mit der Zeit siegte aber die Neugier, ging dann eine nach der anderen mehr oder weniger elegant hinaus und erkundete das Areal - nur eine der schwarzen Mädels, die ist scheinbar ein Schisser und traut sich noch nicht raus.




Aktuell sollen sie um die 20-22 Wochen alt sein.
Gestern abend machten sie noch einen leicht "zerrupften" Eindruck - aber nach einer ruhigen Nacht wirken sie schon viel entspannter. Sie plustern sich und haben schon mit der Federpflege begonnen.
Ich denke, dass das ein sehr gutes Zeichen ist.



Nun bin ich ja sowas von gespannt, wann wir das erste Ei im Nest finden werden - das wird dann natürlich wieder "gebührend gefeiert"!
Und noch sind wir am hadern - holen wir einen Gockel dazu oder belassen wir es einfach bei der Damengesellschaft.
Ich weiß, dass Hähne sehr heikel werden können - noch beratschlagen wir also.......................... man wird sehen.
Für den Nachwuchs ist es natürlich nach wie vor unglaublich spannend. Der erste Gang führte natürlich auch für sie heute zuerst in den Gemüsegarten!



Besonders spannend war natürlich:
wie würden die Fellträger reagieren ............. na, die würden am liebsten mit in den Gemüsegarten - waren anfangs ziemlich aufgeregt und sind mächtig empört, dass sie nicht zu den Hühnern dürfen!
Wir werden in den nächsten Tagen schauen, ob und wie wir sie am besten an die Hühner gewöhnen können - das wird bestimmt nochmals spannend. 
Vila interessiert sich eher garnicht fürs Federvieh - sie ist schlicht empört, dass sie mir nicht in den Gemüsegarten folgen darf.



DAS war jetzt mal wieder ein sehr langer Post - schön, dass Ihr bis hierher durchgehalten habt und ja, ich werde weiter berichten!
Denn mit dem Federvieh betreten wir ja nun auch absolutes "Neuland".

 

Kommt alle gut ins Wochenende - das Wetter scheint ja wieder strahlend schön zu werden!
Und vor allem: bleibt weiterhin gesund - Eure Jacqueline

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