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Dienstag, 8. Mai 2018

Hilfe in Not ist nicht immer einfach


Heute war unser MARTHA-Mädchen, die vor 4 Jahren aus Komotini / Griechenland zu uns kam, eine echte Heldin. Mittags kam der Anruf aus der Tierklinik, dass dringenst ein Blutspendehund gebraucht wird und weit und breit kein Besitzer bereit war, seinen Hund als Blutspender zur Verfügung zu stellen. Selbst Anfragen an Tierschutzvereine in und um Berlin brachten keinen Erfolg, was ich ziemlich makaber finde. Bisher dachte ich immer, Tierschutzvereine haben sich zur Aufgabe gemacht, Tieren zu helfen und zu schützen. Also holte der Held das Martha-Mädchen nach Berlin, sie wurde durchgecheckt und für gesund erklärt. War also die ideale Blutspenderin. Und was mich besonders stolz macht: Es konnte der schnelle Weg über die Halsschlagader genommen werden, weil sie so brav war. Eine Prozedur, die zwar schneller geht, aber meistens nur bei Hunden funktioniert, die entsprechend ausgebildet sind. Sowohl unserem Martha-Mädchen geht es nach der Blutentnahme sehr gut und dem Empfänger-Hund (einem Pitbull) konnte geholfen werden.


 

Also bitte liebe Hundebesitzer: bietet Eure Hunde zum Blutspenden an – auch Eurem Hund kann eine Blutspende mal das Leben retten!............ Ich kann ja verstehen, dass Hundebsesitzer im ersten Moment zurückzucken, weil sie nicht wissen, wie sowas funktioniert, aber dass die angefragten Tierschutzvereine warum auch immer sich weigerten zu helfen, läßt schon tief blicken………….. oder doch nicht? 

 

Wenn wir auch heute einem anderen kranken Fellträger nochmals helfen konnten, wird das wohl vorerst unsere letzte „gute Tat“ im Tierschutz gewesen sein. Denn, wie viele von Euch ja mitbekommen haben, ist die Xanthi (ehemals Cassandra) aus dem öffentlichen Shelter in Komotini / Girechenland ja bei uns eingezogen, was viel bösen Staub aufgewirbelt hat. 

 

So ist es uns leider nicht mehr möglich, Ali in der Türkei zu unterstützen ohne dass er weitere derzeitig zugesagte Hilfe aus Deutschland verliert. Ob auch unsere direkt mögliche Hilfe an unser absolutes Herzensprojekt auch auf die gleiche Weise gekappt wird, können wir zum derzeitigen Zeitpunkt nicht sicher sagen. Sollte es uns allerdings möglich sein, dem öffentlichen Shelter in KOmotini weiterhin zu helfen, aus dem wir nicht nur Xanthi aktuell adoptiert haben, sondern ja auch einige unserer anderen Fellträger und auch aktuell Jorgos hier gesundpflegen, werden wir das nach allen uns zur Verfügung stehenden Kräften auch weiterhin tun! 
Ob wir das dann auf rein privater Ebene bewerkstelligen werden müssen oder mit einem anderen Verein zusammenarbeiten werden können, müssen zum einen der Held und ich erst noch beratschlagen und auch eine Zusammenarbuit mit einem anderen Verein muss von allen Beteiligten gut durchdacht werden, damit nicht noch mehr Porzellan zerschlagen wird. ……………. Natürlich ist vielen Menschen aufgefallen, dass es um uns in den letzten fast 2 Wochen im Tierschutz sehr ruhig geworden ist. Ich habe so manche sorgenvolle Nachricht dazu bekommen und möchte diese einfach nicht mehr einzeln beantworten, da mir das derzeit zu sehr an die Nieren geht. Ich bzw der Held und ich suchen derzeit nach einem für alle gangbaren Weg, das öffentliche Shelter in Komotini zu unterstützen, denn das Shelter hat jede Hilfe bitter nötig.  Ich möchte alle von Herzen bitten, die bisher dem Shelter geholfen haben, dies auch weiterhin zu tun - Eure Jacqueline
 

Dienstag, 28. Februar 2017

Erinnerungen...........

Letzte Woche war meine Schwester bei uns zu Besuch - wir sehen uns nicht allzu oft. Beide arbeiten wir viel, haben unsere Familien und Interessen, wohnen an unterschiedlichen Orten in Deutschland - Fahrtzeit locker mal 4 Stunden, wenn wir uns besuchen wollen. Sie ist zudem auch noch viel in der Welt unterwegs - also 2 völlig unterschiedliche Lebenswege. Naja, wie das so ist, wir nehmen es uns oft vor, uns zu treffen, aber ausserhalb von Famlienfeiern klappt das eher selten. Umso kostbarer waren die gemeinsamen Stunden in der letzten Woche! Und natürlich werden da nicht nur die neuesten Ereignisse, Familientratsch- und Klatsch ausgetauscht, sondern irgendwann "landet" man dann auch bei den Kindheitserinnerungen. ...............



........weißt Du noch, kannst Du Dich noch erinnern, weißt Du, was aus dem und dem geworden ist, kannst Du Dich noch erinnern, wie wir da und da waren, usw., usw., ........



...............und so unterschiedlich auch unsere Lebenswege sind - so sehr verbindet uns doch so einiges (ausser natürlich, dass wir Schwestern sind). Wir beide lieben Tiere über alles - unser ganzes Leben haben uns Tiere begleitet. In der Kindheit haben wir Hunde, Katzen, Vögel in der Familie gehabt, jeden Urlaub haben wir auf dem Bauernhof verbracht. Wenn man uns gesucht hat, waren wir entweder im Stall oder auf den Wiesen bei den Tieren - wir haben jeden Abend gestunken wie die Eber und waren glücklich. Glücklich, dass wir mit den Tieren zusammensein konnten. Keine Arbeit war uns zu dreckig oder zu anstrengend. So manche Mistgabel war größer als wir selbst, auf den Traktor mussten wir raufeghoben werden. Wir haben erlebt, wie mitten in der Nacht Kälbchen auf die Welt kamen, wie im Heu Katzenbabys geboren wurden, haben kleine neugeborene Ferkelchen beiseite gesetzt, damit die Muttersau sie nicht beim Ferkeln erdrückt, haben die frischgelegten Eier in den entlegensten Winkeln der Höfe gesucht, sind auf den Arbeitspferden der Bauern abends zum See geritten. Wir haben in der Stadt gewohnt - trotzdem waren wir jeden Tag draussen, bei Wind und Wetter waren wir mit den Hunden unterwegs. GROSSE Hunde - ich war grad mal 10 Jahre alt und bin täglich mit einer Boxerhündin spazieren gegangen, bin mit der Schäferhündin unserer Großeltern durch den Tegeler Forst gelaufen. Wir haben jeden flügellahmen Vogel zum Tierarzt getragen, haben versucht, ein verletztes Kaninchen Zuhause gesund zu pflegen................



........später dann, als ich bereits ausgezogen war, hatte meine Schwester selbst ein Kaninchen - Besuche bei meinen Eltern wurden schwierig, denn ich reagierte hochgradig allergisch auf das Tier. Aber deswegen das Kaninchen wegzugeben, wäre niemandem in der Familie in den Sinn gekommen. Das Kaninchen wurde dann eben so lange ausquartiert, wenn ich kam. Besonders glücklich war meine Schwester darüber natürlich nicht!...........
 

.........ja, das sind unsere gemeinsamen Kindheitserinnerungen und heute sind wir so froh darüber. Können sagen: auch unsere Welt war nicht immer heile eitel Sonnenschein, aber wir hatten eine Kindheit, wo wir noch Kinder sein durften. Und nein, wir sind nicht im Luxus aufgewachsen, aber hatten immer alles, was wir uns wünschten - das gab es dann zum Geburtstag oder zu Weihnachten.  Da hat sie dann gleich an Heiligabend meinen heißersehnten Kassettenrekorder "gekrönt" - ich war untröstlich traurig darüber, denn 6 Wochen auf die REparatur zu warten, ist für ein Kind schon recht hart. Oder umgekehrt: ich bekam ein neues Fahrrad und sie muste erstmal mit meinem alten mir zu klein gewordenen Fahrrqad vorlieb nehmen. Unsere Mutter hat uns erbittert verteidigt beim Parkwächter (sowas gab es damals noch! Der schloss abends um sechs den Park noch ab!), als wir auf der Wiese spielen wollten (ok, und Blumen (Gänsblümchen) gepflückt haben) - das war damals noch strengstenst untersagt! Heutzutage hat jeder Winz-Park eine eigene Liegewiese......
 

.......und damals war uns beiden schon klar: Wenn wir mal groß sind, dann haben wir ganz viele Tiere! Sie hat heute ihr Dressurpferd, dass sie umhegt und pflegt und bei ihm ist, sooft sie nur kann. Das mit immerhin inzwischen 22 Jahren noch topfit ist. Einen Hund hat sie leider nicht, denn dafür ist sie zuviel unterwegs. Hat sie "Hundenot", dann kommt sie zu uns!..............



................ja, und ich hatte auch nach meinem Auszug bei unseren Eltern immer Hunde und / oder Katzen - meine Kinder sollten genau wie ich mit Tieren aufwachsen! Und vor kurzem kam mir wieder ein Buch in den Sinn, dass mich als Kind sehr geprägt hat - das ich zigmal gelesen hab, weil darin eine Frau beschrieben war, die genau so gelebt hat, wie ich immer leben wollte - und heute lebe ich genau so! ALLE MEINE TIERE ist der Titel - ich kann mich noch gut an den Schutzumschlag erinnern: er war weiß meit einem Foto einer jungen Frau mit einem Schimmel am Zügel. Es handelt davon, wie sie aufs Land zieht und immer mehr Tiere auf ihren Hof kommen. Leider ist das Buch verloren gegangen - was würde ich drum geben, dieses Buch heute wieder in den Händen zu halten.......... Dafür hab ich einen anderen Schatz, der mich seit meiner Kindheit begleitet und zum Glück nicht verlorengegangen ist!.................



...............dieses Hasenbild hat ein Urgroßonkel von mir gemalt im Januar 1918. In der Familie meines Vaters hieß es immer, er wäre ein begnadeter Zeichner / Maler gewesen und hat das Bild im Schützengraben gemalt - es sollte die Hasen bei ihm Zuhause darstellen - er hatte sie aus der Erinnerung gezeichnet.............
 

................ Und solange wir klein waren, hing dieses Hasenbild bei meinen Großeltern auf dem Plumsklo im Gartenhaus. Man musste Sommer wie Winter, egal bei welchem Wetter und zu welcher Tageszeit über den Innenhof laufen, um naja, usw.........Ein Ort, da schüttelt es mich heute noch, wenn ich dran denke. Der Platz für ein "ordentliches Bad" war damals im Haus meiner Großeltern einfach nicht vorhanden gewesen - das kam erst viel später dann. Ursprünglich hatte das Bild einen braunen Naturholzrahmen. Vor etwa 20 Jahren bei Umbauarbeiten sollte es entsorgt werden, ich bekam es mit und hab das Bild behalten. Ich hab es damals gesäubert und den Rahmen "gülden" gestrichen - damals stand ich auf "gülden". So sah es dann aus........................


......vor ein paar Wochen dann hab ich es wieder hervorgeholt und den Rahmen neu patiniert - ich wollte das Bild einfach nicht vom Rahmen trennen...........
 

.........es ist in den vergangenen knapp 100 Jahren leicht vergilbt - aber ansonsten noch hervorragend erhalten............



.......Ja, und wie krieg ich nun die Überleitung?.............die Nanni ist noch da - der Umzug in ihre neue Familie hat leider nicht geklappt, da der neuen Familie 3 Stunden vor dem verabredeten Termin ein paar Fragen einfielen, die wir schlichtweg nicht beantworten konnten bzw. die sehr vorgeschoben geklungen haben. So kann man sich täuschen............


....Also suchen wir weiter für sie nach einer "Für-immer-Familie" - irgendwo wird sie schon sein, diese Familie oder der einzelne Mensch, der genau zu Nanni paßt und zu dem / denen eben auch die Nanni dann paßt. Was wir letztes Jahr für Ludwig und vor ein paar Tagen für ihre Schwester Hanni geschafft haben, werden wir auch für diese Zuckermaus schaffen...............
 

......und der kleine "Mini-Willi" erholt sich weiterhin gut! - UND eine der Schwestern in der Tierklinik hat sich unsterblich in ihn verliebt - mal schauen, was das noch wird...............



.......- Eue Jacqueline

Dienstag, 1. September 2015

was bedeudet 50?.......................

Hm, was für eine Frage: was bedeutet  50? oder beser gesagt: 50 Jahre? oder auch: 50 Jahre alt oder jung?  Das ist ein Thema, dass die Meisten von uns ja früher oder später mal beschäftigt. Mich hatte damals auch die Frage: was ist 30 (Jahre) und auch was ist 40 (Jahre) beschäftigt...........
 
............. und im Nachhinein kann ich sagen: 30 Jahre, das tat damals mir richtig weh! Die ersten Tage danach hab ich mich recht schwer getan - hab damals viel nachgedacht und fühlte mich schrecklich alt. ABER, im nachhinein muss bzw. darf ich sagen: das Leben fing für mich erst wirklich an. Ich hab mich ausgetobt, hatte viel Unterstützung durch meine Familie damals, musste so manchen schweren Kampf ausfechten, ..........
 
...............fand meinen Platz im Leben und in der 2. Hälfte "meiner 30erJahre" fand ich mein großes Glück - meinen Mann fürs Leben - meinen Helden!............

.............. Mit ihm zusammen ging ich in "meine 40erJahre". Er bestärkte mich darin, dass alles zu schaffen ist wenn ich es nur will, "schob" mich vorwärts, als ich begann, das Unternehmen weiter auszubauen, war für die Kinder und mich immer da. Unsere Kinder wurden groß und flügge, wir wurden Großeltern.........
 
.............. Und so waren es nicht nur glückliche, sondern auch sehr turbulente, aber auch in manchen Momenten unsagbar traurige Jahre, ............
 
........aber auch arbeitsreiche Jahre, mit vielen überraschenden Wendungen. Die "40erJahre" bedeuten für mich im nachhinein betrachtet: ich bin "erwachsen" geworden, "gesetzter und gefestigter" und "angekommen" - aber ich fühle mich (meistens) nicht alt. Ich feiere noch immer gerne, es macht mich stolz und sehr glücklich, wenn unser Sohn zu mir sagt: Mama, ich gehe gerne mit Dir feiern!..........
 
.............. Und nun brechen "meine 50erJahre" an. Ich bin gespannt, was sie für mich und somit auch für  uns als Paar und Familie bereithalten werden. Und so freue ich mich sehr auf das kommende Jahrzehnt. Was mich aber auch immer wieder erstaunt: die Wünsche und Ziele gehen mir nicht aus. Dass es uns allen gut geht, ist und bleibt selbstverständlich mein oberstes Ziel. Ich meine damit eher, was ich für mich noch erreichen möchte. Was ich gerne noch (er)schaffen möchte. Und da schwirrt so einiges durch meinen Kopf und ich bin schon jetzt neugierig, was ich in 10 Jahren dann über "meine 50erJahre" zu berichten haben werde...........

.......Ich möchte mich auf diesem Weg für all die lieben Wünsche bedanken, die mich in den letzten Tagen erreicht haben, für die Geschenke, die so liebevoll ausgesucht wurden, wo ich bei jedem einzelnen gespürt habe, wie es genau für mich passend ausgesucht worden ist. Für die tollen Stunden des feierns mit meiner Familie, die sich allesamt was haben einfallen lassen, dass es "mein Tag" wird  - DANKE an EUCH ALLE! - Eure sehr dankbare, glückliche und neugierig bleibende Jacqueline

Dienstag, 12. Mai 2015

Klatsch und Tratsch.......






Das WWW ist schon eine merkwürdige "Welt" - oder doch nur der "Abklatsch" der realen Welt? Ich denke, ja!.........
 
............ Wobei im Wort "Abklatsch" ja schon sehr viel wieder drin steckt: das kleine aber feine Wort "Klatsch". Und an Klatsch und Tratsch scheinen sich ja wirklich so einige Menschen wahrlich zu berauschen. Und um klatschen und tratschen zu können, scheint vielen Menschen weder in der realen noch in der virtuellen Welt keine Anstrengung zu groß zu sein, etwas entsprechendes zu finden. ............

................und weniges ist schlimmer in meinen Augen als böser Klatsch und Tratsch, da es meistens auch viel Schaden anrichten kann. Klar "klatsche und tratsche" ich auch mal gerne. Mit einer Freundin z.B. über Alltäglichkeiten: wer kriegt ein Kind, wer zieht um, wer wechselt seinen Job, wer hat nach langer Suche endlich einen neuen Job gefunden. Aber schon da versuche ich, nicht zu weit in Spekulationen einzusteigen. Dafür hab ich zu schmerzhaft erleben müssen, wohin Klatsch und Tratsch führen können. Denn, man kann noch so sehr darauf achten, WAS man tut, WAS man sagt, WAS man schreibt - zu gerne wird dann alles in bösen Klatsch und Tratsch umgewandelt und damit können sogar dann Existenzen zerstört werden!.......
 
..........und nun werden sich bestimmt einige wundern, wie kann so ein nachdenklicher Post auf einen "himmelhochjauchzenden" Post folgen ?!? An sich bin ich immer noch"himmelhochjauchzend" und sehr aufgeregt (positiv), aber auf der anderen Seite auch sehr entsetzt! ............
 
..........und damit komme ich auch zum Thema: Dass wir hier seit über 5 Jahren wohnen - in "unserem" Wohnhaus ist ja nun wirklich kein Geheimnis. Dass DIESES Haus "nur" gemietet ist, war für uns nie ein Thema, da für uns immer klar war, irgendwann geht es in unseren "Besitz" über. ABER ich habe auch NIE geschrieben, dass das Wohnhaus unser "Besitz" ist, dass wir es gekauft haben. Hallo, wen geht das eigentlich was an? ABER vom ersten Tag an haben wir das Haus als "unser" Haus angesehen, haben in dieses Haus mehr an Kraft und auch Geld investiert, als jeder "normale" Mensch es tun würde - haben hier unseren Traum gelebt und verwirklicht - haben in dieses Haus unser Herzblut gesteckt. Hier wollten wir alt werden.............
 
............Dann wurde das Unternehmen princessgreeneye immer größer, umfangreicher und erfolgreicher. Darauf sind wir sehr stolz! Und immer häufiger kam für uns die Frage auf: was machen wir? Bleiben wir hier? Wie können wir Platz schaffen bzw. wie kommen wir an zusätzlichen Platz. Das "kleine Haus" kam dazu - DAS haben wir GEKAUFT. DAS ist unser BESITZ ! ..........
 
...........die Entfernung zum Laden, der ohnehin mittlerweile zu klein geworden ist, ist auf Dauer sehr belastend und ein paar "Erweiterungsideen" zu prinessgreeneye haben wir auch noch. Und auch die werden wieder PLATZ benötigen.............
 
.............Und vor ungefähr 2 Jahren kam dann die "zweischneidige" Nachricht, dass "unser" Wohnhaus in die Zwangsverwaltung gegangen ist, da die Eigentümerin die Kredite, die auf dem Haus liegen, nicht mehr bedient hat. Einerseits natürlich erstmal ein Schreck für uns, aber "so-what", dann geht es halt irgendwann in die Versteigerung und wir ersteigern es. Und so haben wir vergnügt und auch ein Stückchen unbedarft weitergelebt wie bisher. Für uns änderte sich soweit ja nichts. Die Miete lief auf ein anderes Konto und wir lebten hier unseren Traum. Nicht verträumt sondern immer mit dem Gedanken: wir behandeln das Haus wie unser eigenes. Hegen und pflegen es, entwickeln es weiter, führen nötige Reparaturen durch, usw.. Wir wußten ja, warum wir das tun. Suchten parallel weiter nach zusätzlichen Objekten / Immobilien, vor allem in unserem Dorf, wo alles fußläufig zu erreichen ist, um alles auf einem "Fleck" beieinander zu bekommen. Sprachen "Hinz-und-Küster" an, dass wir eine weitere Immobilie suchen. Nichts ergab sich. DANN kam die ersehnte Nachricht: das Haus geht in die Zwangsversteigerung! Wir waren froh - das Warten hatte scheinbar ein Ende...............

..............und dann der erste große "Paukenschlag", mit dem ich nicht gerechnet hatte. Vielleicht ein wenig naiv - aber ich war total geschockt: Zwangsversteigerungen werden öffentlich gemacht - d.h. die Anschrift steht im Netz. Ist ja erstmal nicht so eine große Sache, warum auch nicht. Irgendwie muss eine Immobilie ja an den"Mann oder Frau" gebracht werden. ABER, da steht dann auch die Anschrift - und GANZ KLEIN das geheimnisvolle aber für uns so wichtige Wörtchen VERMIETET. Und da kommen dann die Tratscher und Klatscher  ins Spiel: Ach, "Donner's" sind pleite ? - ach was, ist nicht ihr Haus? ach was, was stimmt denn sonst da noch nicht? ach was, wer weiß, stimmt das mit dem Gutshaus auch nicht? Anstatt mal zu lesen VERMIETET - also GEMIETET. Und wir haben ja wohl kaum unseren eigenen Besitz gemietet - das sagt einem ja eigentlich schon der logische Menschenverstand ..............

................Ich kann alle diese Tratscher und Klatscher beruhigen: Bei uns stimmt alles und wir sind NICHT pleite (dann könnten wir wohl kaum auf Einkaufstouren gehen, Gehälter an unsere Mitarbeiter zahlen oder uns um den Kauf des Gutshauses bewerben), sondern unsere Vermieterin hat Probleme und eine eigenwillige "Lebensphilosophie". Ich hab nie gesagt, dass wir das Haus gekauft haben. Und stimmt, ich hab auch nie gesagt, dass wir es nicht gekauft haben, denn das hätten wir bei der erstbesten Gelegenheit ohnehin getan (das Haus zu kaufen). Und ja, wir suchen nun sehr intensiv und so kamen wir an das Gutshaus und da stecken wir nun mitten in den Verhandlungen. Haben einen umfangreichen Nutzungsplan bereits vorgelegt, die ersten Gespräche stehen noch in dieser Woche an, die nächsten Gremien dazu tagen in den nächsten Wochen und im Juli wird dazu die Entscheidung dann fallen. Und wir hoffen inständig, dass wir die Zusage bekommen ( in Gedanken bauen wir schon um und aus und in Gedanken richte ich schon ein). Auch, wenn diese ganzen Details unter normalen Umständen niemanden etwa angehen, schreibe ich sie hier so deutlich um genau diesen Klatschern und Tratschern zumindest einen Teil vom Wind aus den Segeln zu nehmen. Ich habe mit den "toten Tieren" erlebt, was es bedeutet, "wie die Sau durchs Dorf getrieben zu werden". Das brauche ich kein zweites Mal! ..............

......Die Zwangsversteigerung wurde übrigens zurückgenommen - was auch öffentlich im Netz zu finden ist. Bei Zwangsversteigerungen zwar eher selten, aber kommt trotzdem vor, denn die Vermieterin hat mal wieder eine Teilzahlung geleistet und somit den Termin vom Tisch "gefegt". Und dieses hin und her hält niemand auf Dauer aus - also ich bzw. wir zumindest nicht! Und nun ist nach den vielen Jahren etwas eingtreten was ich nie für möglich gehalten hab. Ich hab mich innerlich von"unserem" Wohnhaus verabschiedet. Wir wohnen hier noch - aber nicht mehr für ewig. Kriegen wir den Zuschlag für das Gutshaus, dann wird der Umzug stückchenweise innerhalb der nächsten Monate vollzogen sein. Kriegen wir den Zuschlag nicht, dann suchen wir intensiv / mit Hochdruck weiter und auch dann wird es nicht lange dauern, und ein Umzug wird anstehen...........
 
........aber, egal was kommt, das "kleine Haus" werden wir behalten. WAS wir damit machen, WIE wir es nutzen werden, wissen wir noch nicht.........

.......Und wer sich jetzt wundert, warum ich hier so "blankgezogen" habe: Ich möchte niemandem mehr die Gelegenheit geben, "bösen" Klatsch und Tratsch verbreiten zu können. Und bevor jemand an die Öffentlichkeit gehen kann und schreien kann: ich weiß was.... halte ich es für besser, selbst zu sagen, wie es ist. ........

.................was mich allerdings verblüfft hat: Mal wieder kommt da so ein feiges Anonymchen um die Ecke und wollte stänkern. Und nein, diese Kommentare hab ich bisher nicht veröffentlicht - warum auch? Wer nicht mal mit seinem Namen / Absender hier in Kommentaren hinterläßt, die klar auf Stänkern ausgelegt sind, bekommt keine Plattform mehr. Was mich allerdings sehr berührt hatte, war u.a. eine liebe Kundin, die mich erst darauf aufmerksam gemacht hatte, dass die Versteigerung im Netz so öffentlich war. Liebe Kundin,  für diese Information via Telefon werde ich Ihnen für immer sehr dankbar sein!.....
 
..........und was mich riesig gefreut hatte, war Eure Anteilname und postive Bestärkung, dass wir das "Wagnis" mit dem Gutshaus eingehen sollen. Das Ihr es uns zutraut, dass wir das schaffen. So einige Kommentare haben mich tief berührt! DANKE dafür!...
 
.......manch einer wundert sich vielleicht, dass die"duftenden" Fliederbilder so garnicht zu dem Post-Thema passen - sie waren eigentlich für einen anderen Post gedacht gewesen. Aber, auch wenn es ein aufregendes Thema ist, finde ich, darf das Schöne nicht fehlen. Und bis auf dieses "olle" Thema ist unser Leben ja auch sehr schön! - und so soll es auch bleiben!  Eure Jacqueline

Donnerstag, 23. Januar 2014

Er ist wieder da!!!!!!.................

Ja, seit eben ist Mr.Gin wieder da - und Ihr glaubt nicht, wie erleichtert wir sind !!!!! - das zuerstmal vorneweg..............

...................Ich muss sagen, Eure Anteilnahme und fast ausschliesslich lieben Worte haben uns schier überwältigt, umgehauen - dafür sind wir sehr DANKBAR !!!! Im Leben hätte ich nicht damit gerechnet, hier soviel Unterstützung zu bekommen - ja, das baut auf und scheint sich auch auf Mr.Gin übertragen zu haben! Er durfte Nachhause - die Blutwerte sind natürlich noch nicht in Ordnung aber es ging ihm soweit gut, dass wir ihn wieder Nachhause holen konnten...............

...............ja, es war definitiv eine Vergiftung - ein Nervengift - und ja, wir werden das Erbrochene von Paula untersuchen lassen, damit wir das bei der Anzeige, die wir auf jeden Fall machen werden, auch als zusätzlichen Beweis dann haben werden! Es ist für uns neben den Leiden der Hunde erschütternd zu wissen, dass es Menschen gibt (sind das überhaupt "normale" Menschen?), die anderen Lebenwesen sowas antün können und die scheinbar so dermassen neidzerfressen und mit ihrem Leben unzufrieden sind, dass sie ihren Frust an wehrlosen Tieren auslassen müssen. .............

..........Ja, unsere Hunde konnten sich bisher frei auf UNSEREM Gelände bewegen - umzäunt von einem 2mhohen Maschendrahtzaun und zur Streaße hin mit einer Steinmauer - natürlich haben wir rechts und links Nachbarn (und nahezu JEDER Nachbar hat auch Hunde!) und natürlich machen unsere Hunde "ihren Job", dass sie bellen, wenn sie ausserhalb des Zaunes Leute sehen / hören. Die sich übrigens schon den "Spaß" gemacht haben und mit einer Forke ÜBER den Zaun geschlagen haben. Solche Leute sind für mich schlicht UNTERIRDISCH. Aber ich will mich hier auch nicht weiter über unsere Nachbarn auslassen, denn es gibt hier im Dorf auch sehr viele Menschen, die uns sehr wohlgesonnen sind, die uns unterstützen, mit denen wir auch gerne mal ein "Schwätzchen über den Gartenzaun" halten!!!! Wir können und werden unsere Hunde auch weiterhin im Garten laufen lassen, denn das ist mit ein Grund, warum wir diesen grossen Garten haben. Aber natürlich werden wir einen Teil abteilen, damit die Hunde sicherer leben können. Und ein Wort zu dem anonymen Schreiber: unsere Hunde pissen (nicht meine Wortwahl) nicht überall hin, den wir laufen fast nie mit den Hunden durchs Dorf - es sei denn von unserem einen zu unserem anderen Haus (100m Entfernung an der Leine!) oder die Straße hoch in die Felder!!!! (Wegstrecke 300m), wo wir dann dafür sorgen, dass unsere Hunde ihr "Geschäft" in den Feldern erledigen! Im Gegensatz zu unseren "netten" Nachbarn, die ihre Hunde in unseren Vorgarten machen lassen und wir das dann stillschweigend wegräumen!..............

.............Mr.Gin ist noch etwas wackelig auf den Beinen, seine Muskeln arbeiten noch nicht wieder perfekt und er ist recht still / ruhig im Moment, denn der Körper arbeitet noch gegen das Gift - aber er ist über den Berg und es kann nur noch bergauf gehen............

.............und nun schauen wir nach vorne - gehen wieder ganz normal unseren Geschäften nach, werden Mr.Gin noch in enger Kontrolle den Tierärzten vorstellen und hoffen, dass er schnell wieder "der Alte" sein wird!!! - Eure EUCH für Eure lieben Zeilen sehr dankbare Jacqueline

Dienstag, 21. Januar 2014

MIT NACHTRAG - Bitte drückt auch die Daumen!!!!!!! ...................

Ich hab die letzten Stunden neben unserer Sorge überlegt - schreib ich das oder nicht? Und ja, ich MUSS es einfach schreiben - es mir von der Seele schreiben. Keine Ahnung, ob es helfen wird - aber mir schnürt es wirklich im Moment die Kehle zu.................

...............ich kann mich nicht auf die Arbeit konzentrieren, mit dem Helden reden ist auch kaum möglich, denn der äuft auch hier rum "wie ein Hund ohne Schwanz". Denn um einen unserer Hunde geht es im Moment: um unseren "meinen Mr.Gin". Eine ziemlich gruselige Geschichte: vor ungefähr 2 Jahren hatten wir das gleiche / ähnliche Problem mit unserem "Einstein" (der Papa vonMr.Gin) gehabt, aber da hatten wir noch geglaubt, er (Einstein) wäre ausgebüchst und hätte sich vergiftet gehabt. Diesmal war alles anders! Paula (die Mama von Mr. Gin) und Mr.Gin waren im Garten - das ist bei uns auch völlig normal, denn wofür haben wir solch einen grossen Garten, wenn nicht auch zum spielen für die Hunde! Also: Paula kam ins Haus und hat sich sofort 2x hintereinander heftigst erbrochen - das kleine Kind schrie durchs Haus:"Mama, Paula k...tzt!!!! - und es stinkt fürchterlich!!!" Ich runter, sah das Malheur, roch es auch und war erstmal nicht so sehr verstört, denn das ein Hund sich mal übergeben kann, ist ja noch normal. Zumindest bei unseren Hunden - sie fressen Gras (ähnlich wie Katzen), dann kommt das was sie stört raus, und die Welt ist wieder rund. Kaum 2 Minuten später kam Mr. Gin ins Haus und wieder schrie das "kleine Kind": "Mama, Mr.Gin geht es Schei...sse!!!! Der läuft ganz komisch......"..........

..........ich wieder runter, da lag er schon in seinem Korb, zuckte wie verrückt, japste und war völlig verstört, hat mich kaum noch erkannt. DAS WAR NUN NICHT MEHR NORMAL!!!!! Also hab ich nur noch kurze Anweisungen gegeben:"Roja, fahr das Auto vor, Laura, pack alles, was wichtig ist in meine Tasche, ich zieh mir nur eine Jacke an, wir fahren in die Tierklinik"..........Wir haben dann Mr.Gin nur noch ins Auto bugsiert - ich neben ihn auf den Rücksitz und ab ging es Richtung Berlin bei Glatteis und Schneetreiben mit einem völlig orientierungslosen 30kg-Hund im Arm auf dem Rücksitz, dem es mit jeder Minute schlechter ging. Ich habe die ganze Zeit auf den armen Kerl leise eingeredet, dass alles wieder gut wird - wie ein Mantra - vermutlich auch, um auch mich selbst zu beruhigen ............

............vor der Klinik wartete zum Glück schon der Held und hatte die Klinik auf uns vorbereitet - rein in den Untersuchungsraum und dann hat sofort ein Ärzteteam um ihn gekümmert. Er wurde erstmal ruhig gestellt, Tropf. Blutuntersuchungen mit sofort verfügbaren Werten (ich wusste nichtmal, dass es sowas mittlerweile gibt) folgten und dann die Diagnose: er muss irgendwas hochgiftiges gefressen haben - Rattengift kann es nicht sein, denn das soll angeblich erst nach Tagen anschlagen und wenn beide Hunde zeitgleich reagiert hatten, muss es etwas sehr toxisches sein - also musste der arme Kerl da bleiben.............

.......Paula ist ja ein sehr robuster Hund aber hat einen sensiblen Magen - das war wohl ihr Glück, denn sie hatte ja gleich alles wieder erbrochen und ihr geht es hervorragend. Im Moment sitzt sie neben mir, ihre Schnauze auf meinem Schoß, geht immer wieder los und man merkt, sie sucht ihren Sohn. Die Bindung der Beiden zueinander ist sehr eng - auch wenn Mr.Gin nun schon 4 Jahre alt wird........
 
................. - mir zerreisst es gerade das Herz, ja, die Tränen kullern und uns wurde ja gesagt: die nächsten 24 Stunden entscheiden, ob er überhaupt durchkommt und die weiteren Tage dann, ob er Folgeschäden haben wird. Wie gerne wäre ich in der Klinik geblieben - aber davon wurde uns abgeraten - es soll Hunden nicht guttun, wenn sie besucht werden - bei Katzen ist das wohl anders, da tragen Besuche zur Genesung bei. Ich hab keine Ahnung - aber ich weiss, die Ärzte in der Klinik tun alles für die Tiere, was in ihrer Macht steht - also hilft nur Hoffen, Warten und Ablenken - und genau das versuch ich im Moment auf jede Art und Weise. Und kann mich kaum konzentrieren. Ich weiss, dass das ein sehr persönlicher Text nun war / ist - aber der musste einfach sein - es musste einfach raus. Denn auch wenn unsere Kinder für uns das Wichtigste überhaupt sind, gehören doch unsere Fellträger zu unserer Familie - sie leiden zu sehen, tut ungeheuer weh! Und dazu kommt die Ungewißheit, was war das wohl, was unseren Mr.Gin so umgehauen hat. Unser einziger Trumpf laut der Ärzte ist im Moment, dass Mr.Gin ein junger kräftiger und aufgeweckter Hund ist, der "gut beeinander" ist.......
 
.......Aber die Fragen quälen uns: wird er es schaffen, wie geht es ihm, wie können wir sowas in Zukunft verhindern ??????? - wir können doch keine 10mhohe Steinmauer um das Gelände ziehen. Wer Böses will, wird es also immer wieder schaffen............ Eure völlig verstörte Jacqueline
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 22.01.2014
Ihr Lieben: ich wollte nur kurz einen Zwischenbericht geben: Mr.Gin hat die Nacht den Umständen entsprechend überstanden - alle Untersuchungen deuten auf Gift hin und ER KÄMPFT - hat zwar Fieber und die Blutwerte tanzen - aber die Ärzte sind guter Dinge. Das war für uns die beste Nachricht erstmal !!!!! GANZ LIEBEN DANK für Eure vielen herzlichen Zeilen - ja, die haben gut getan!!!!

die Hundsrose oder Kartoffelrose

Ein echtes Highlight jedes Jahr ist ja die Rosenblüte bei uns. Also, wenn die ersten Rosen ihre Knospen öffnen. Meist beginnt das ja eher un...