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Sonntag, 3. Mai 2020

Kleinigkeiten..............

Ja, sind es nicht oft die Kleinigkeiten, die uns ganz besonders freuen, die das "Salz in der Suppe" oder die "Sahne im Kaffee" sind - die uns das Leben ganz besonders schön machen? 
Kleinigkeiten, die z.B. einem Raum den "letzten Pfiff" geben, die einen ganzen Raum komplett verändern können?!?
Und da noch immer immer die Umgestaltung der Speisekammer hier bei uns nicht abgeschlossen ist (wenn das so weiter geht, wird das ein Jahrhundert-Projekt werden), freue ich mich über "Kleinigkeiten", die vor allem unseren Mitbewohnern, den Fellträgern und dem Federvieh, große Freude bereiten.

 

Zum einen war die schmale Wand der "Villa Huhn" sehr "nackig UND ich befürchtete, dass, wenn es hier Starkregen gibt und die Stalltür offen steht, der Regen mit Wucht ins Hühnerhaus fegt. 
Die Lösung am Ende war ein langes Regal über der Tür, das breit genug ist, dass es auch als "Vordach" durchgehen kann und auch zusätzliche Stellfläche für meine Pelargonien bietet. 
Der antike Jalousien-Kasten ist nicht nur Zierde sondern auch eine Art "Balkon", damit bei stärkerem Wind die Töpfe nicht am Ende noch das Federvieh erschlagen.



 So lange stand das Teil bei uns im Lager - ich hatte nie eine zündende Idee, wie der Kasten seinen Einsatz finden kann.

 

Der Held meinte nur: ich bau Dir das - ob ich das nun sinnvoll finde oder nicht. Wenn es Dich glücklich macht............... gibst ja doch vorher keine Ruhe.
Er kennt mich wohl mittlerweile recht gut............

 

An die Regalteile wurde dann einfach eine Clipskette gehängt, um daran irgendwelche Leckereien fürs Federvieh anzuhängen. Sie wollen schliesslich beschäftigt werden!
Ok, da hat mir dann der Held einen Vogel gezeigt............... aber soll er ruhig. Auf die Idee haben mich die Hühner selbst gebracht:
Sie versuchten an einem Lindenschößling, der noch in ihrem Gehege stand, hochzuspringen, um sich das junge Laub abzuzupfen.
Warum ihnen also nicht frisches Laub regelmäßig anbieten, wo sie sich ein wenig bemühen müssen?!?
Daran kann man später auch reifen Wein oder Äste mit Pflaumen oder anderen Früchten hängen. Oder mal ein paar Tannenzweige, os denen sie sich Kleingetier dann picken könnten. die Möglichkeiten sind ja unendlich. Oder Kräuterbüschel - denn Kräuter lieben sie, das hab ich schon bemerkt. Oder vielleicht auch mal ein paar Hirsekolben..........



Und genügend Bäume stehen hier nun wahrlich rum, wo mal ein paar frische Äste abgeschnitten werden können.



Noch, während ich das alles angebracht hab, waren die Damen schon neugierig dabei - als wenn sie genau wüßten, welche Leckerei ihnen da jetzt "serviert" werden würde.



Es war zu schön, zu beobachten, wie alles beäugt wird, die Damen versuchten ziemlich schnell, die leckersten Blättchen zu ergattern.



Als ich später ins Haus kam und dem Held berichtete, wie erfolgreich die Aktion war, meinte er nur:
Na, so, wie die verwöhnt werden, da haben die gar keine Zeit, um Eier zu legen.
Naja, vielleicht hat er ja recht - aber ich denke, sie sind einfach noch sehr jung - und wenn sie niemals Eier legen, dann ist das auch noch so.



Und mittlerweile haben sie auch gelernt, dass scheinbar alles, was die Zweibeinerin da ins Gehege bringt, auch lecker sein muss.
Hatte ich vor ein paar Tagen noch gedacht, dass sie nur Äpfel mögen,



haben sie inzwischen entdeckt, dass auch Zucchini sehr lecker ist. Auf jeden Fall wird sie nun mit Freude verputzt.
Bei Tilly kann man gut sehen, dass sie scheinbar noch immer im Federwechsel sind - und ich finde, sie werden mit jedem Tag hübscher. 
Aber vielleicht ist das auch nur, dass ich das so sehe - wie eine Mama, die die eigenen Kinder ja auch immer am schönsten findet.



Und noch eine Kleinigkeit ist hier entstanden - ebenfalls aus einem Zufall heraus:
eine zur Liegefläche umgewandelte Europalette. 
Das Hildchen liegt (wie viele unserer Fellträger) gerne mal erhöht. Ob es nun das Hundebett ist oder die umgebauten Traktorreifen. Sie liegen dort unglaublich gerne drauf. 
Und nach einer Schrankstreich-Aktion lag eine alte Palette nun da - und die hat bekannterweise ja Zwischenräume zwischen der Beplankung. Und was macht die Hilde?: klettert drauf und findet das klasse. 
Aber das war mir dann doch zu riskant!
Was, wenn die Fellträger toben und dabei zwischen die Beplankung kommen würden - ein Beinbruch wäre vorprogrammiert gewesen.
Also wurden die Zwischenräume mit Holzleisten geschlossen und eine weiche Decke kam drauf.
Das hättet Ihr live erleben müssen!
Sie kletterte sofort als erste drauf, liess sich mit einem wohligen Grunzen auf die neue Liegefläche mitten im Hof fallen und machte ein sehr zufriedenes Gesicht - als wollte sie sagen: das hat aber gedauert.............



Und das dann zu sehen, wie ein alter Fellträger mit sich und der Welt so zufrieden ist - wie man mit solchen Kleinigkeiten einen Fellträger glücklich machen kann, ist mit das Schönste, was man erleben kann.
Und die kleine Vila?!?: so oft, dass sie grad bei der Hilde versucht, zu "landen" - die von dem kleinen Energiebündel meist nur komplett genervt ist.
Da treffen dann zarte 7 kg auf stattliche 45 kg. Manchmal wird mir dann schon etwas mulmig. Und doch: sie macht sich dann noch kleiner, ist so flink und merkt auch genau, wann es besser ist, den Rückzug anzutreten.



Dann wird eben die alte Frieda "genervt" - und die kann das eigentlich genauso wenig leiden ............



Das war es mal wieder - schön, dass Ihr vorbeigeschaut habt!
Paßt gut auf Euch auf, geniesst die schönen Momente und kommt morgen gut in die neue kurze Woche - Eure Jacqueline



Donnerstag, 12. April 2018

umgezogen und eingezogen.............

ja, vermutlich ist das ein "verwirrender" Blog-Post-Titel - nein, WIR sind weder umgezogen, noch irgendwo neu eingezogen. UMGEZOGEN sind meine heiß geliebten und über den Winter gehegten und gepflegten GERANIEN. 




Aus ihrem Winterquartier überall im Haus verstreut hinaus an die frische Luft. Und da viele Geranien ja nicht so gerne das Wasser auf den Blüten haben und niemand weiß, wie der Sommer werden wird, wurde der ehemalige Hauseingang mit einem Regal bestückt, auf dem nun auch Geranien "wohnen" dürfen.



Und natürlich sind auch die ersten Frühlingsblüher ins Gartenzimmer eingezogen. 





Der Peruanische / Schwarze Salbei sieht allerdings noch etwas "gerupft" aus. Der muss sich jetzt erstmal erholen.




Und der große alte Olivenbaum durfte auch endlich wieder ins Freie - 





und hat moch ein paar "junge Kollegen" bekommen.




Ja, ich versuche, von Jahr zu Jahr immer mehr Kübel vor allem mit mehrjährigen Pflanzen zu bestücken. Das erleichtert die Arbeit im Frühjahr schon ungemein! 

 

Dann werden im Folgejahr nur die "Lücken" dann wieder mit Frühlingsblühern aufgefüllt.





Das hat aber auch den Vorteil, dass mir die Fellträger die frisch gesetzten Pflanzen nicht wieder ausgraben. Die alte Erde lassen sie in Ruhe - da gehen sie dann nicht mehr bei. Ich hab keine Ahnung warum, aber wenn ich frische Erde in die Kübel fülle, wühlen die Fellträger darin mit Begeisterung rum und reißen mir die Pflanzen wieder raus - zumindest aus den Kübeln in "Hundekopf-Höhe".




Das ist einer der Gründe, warum in allen Kübeln die freiliegende Erde mit Steinen (bzw. dicken Holzstämmen) belegt ist. DANN lassen sie auch meine Kübel in Ruhe.




Genauso machen wir es ja mit den Beeten im Hof-Bereich. So kann er begrünt sein und ist trotzdem "hundesicher". Denn eines ist auch klar: Hunde wühlen einfach mit Begeisterung in der Erde!




Und als Kompromiss schimpfen wir nicht mehr mit den Fellträgern, wenn sie auf den Freiflächen dann mal ihre Kuhlen buddeln. So funktioniert unser Zusammenleben sehr gut - wer braucht schon Rasen unter dem Kirschbaum (kleiner Witz).





Und ein weiteres ist uns aufgefallen: die Fellträger liegen unglaublich gerne erhöht. Ich hatte bei den ersten Sonnenstrahlen ja mal mehr zum Spaß eine ausgediente Europalette im Hof liegen lassen. Und prompt wollten alle Fellträger darauf liegen. Aber mir war das zu riskant - ich hatte große Bedenken, dass sie mit den Pfoten zwischen den Brettern hängen bleiben könnten. Also wurde aus einem alten Eisenbett auch für den Hof ein "Hundebett" gebaut.




Manch einer wundert sich vielleicht über den "weißen Kasten" vor dem Bett. Aber der kleine Jorgos z.B. hat durch seine Operationen noch nicht die ausreichende Sprungkraft, um auf das Bett zu springen und der alten Hilde fällt es mit dem gehandicapten Hinterbein auch schwer, in das Bett zu steigen. 

 


So wird ihnen durch den "Kasten" nicht nur der Einstieg erleichtert, sondern ist auch eine zusätzliche Liegefläche entstanden.




Übrigens ist dieser Kasten vom Grundgerüst her auch eine kleine Europalette, auf die wir Verschnittbretter draufgesetzt haben. Also auf  "Neudeutsch": Up-Cycling pur.





Durch Zufall sind wir vor einer Weile auch an ein paar ausrangierte Traktoren-Reifen gekommen.





Zuerst war meine Idee ja nur: hinlegen und mit Mulch befüllen - einfach, weil die Fellträger unglaublich gerne im Mulch liegen und drauf spielen.

 

Und dann haben wir "weitergesponnen" und der Held kam auf den Gedanken: was wäre denn, wenn wir daraus auch Liegemöglichkeiten bauen würden?!? Also hat der Held sich beigemacht und die Traktoren-Reifen mit Brettern bestückt.



Und Platz genug haben wir ja im Hof! 

 

Da fallen die paar Reifen wirklich nicht auf!





Das Holz ist gestrichen und somit wetterfest. Demnächst bekommen das Bett 

 


und die Reifen noch wetterfeste Auflagen, damit die Fellträger schön weich liegen können!





Aber das hat nichts mit "verpäppeln" der Fellträger zutun, sondern, in der warmen Jahreszeit sind die Fellträger den ganzen Tag(freiwillig!)  draussen und liegen dann auf hartem Untergrund. Auf Dauer bilden sich dann Schwielen an den Ellenbogen. Das ist nun wirklich nicht gesund!




Seit ein paar Tagen sind auch die Störche (endlich) wieder da. Na, das wird wieder ein Spaß! - nicht nur der Held und ich können uns immer wieder über Herrn und Frau Storch köstlich amüsieren und erfreuen - nein, auch unsere Fellträger! Für die sind die Störche wie Kino. Besonders unsere beiden "Blondinen" Yildiz und Hilde sind der Meinung, wenn sie die Störche nur genug beschimpfen, dann würden sie wieder abziehen. 

 


Und die Störche? - richtig, die zeigen sich davon aber so völlig unbeeindruckt und sind schon mittendrin im "störcheln".





Und ansonsten kann man nun endlich wieder die Spaziergänge durch den Garten geniessen.





Den Fellträgern beim morgendlichen Getobe durch den Garten zuschauen.





Den Morgenkaffee in der Baumschaukel geniessen.





Yildiz bei der "Froschkontrolle" beobachten.





Sich erfreuen, wenn Fiona ihr morgendliches Sonnenbad genießt. Sie ist übrigens der einzige Fellträger (neben Jorgos), die für kein Geld und keine guten Worte eine Pfote ins kalte Nass freiwillig stecken würde!




Und der kleine Jorgos? Der entwickelt sich prächtig! Inzwischen benutzt er schon tapfer sein operiertes Hinterbein und die Muskeln beginnen sich auszubilden. So können wir vermutlich bald daran gehen, dass er seine (hoffentlich letzte) Hoden-OP bekommen kann. Dann hat er aber auch wirklich genug gelitten! 





Na, das ist dann auch mal wieder ein längerer Post geworden.



Schön, dass Ihr bis hierher "durchgehalten" habt! Ich wünsche Euch allen einen wunderbaren Abend und genießt die schönen Momente - Eure Jacqueline


die Hundsrose oder Kartoffelrose

Ein echtes Highlight jedes Jahr ist ja die Rosenblüte bei uns. Also, wenn die ersten Rosen ihre Knospen öffnen. Meist beginnt das ja eher un...