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Dienstag, 6. Dezember 2022

Nikolaus

 Ich hab eben mal den Blog durchgeschaut, weil ich dachte, daß ich regelmäßig am Nikolaustag gepostet hab. Na, so kann man / Frau sich täuschen!

 

 Jetzt werde ich mich mal nicht so weit aus dem Fenster lehnen und behaupten, daß ich nun mit diesem Post eine Tradition eröffnen werde. Wo es grad mal der 8. Post in diesem Jahr ist.

Und so richtig fällt mir eigentlich auch nichts ein, was ich so schreiben könnte - die Bilder beschreiben? Ich denke, sie sprechen für sich und darum stelle ich sie einfach mal kommentarlos hier herein. 

Der alte Sessel neben dem Kamin ist übrigens neuerdings der neue Lieblingsplatz vom kleinen Finchen - da kuschelt sie sich dann so tief in die Kissen, daß man sie kaum finden kann.

Keine Sorge, Ihr habt nichts auf den Augen - als ich die Bilder geschossen hab, war sie grad im Hof und hatte die Müllmänner auf der Straße bebellt. .

Ich hoffe, Eure Stiefel waren heute früh alle reich gefüllt und Ihr macht heute etwas, was Euch Freude macht.

 

Eure Jacqueline

 

Donnerstag, 17. Dezember 2020

und dieses Jahr?

 Jedes Jahr vor Weihnachten weiß ich erst nicht, wie die Deko wird - geht das allen so, oder nur mir? Und vor ein Paar Wochen bereits hatte ich ja am Konsoltisch begonnen. Der hat sich auch nicht mehr doll verändert. Es war bzw. ist genau richtig - so gefällt es uns.  Nur die hängenden Leinen-Tannenbäume sind "verschwunden" - die sind ins kleine Haus gewandert. Aber davon ein andermal dann mehr.

Und so war der Stil in diesem Jahr bereits vorgegeben und nach und nach fügte sich dann alles zusammen.

Zuerst folgte ein kleines altes Aquarium - darin sind jetzt die dickwandigen antiken Kugeln aufgeschichtet. "Landläufig" werden sie auch als Biedermeier-Kugeln bezeichnet - ich weiß bis heute nicht genau, warum...............

Über die Jahre kamen immer mal wieder welche dazu.

 

 Ihr Glas ist dicker als die sonst üblichen alten Weihnachtskugeln - ähnlich, wie bei Bauernsilber und entsprechend schwer sind sie dadurch auch. Sie haben auch eine komplett andere "Ausstrahlung" als die anderen Glaskugeln, die man sonst so kennt. 

Den Unterschied kann man auf dem folgenden Foto recht gut erkennen:

Was mich bei diesen "dickwandigen" Kugeln ja auch sehr fasziniert, sind die unterschiedlichen Aufhängungen, die alleine schon kleine Kunstwerke sind - hier eine kleine Auswahl:

In diesem Jahr ist hier bei uns eher in "Gruppen" dekoriert. So wie vor der alten Schultafel auf der anderen Seite  die Ketten hängen, hängen die Tinselketten mit den Wattelementen am Schlüsselbrett.

Dazu dann die großen Watteglocken - ich finde, das harmoniert ganz wunderbar!

 

Links hängend, die Glocken habe ich schon ein paar Jahre

und die auf dem Regalbrett, über die durfte ich mich vor ein paar Tagen sehr freuen. Die sind sogar noch beflittert. Ich staune sowieso, wie vielfältig früher der Weihnachtschmuck war.

Und auch der alte französische Gaul Benjamin, der vor ein paar Wochen bei uns eingezogen ist, hat jetzt in der Weihnachtszeit "Gesellschaft"

Überhaupt zieht sich dieses Jahr auch das Thema Sterne durch die Dekoration. Wie hier der Amish-Stern,

oder die antiken Drahtsterne auf dem Schlüsselbrett:

Und was natürlich auch in diesem Jahr wieder nicht fehlen darf, sind die Weihnachtsmänner und die antike Eisenbahn davor.

und auch hier gibt es wieder "Grüppchen-Bildung".

Ich werde häufiger mal gefragt: wie es möglich ist, Harmonie oin der Deko zu erzeugen - wie machst Du das.

Eine Möglichkeit ist das "Doppeln" - also in 2 Etagen z.B. ähnliches aus gleichen Materialien / Farben aufzustellen. 

Genauso, wie gleiche Grundformen zu Doppeln - wie bei dem Bilderrahmen,dessen Form sich dann in der unteren Etage in der Schokoladenform wiederfindet.

Oder auch bei der Eisenbahn - da sind in beiden Wagons zwar nicht die selben Formen drin, aber gleiche Materialien - eben Baumschmuck aus Glas und Draht.

 

Man könnte auch in jeden Wagon z.B. je einen silbernen und goldenen Zapfen legen - dann hätte man auch wieder die "Doppelung" - dann wären es halt gleiche Farbkombinationen. Oder gleiche Stückzahlen gleicher Formen in beiden Wagons - auch das bringt Harmonie.

Oder auch bei der Scheiderpuppe:

Sie hat Kugelketten am Hals

und die Ketten wiederholen sind daneben liegend

oder die Doppelung aus dem stehenden Zinkelement und den höheren silbernen Kerzenleuchtern. UND die Kerzenleuchter nehmen auch die Form der Schneiderpuppe wieder auf mit der starken Taillierung im unteren Bereich.

Solche auf den ersten Blick Kleinigkeiten sind es am Ende, die Harmonie in der Dekoration erzeugen.

So, wie dann wieder die hängende Kette an der Wand eine "Brücke" zur Schneiderpuppe baut

oder die Zapfen im Kartenmotiv ja auch wieder als Baumschmuck unten in der Eisenbahn auftaucht

Diese Wiederholungen / Doppelungen oder "Spiel mit Formen" sind das ganze "Geheimnis".

So wie auch in dieser Ecke, wo die Verbindung nicht nur die Patina auf den Gips- und Steinlementen ist, sondern auch die dekorierten die Kugeln auf dem Stuckelement und in der Amphore darunter.

Wenn Ihr Euch mal nicht sicher seid, dann macht mal von Eurer Deko ein Foto und deckt im Zweigfel mal was ab. Wie hier eben - wenn Ihr die untere Kugel abdecken würdet, würde das Ganze auf Euch disharmonisch wirken. Es würde schlicht was fehlen.

Es sind wirklich oft diese Klitzekleinigkeiten, die den kleinen aber feinen Unterschied machen. 

Das ist kein Hexenwerk - das ist maximal etwas Übung.

Hier folgen jetzt einfach ein paar Fotos unkommentiert - sie sind m.M.n. zu schade, um im Archiv zu schmoren:

Ich hoffe, ich konnte Euch mit den kleinen Tips ein wenig unterstützen. Traut Euch in der Deko was - traut Euch, Euren eigenen Stil zu verwirklichen, traut Euch,Materialien und auch Formen zu kombinieren. Ihr werdet staunen, was alles funktioniert und es sieht trotzdem schön und harmonisch aus.

Selbst hier bei dem Halsschmuckvom Napoleon: dieser pudrige Ton vom Kranz wiederholt sich in der Oblate. Oder auch das Unordentliche der Fransen wiederholt sich bei den Kletten, wenn man ganz genau hinschaut. Ihr sagt vielleicht: solch eine Kleinigkeit - aber unsere Augen registrieren mehr, als wir oft glauben!

Ich wünsche Euch noch eine harmonische Weihnachtszeit und viel Freude beim Ausprobieren und Dekorieren - Eure Jacqueline

 

Freitag, 20. November 2020

Tannenbäume und Silberglas................

Als ich gestern die kleineren Tannenbäume zugeschnitten hab, da hatte ich ein ganz bestimmtes "Bild" im Kopf, wie sie am Ende aussehen sollten - ich hatte eine Girlande im Kopf...................alles sollte ganz schlicht werden.

Die zugeschnittenen und auf der Maschine vorgenähten "Bäumchen" wurden dann abends vor dem Fernseher noch mit antikem Leinenzwirn umsteppt, befüllt, bekamen ihren Stamm und zur "Krönung" noch einen Aufhänger. Sie sind nämlich wesentlich kleiner als die Bäume mit dem Standfuß.

Bäumchen um Bäumchen wurde dann an einem alten Gartenmetermaß aufgehängt. Das hatte ich vor langem schon von einem französischen Markt mitgebracht und nie gewußt, was ich damit mal "anstellen" will. So hielt es bis vor ein paar Tagen noch seinen "Dornröschenschlaf" hier im Regal. 

Nun baumelt es an der alten Schultafel ...........jeder der Drahtstäbe ist genau 20 cm lang. Unglaublich, wie früher die Menschen schon mit einfachsten Hilfsmittteln solch eine Präzision hinbekommen haben.

Aber nur die Bäumchen, das war mir dann in der Vorweihnachtszeit doch etwas zu schlicht - was lag also näher, als sie mit alten Hohlglasketten zu kombinieren.

 

Heute früh dann hab ich also meinen Koffer mit den Hohlglasketten rausgekramt, in denen die Ketten schlummern, die noch restauriert werden müssen.

Eine Arbeit, die ich das ganze Jahr schon vor mir hergeschoben habe. Und nach einem Jahr wieder vorgekramt, das ist, als hätte man einen unverhhofften Schatz gefunden.

So hängen und liegen sie jetzt erstmal mehr oder weniger "hingeschlenzt" auf dem Konsoltisch. Aber ich liebe es ohnehin sehr, wenn Deko nicht wie Deko wirkt, sondern wie: ach, hab ich mal abgelegt, nun liegt es da.

Der olle Tannenkranz ist noch ein Überbleibsel aus dem letzten Jahr - und mit Sicherheit nicht jedermans Geschmack. Zum Glück hat der Held sich mittlerweile dran gewöhnt. Grad das Spröde und Unvollkommene am Kranz finde ich als Stilbruch besonders schön! Ein frisch gebundener Kranz hätte wohl nicht halb so viel Wirkung.

Solche "abgelagerten" Kränze hab ich ja schon öfters in die Weihnachtsdeko eingebaut. In den letzten Jahren heb ich die alten Kränze sehr gezielt auf. Was ich an den alten Kränzen so erstaunlich finde: sie duften fast noch intensiver als, wenn man sich frische Kränze ins Haus holt.

Und vermutlich muss ich rein rechtlich jetzt einfügen: Vorsicht (Eigen)Werbung!

Ich wurde angeschrieben, ob die Bäume auch in den Verkauf gehen - ja, man kann sie erwerben - die größere Variante mit dem Standfuß (um die 45 cm groß sind bereits im Shop eingestellt - zu finden   KLICK HIER  


 Dagegen sind diese Hängebäumchen mit um die 20/25 cm tatsächlich eher klein.............


Das war jetzt mal wieder kein "Sensationspost" - aber es geht ja auf die Weihnachtszeit zu und für mich selbst ist es auch immer wieder schön, zu sehen, wie hier die Weihnachtsdeko Schrit für Schritt sich entwickelt. 

Ist schon komisch: Kaum wird es kalt, steigt auch die "Lust", sich mit Weihnachten "ernsthaft" zu beschäftigen. Bis jetzt war es hier bei uns so warm, der kriegt man doch Gedanken an Weihnachten schlicht nicht hin.

Nun hat es aber noch über eine Woche bis zum 1. Advent  und da wird hier bestimmt noch so einiges "passieren. So langsam kommen auch die Ideen.

Ich wünsche Euch viel Freude bei Euren Weihnachtsvorbereitungen und noch viel wichtiger: macht es Euch gemütlich und bleibt gesund! - Eure Jacqueline

 

 

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