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Dienstag, 27. November 2018

mal was zum Schmunzeln zwischendurch.................

In den letzten Wochen hab ich mir ja öfters mal so meine Gedanken gemacht, wie ich es hinkriegen kann, dass der Blog für mich eher wieder wie mein "Tagebuch" wird. Hab mich oft unter Druck gesetzt (gefühlt), dass es ellenlange Posts auch mit einem "tieferen Sinn" sein müssen.
Aber nein, müssen sie nicht - warum auch. So viel kann bei niemandem auf Dauer passieren bzw. im Abstand von ganz wenigen Tagen regelmäßig so viel erleben, dass man eben ellenlange Posts hervorbringen kann. Und man dann  noch so viel Zeit hat, daraus lange Posts zu gestalten. Irgendwann stellt sich danneben auch die Frage: Für wen und warum mache ich das eigentlich? Für mich? Für andere?
In erster Linie auf jeden Fall für MICH, dass ich mich noch in ein paar Jahren dran erinnern kann: hey, so haben wir mal gelebt, so haben wir mal gewohnt, da sind wir gewesen, das ist uns passiert (oder auch nicht). Und wenn ich mich daran halte, können nicht alle Posts "Buchlänge" haben - aber ich kann mir weiterhin "treu" bleiben.  

Bild könnte enthalten: Personen, die sitzen, Tisch und Innenbereich


Und die Konsequenz daraus?: es wird wieder Posts in engeren Abständen geben - ABER nicht immer in der gleichen epischen Länge. Sondern einfach auch wieder mehr "banales", mal eine komische Situation, mal nur ein paar Gedanken, usw. Und wenn dann tatsächlich mal wieder ein "epischer" Post dazwischenrutscht, dann ist das auch richtig.

 

Und so gibt es heute mal wieder was zum Schmunzeln:
Wie die Meisten von Euch auch, haben auch wir überall im Haus Kerzen verteilt. Nicht alle werden immer angezündet - aber man (Frau) könnte, wenn man wollte. Und bereits vor ein paar Tagen hatten wir uns hier über eine dicke völlig zernagte Stumpenkerze gewundert. Keiner war es scheinbar gewesen - wir Zweibeiner ohnehin nicht und unter den Fellträgern fand sich auch kein augenscheinlich "Schuldiger". Also wurde das Opfer (die Stumpenkerze) mehr oder weniger kommentarlos entsorgt.
Vorgestern wieder: es rollte eine sehr lädierte Stumpenkerze über den Boden - scheinbar war es wieder keiner gewesen. Niemand hatte Verdauungsprobleme. 
Ja klar,wir haben hier ja auch junge Fellträger - mein Sonnenschein YILDIZ z.B. die klaut alles, was nicht niet-und-nagel-fest. Ob nun meine Kaschmirpullover oder auch die Arbeitsschuhe vom Helden, Handtücher vom Haken oder einen Schal, den man vergessen hat, wegzuräumen. All das wird dann verschleppt und mehr oder weniger genüßlich zernagt. Und bei ihrer stattlichen Größe kommt sie fast überall ran! Der Verdacht lag also nahe, dass sie die "Kerzenkillerin" war. Und warum auch immer, hab ich das Reststück aufs Fensterbrett gelegt und hab nicht wieter drüber nachgedacht - da lag sie dann erstmal -  BIS HEUTE




Heute fiel mein Blick dann auf den Hocker vor dem Spiegel an der Wand neben dem Hundebett: DORT FEHLTEN ZWEI STUMPENKERZEN. Nun wußte ich wenigstens, wo was fehlte. Und kurze Zeit später war ich im Stall - dort lagert vieles, was noch aufgearbeitet, verarbeitet werden muss - was einfach nur abgelegt wird bis zur endgültigen Verwendung oder was schlicht zu schade ist, weggeworfen zu werden............."wer weiß, wofür man (Frau) das mal brauchen kann".
Und mein Blick fiel auf zwei alte Lampengitter. Früher schützten sie die Glühbirnen von Handlampen. Die Lampen waren nicht zu retten und mir waren die Gitter zu schade zum wegwerfen. 
Warum nicht diese Lampengitterteile umfunktionieren.............. es mussten nur etwas kleinere Stumpenkerzen sein. Gedacht - getan.



Es hat gepaßt und ich finde, es sieht schön aus! Und klar, egal, wo ich bin, ist auch mindestens ein Fellträger dabei - schaut zu, was ich mache. Und heute hat mich YILDIZ wirklich auf jeden Meter begleitet und beobachtet - eben auch, wie ich da mit den Stumpenkerzen hantiert hab.



Als ich dann die Kerzen dort wieder abgestellt habe, sie hat ein Blick gehabt, der war wirklich zum brüllen. Sie ging dran und merkte eben, da war was zwischen ihr und den Kerzen - dieses entäuschte Gesicht. Sie tat mir fast schon wieder leid.
Und das zeigt mal wieder - Fellträger sind tatsächlich wie Kinder - man muss schauen, dass man den Spagat hinbekommt zwischen dekorativ / schön und eben in diesem Fall "hundegerecht". Ob es nun ist, dass man mit Tieren mehr Sand im Haus hat (wird halt öfters gefegt als "normal") oder eben die Deko so einrichtet, dass alle damit leben können.
Habt alle einen schönen Abend - macht es Euch gemütlich - Eure Jacqueline (und Sonnenschein YILDIZ)

 

Montag, 29. Januar 2018

War das eine Tour.........................

Ja, das war tatsächlich eine Tour mit vielen "Aufregungen"...............Die Tour ist schon ziemlich unverhofft angefangen, dass mir der Held am Donnerstag eröffnet hat: weißt Du was, wir fahren morgen - es ist alles organisiert............na, da hab ich mich wirklich gefreut. Sogar eine Hudnesitterin war organisiert, denn die Fellträger müssen ja auch versorgt sein! Ich brauchte mich also nur noch um das kümmern, was ich mitnehmen wollte bzw. musste. Warme Kleidung, heißer Kaffee für die Fahrt (lebenswichtig für mich) und welcher Fellträger uns begleiten sollte. YILDIZ sollte es diesmal sein auch wenn sie riesig ist und Platz wie eine erwachsene Person im Transporter braucht. Ich war so gespannt, wie die Fahrt mit ihr werden würde.


Aber sie sprang freudig in den Transporter und die gesamte Tour über hat sie sich verhalten wie ein "alter Hase" - als hätte sie ihr Leben lang nichts anderes getan - ich bin so stolz auf meinen Sonnenschein!


Egal, welche Situation wir im Laufe der Fahrt hatten, sie blieb immer ruhig und souverän. Das finde ich unglaublich, wenn man bedenkt, wie "klein"/jung sie noch ist. Noch zu nachtschlafender Zeit kamen wir an. Und immer ist es so, dass mich der Held erstmal absetzt und danach einen Platz für den Transporter sucht. Hat er den Platz gefunden, telefonieren wir uns zusammen, wo er mich finden kann und unterstützt mich dann im Einkauf.
Und so war es dann auch diesmal. Ich sprang aus dem Transporter, musste über ein Wiesenstück gehen und sah noch einen Bordstein - da war es schon um mich geschehen. Ich blieb an irgendwas hängen, dreht eine mächtige "Schwalbe" und landete äußerst unsanft auf meiner rechten Seite. Noch im Flug dachte ich: wenn du jetzt aufschlägst, hast Du dir alle Knochen gebrochen............teifi taten mir Hand und Schulter weh. Aber es ist wirklich erstaunlich: man hat in solchen Momenten so viel Adrenalin im Körper, dass man den wahren Schmerz garnicht spürt. Ich rappelte mich also auf, Taschenlampe an und begann mit dem Einkauf (die Schmerzen in der Schulter waren nur noch "Nebensache")...........und das ist dann immer wieder das gleiche Ritual: man läuft von Stand zu Stand - um einen rum hetzen die anderen Einkäufer / Aufkäufer kreuz und quer - ebenfalls auf der Suche nach schönen Stücken. Überall blitzen die Taschenlampen wie die Glühwürmchen auf. Man darf ja nicht vergessen: es ist noch tiefe Nacht, wo jeder "normale Mensch" noch schläft. Man selbst ist auf der Pirsch, die Luft ist kalt und klamm, dringt durch die Kleidung bis auf die Haut - aber man merkt das garnicht und hat nur den Blick auf die einzelnen Stände und Wagen, wo übermüdete Händler gerade ihre Ware ausladen und aufbauen. Ein kurzer Blick, ein kurzes Verhandlungsgespräch, Geld wechselt den Besitzer, der Händler stellt die Ware für die spätere Abholung beiseite und weiter geht es.
Man sieht dann schon von weitem: ah, da wird grad ein weiterer LKW abgeladen und geht dazu, schaut, was abgeladen wird: könnte da was Interessantes für uns dabei sein? Zig andere Aufkäufer denken natürlich genauso. War wird aus dem Wagen gereicht und viele stürzen sich wie die Habichte auf Beute.........da wird dann geschubst, gedrängelt, geschrieen und geflucht. Da beschimpfen sich welche in Sprachen, die man kaum erkennen kann ........Nun hab ich ja das Glück, dass ich recht gross gewachsen bin und somit kein Problem hab, auch aus der 2. Reihe einen guten Überblick zu haben - und was wirklich erstaunlich ist: die abladenden Händler, die ja mächtig dabei ins schwitzen geraten, sehen auch mich dann - ich stehe recht ruhig dann da, frage im ruhigen Ton, nach einem Preis - und das fällt einfach auf dann. Und so brauch ich garnicht mit den Ellenbogen schlagen - die Ware wird mir rüber gereicht. Jeder Aufkäufer stellt dann seine ergatterte Ware erstmal auf einen Haufen - abgerechnet wird zum Schluss. Dann muss man mit einem Auge beim Händler sein, die Ware "scannen" und mit dem anderen Auge bei seinem "Haufen" - und das ist etwas, was ich niemals verstehen kann und werde: dass andere Aufkäufer dann tatsächlich an diese "Haufen" gehen und schauen, ob man es bemerkt, wenn sie da was wegnehmen. Und so ist es dann sehr hilfreich, wenn man zu Zweit ist - einer kauft auf und der Andere steht beim "Haufen. Und wenn es dann sehr rauh wird, bekommt man nicht nur mal einen Ellenbogen in die Rippen - diesmal war eine andere Aufkäuferin (sie ich schon öfters auf den Märkten gesehen habe) so erbost, dass sie nicht schnell genug war, daß sie mir vor Wut einen Fensterladen auf den Fuß geknallt hat - mein Glück war nur, dass ich dicke Schuhe anhatte.............Ich schreib das hier auch nicht, um Mitleid zu bekommen - es ist mein Job, den ich mir selbst ausgesucht hab und an dem ich mir auch durch solch Verhalten nicht die Freude verderben lasse. Sondern einfach nur, dass mal klar ist: solche Aufkäufe sind kein "Spaziergang" sondern harte Arbeit, die sich andere, die dann gemütlich nach dem ersten Frühstück auf die Märkte gehen, kaum vorstellen können. Denn dann ist für uns Aufkäufer schon die Zeit gekommen, all unsere gekaufte Ware einzusammeln und auf überladenen Sackkarren zum Transporter zu schleppen. Man schwitzt und schnauft, hat beim Transport zum Wagen noch die Stände, an denen man vorbei läuft, im Blick - liegt da vielleicht noch was, was das Herz begehrt? Und so geht dann Stunde um Stunde um. Es ist inzwischen hell und die Taschenlampen sind aus - die gekarrten Einkäufe werden auf den Listen abgehakt, dass man am Ende nicht noch irgendwo eine gekaufte Ware vergißt. Und bevor man dann bereitsvöllig verschwitzt (trotz Kälte) und dreckig zum "gemütlicheren Teil" über gehen kann, muss die Ware im Transporter noch verstaut werden und das ist wie immer eine hohe Kunst, die der Held tatsächlich beherscht. Wenn ich völlig verzweifelt denke: Du lieber Himmel, das war doch eigentlich nicht viel, aber wie sollen wir das alles nur nach Hause bekommen? - bleibt er seelenruhig und verstaut, verschachtelt und verkantet Teil um Teil schweigsam im Wagen. Irgendwann wenn die RICHTIG schweren Teile dann eingeladen sind, ziehe ich los, um noch kleinere Dinge einzusammeln oder einfach nur mal ruhig nochmals über den Markt zu streifen. Immer die Worte vom Helden im Ohr: WENN Du noch ein einziges GROSSES Teil anbringst, dann läufst Du nach Hause..........Nein, nein, keine Sorge - ich schaue nur noch nach kleinen Teilchen, die in die Lücken passen (könnten) und weg bin ich dann.
Irgendwann ist der Kopf völlig leer, alle Muskeln schmerzen - die wohlverdiente Pause wird eingeleutet.


Und was mich besonders begeistert hat, mit welcher Souveränität dann Yildiz neben uns gesessen hat - sie hat kein anderer Hund interessiert, lockende Ansprache von Passanten hat sie ignoriert. Sie hat sich unsere Karre angeschaut, hat sich dann abgelegt und gewartet, bis wir fertig sind.



Inzwischen hatte ich auch rasende Schmerzen in der Schulter - KRANKENHAUS? - nein, laß uns Scherztabletten ogarnisieren, ich möchte erstmal nach Hause fahren. Der Weg ist weit und Du musst noch fahren......


Also ab auf den "Bock" und mit "tiefer gelegtem Tranporter" ging es ruhig gen Heimat. Yildiz machte es sich zwischen uns auf der weichen Bank bequem. Hielten wir am Anfang noch an einer Ampel, setzte sie sich auf und schaute aus dem Fenster, als wollte sie kontrollieren, dass wir auch ja den richtigen Weg nehmen.


Mein Sonnenscheinchen - sie strahlte so viel Ruhe aus und freute sich einfach nur, bei uns zu sein - uns für sich mal ganz alleine zu haben. Ich war so mächtig stolz auf sie! Und so fuhren wir dann mit langen Pausen, in denen sich auch der Held mal erholte und einen Schlaf hielt, gen Heimat zurück.



Zuhause wurden wir natürlich stürmisch begrüßt und dann ging es erstmal für einige Stunden ins Bett. Nicht ausschlafen - aber wenigstens wieder etwas Kraft tanken, denn der Transporter musste ja auch noch ausgeräumt werden.



wie man unschwer erkennen kann: es ging keine Maus mehr rein - und die Fellträger fanden den beladenen Transporter einfach nur spannend!





Und nun musste in Etappen ausgeladen werden - anders als sonst, wo wir immer die komplette Ladung erstmal abgeladen hatten - diesmal war das Wetter so wechselhaft, zwischendurch immer wieder mal ein Schauer.



die Fensterläden wurden dann erstmal nach Ausführung / Farbe / Größe sortiert



und dann ab damit ins Lager



der nächste leichte Schauer kam bestimmt - kurze Pause - weiter ging es





Eine große Hilfe war ich natürlich nicht - mit dem kaputten Arm ein Ding der Unmöglichkeit. Also war ich für die Fotos zuständig und für alles, was ich mit einem Arm noch gut tragen konnte. Oder heimlich aus dem Transporter getragen hatte, wenn der Held es nicht bemerkt hat..............




Ich zeig jetzt einfach mal "nur" Fotos - völlig unkommentiert:


















diese traumhafte Vitrine blieb gleich auf dem Wagen, damit wir sie ins "kleine" Haus bringen konnten



Sie wurde ins "kleine Haus" gewuchtet, der Held hat sie gleich an die richtige / vorbestimmte Stelle gestellt und mir oben sogar noch abgewischt.


In der Zeit hab ich die alten Sodaflaschen noch ins Haus geholt, die in einem Dachfach noch verstaut gewesen waren



Und dann war endlich Feierabend - nichts ging mehr. Ab aufs Sofa für mich und meine Schulter bedauert - der Held hat noch die Fellträger versorgt und uns eine schnelle Mahlzeit gezaubert.
Und wieder war es eine Fahrt, die uns (also besonders mich) sehr glücklich gemacht hat. Mir wieder gezeigt hat: ich habe allen Widridkeiten zum Trotz den SCHÖNSTEN Job, den ich mir denken kann. Den ich aber in dieser Form auch nur ausüben kann, weil ich vom Helden nach allen Kräften unterstützt werde.
Ich wünsche Euch allen einen schönen Tag und kommt gut durch die neue Woche - Eure Jacqueline
 

Mittwoch, 10. Januar 2018

die Ersten in diesem Jahr ..................

Ja, das ist wieder so ein besonderer Moment im Laufe eines Jahres, das ja jetzt, im Januar, noch sehr "jung" ist: gestern hab ich die ersten MAGNOLIEN-ZWEIGE in diesem Jahr geschnitten. Für mich beginnt das eigentliche Gartenjahr jedes Jahr aufs Neue, dass ich mir die ersten Magnolienzweige ins Haus hole.
 

Und dieses Jahr fällt die "Ernte" wohl recht reichlich aus, denn im letzten Sommer hatte es ausreichend geregnet, dass die Magonlienbäume auch entsprechend viele Blüten ansetzen konnten.



Das ist nicht jedes Jahr so! 2016 war bei uns der Sommer extrem trocken gewesen und da half auch alles zugiessen nichts - die Bäume hatten kaum Knospen angesetzt.
Dazu kommt in diesem Jahr noch, dass die Bäume dringend in der Höhe stärker gekappt werden müssen. Denn was haben wir davon, wenn später die Blüte in 8m Höhe stattfindet und man von unten dann kaum was sieht und die Bäume unten herum dann auch verkahlen.
Ich liebe ja diese Blütenknospen SEHR - der feine Pelz, mit dem die Schalen besetzt sind, um die zarten weißen Blüten vor der Kälte etwas zu schützen.



Und ich war verblüfft: in dem weißen Beet vor dem Teich, in dem die Magnolienbäume stehen, zeigen sich am Boden sogar schon die Schneeglöckchen - zumindest die Blattspitzen sind schon etwa 5-10 cm draussen. Also wird es höchste Zeit, die Magnolienbäume zu beschneiden, denn später würde ich ja die Schneeglöckchen platttreten.
Und so bin ich mit entsprechendem Werkzeug "bewaffnet" gestern in den Garten - und wer war dabei? Natürlich die ganze Fellträger-Bande.



Anfangs stürmen sie ja dann immer wie die "Kaputten" in den Garten - als wenn sie allen Nachbarn, allem Getier, was sich eventuell in der Nähe des Gartens aufhält, genau erklären müßten, dass das ihr Revier ist. Und ja, auch so manche Zankerei wird dann erstmal ausgetragen - man kann es wohl vergleichen mit Kindern, die auf den Schulhof in der großen Pause stürmen. Da wird gebufft, gerangelt und auch gezankt - wie hier zwischen Yildiz und Mr.Gin.

 

So jung Yildiz noch ist - aber die läßt sich nicht die Butter vom Brot nehmen. Das erstaunt mich immer wieder!



Sie ist so eine feine, sanfte Riesin. Wenn ich z.B. im Büro am Rechner sitze, kommt sie langsam und kaum hörbar zu mir, stupst mich ganz zart mit ihrer großen kalten Nase. Man kann diese Sanftheit kaum beschreiben - dabei strahlt sie dann eine solche Ruhe aus, die sich SOFORT auch auf mich überträgt. Und wenn ich dann meinen Kopf ihrem Kopf entgegenbeuge, stupst sie mir auf die Nase. Schließt geniesserisch dann die Augen, wenn ich ganz leise mit ihr spreche - ja, in vielen Verhaltensweisen erinnert sie mich dann an meine alte Usca und mir krampft sich dann das Herz und die Augen beginnen zu brennen.



Im Moment scheint die Maus mal wieder in einer Wachstumphase zu sein - denn zur Zeit ist das Hinterteil deutlich höher als der vordere Teil vom Körper. Inzwischen ist aber die Rute soweit ausgeprägt, dass sie sie fast nur noch eingerollt trägt. Wenn sie irgendwann ausgewachsen ist, wird sie die Rute nicht mehr ausgestreckt dann tragen können.



In diesem Jahr ist ja noch alles neu für sie - was hat sie gestern über den spiegelglatten See gestaunt. Und nein, sie hat sich ZUM GLÜCK auch nicht raufgetraut! Sie wiegt jetzt fast 40 kg - dieses Gewicht hätte die Eisdecke noch nicht halten können!



UND: meine "Rechnung" ist aufgegangen! Sie spielt so oft mit Nanni. Die beiden kommen richtig gut miteinander aus. Beide haben ja eher ein sanftes Gemüt. Sind die Ruhe in Person. Und haben zuviel jugendliche Kraft, die sie gerne aneinander messen. Es sieht schon imposant aus, wenn sich zwei solch große / schwere Hunde dann miteinander balgen. Und es ist verblüffend: sie wissen ihre Kräfte dann gut einzuschätzen - es hört sich oft wild an, aber Blessuren gibt es keine! Und wenn sie dann beide etwas entdecken, sichern sie gemeinsam.




Die alte Bulinka, die derzeit eine der ältesten Mädels im Rudel ist, geht eher ihre eigenen Wege.



oder ist so nah bei mir, dass Fotos garnicht erst entstehen können.
Im Moment ist es bei uns ansonsten recht unspektakulär, was ich auch mal ganz angenehm finde. Alle sind soweit wieder fit und erfreuen sich eines gemütlichen Lebens!



Man sieht also, es ist zwar immer was los - aber zum Glück nicht nur dramatische Vorkommnisse. Und ja - as geniesse ich derzeit SEHR!
Macht es Euch kuschelig und genießt die schönen Momente - Eure Jacqueline
 

die Hundsrose oder Kartoffelrose

Ein echtes Highlight jedes Jahr ist ja die Rosenblüte bei uns. Also, wenn die ersten Rosen ihre Knospen öffnen. Meist beginnt das ja eher un...