Donnerstag, 16. August 2018

Ich hab ja schon einige Decken angefertigt - aber eine Decke GESTRICKT  hab ich noch nie! - DAS ist für mich ein absolutes "Novum" gewesen!


Wenn man (also ich zumindest) an Stricken denkt, denkt man ja immer: DAS DAUERT EWIG! - Häkeln geht doch viel schneller! Aber ich hab jetzt gemerkt: das ist ein Irrtum! Drauf gebracht hatte mich eine Kundin, die Wolle bei uns gekauft hatte. Sie war auf der Suche nach einer Wolle für eine Decke gewesen und fragte mich eben um Rat. Meine prompte Antwort: na, da brauchen Sie aber Zeit für ............... die Antwort der Kundin: nein, ich möchte sie ja mehrfädig machen und dann kann ich mit dicken Nadeln arbeiten. Das leuchtete mir ein und ich behielt die Idee im Hinterkopf. Und kaum war die letzte Decke fertig gehäkelt - ich hatte ja HIER berichtet, hab ich mir eine Wolle rausgesucht, die ich MEHRFÄDIG stricken konnte.





Begonnen hab ich Ende April - hab also mit Pausen etwa 3 Monate gebraucht.

Für diese Decke hab ich mir

mohair tweed - SOFT SAND von JEANNE D'ARC LIVING

aus unserem Lager ausgesucht. Das folgende Shop-Foto (mein eigenes Foto!) gibt die Farbe sehr gut wieder!

 


Zuerst wurden aus drei 50gr.-Knäulen ein dickes Knäuel gewickelt und los konnte es gehen. 
Für diese Decke hab ich 120 Maschen angeschlagen und die ersten 8 Reihen erstmal nur rechts-links im Wechsel gestrickt. So kann man gut verhindern, dass die Decke sich bei der Arbeit "rollt" und man braucht später auch keine Zier/Abschluss-Kante arbeiten.




Es sollte eine "rustikale" Kuscheldecke werden - also wurde wie folgt aufgeteilt:

je 5 Maschen an den Seiten, die ebenfalls im rechts-links-Muster gestrickt wurden (für die geraden Kanten später).
Dazwischen 20 Maschen glatt rechts - 10 Maschen glatt links (für den 1. Zopf) - wieder 20 Maschen glatt rechts - 10 Maschen glatt links (für den 2. Zopf) - wieder 20 Maschen glatt rechts - 10 Maschen glatt links (für den 3. Zopf) - wieder 20 Maschen glatt rechts 
Ich hab Zöpfe aus 12 Reihen gestrickt.  




Insgesamt hat die Decke jetzt eine Breite von etwa 150 cm und eine Länge von etwa 210 cm bekommen - und ja, es ging fix. Was klar ist: je länger die Decke wird, desto wärmer ist es natürlich, an ihr zu arbeiten, denn irgendwo müssen die Wollmengen ja bleiben! Gestrickt hab ich mit 8ter Rundnadeln.



Die Farbe der Wolle auf den Fotos ist etwas blasser als mein "Produktfoto", da ich die Fotos heute am frühen morgen gemacht hab, und da waren die Lichtverhältnisse einfach nicht optimal. Aber hätte ich gewartet, bis wir besseres Licht haben, da hätte ich wohl derzeit lange warten können. Da wir seit Wochen krachende Sonne hier haben. Mich persönlich freut das ja, aber für Fotos ist dieses Licht leider nicht so optimal. Aber wie das immer so ist im Leben: es ist nie alles Gute beeinander.



Auf jeden Fall hab ich mit dieser Decke mein Ziel absolut erreicht - es ist eine superweiche und SEHR warme KUSCHELDECKE geworden. Ich hab aber auch sehr locker gestrickt und was mich selbst sehr verblüfft hat beim Verarbeiten: die Wolle hat sich auch beim stricken sehr leicht verarbeiten lassen - obwohl ich 3-fädig gearbeitet hab. Insgesamt hab ich etwa 2.100 Gramm / 42 Knäuel verarbeitet.




 


Und ja, inzwischen hab ich "Blut geleckt".................. die nächste Decke ist auf den Nadeln........... diesmal aus reiner Wolle und diesmal 4-fädig - ebenfalls auf den 8erNadeln. Das klappt ebenfalls gut, da auch die einzelnen Fäden etwas feiner sind. Ich bin gespannt, wie diese Decke dann wird!



Und ansonsten? - sind wir fleissig am umziehen. Ich hab mir angewöhnt: was rüber kommt, wird gleich an einen festen Platz geräumt und auch bedekoriert. Dadurch dauert zwar alles ein wenig länger, aber es entsteht kein fürchterliches Chaos, ich finde Dinge einfacher wieder und kann gleich auch noch ein paar neue Dekoideen ausprobieren:

 


Es entstehen neue Lieblingsplätze,





ich staune über Lichteffekte und freue mich über Ernte! Denn dies sind in diesem Jahr die ersten Äpfel von einem kleinen Apfelbaum, den wir bereits vor mehreren Jahren bei uns am "kleinen Haus" gepflanzt hatten. Mein Lieblingsapfel, der Elstar.




Die Äpfel sind zwar nicht allzu groß, aber das Aroma bzw. der Geschmack ist umwerfend! 


 

Ich hab auch über die Wirkung von antikem Bauernsilber vor der Metallwand gestaunt. Im ersten Moment würde man ja denken: das kann nicht klappen - das "beisst" sich doch. Aber nein, ich finde nicht - ich finde grad diesen "Bruch" sehr schön!

 


Bei unserem Pflanzengroßhändler hab ich vor kurzem diese Sorte Erika gefunden - solch eine Sorte hab ich nie zuvor gesehen!

 


 Das "Laub" ist hauchzart und winzigste Glöckchen reihen sich an den Stengeln auf. Und je "älter" die Blüten werden, desto mürber wird die Farbe dann.

 


Vor ein paar Wochen hatte ich mir von unserem Walnuss-Baum einige Zweige für die Vase geschnitten gehabt. Ich hatte damit gerechnet, dass die Nüsse mit der Zeit abfallen würden. Aber nein, die Haut um die Nüsse ist zwar eingeschrumpelt und schwarz geworden. Aber die Nüsse sitzen noch fest an den Ästen! 




 hier kommen jetzt einfach noch ein paar unkommentierte Impressionen - Fotos, die kein besonderes Thema haben, sondern mir selbst einfach nur  besonders gut gefallen.

 

 

 

 

 


 Ja, das war es mal wieder - all das wollte ich Euch zeigen und wünsche Euch zusammen mit Jorgos und dem Martha-Mädchen wunderschöne Sommertage - Eure Jacqueline

 

Montag, 13. August 2018

Küchenwandel.................

ja, der Posttitel ist garnicht so verkehrt, denn es viel in unseren Küchen passiert in der letzten Woche! 

 

Vorrangig natürlich im NEUEN Laden, denn der ist wirklich unser "Hauptproblem" im Moment, denn die Zeit für den Umbau rennt uns nur so zwischen den Fingern dahin - und vor allem: wir wollen ja auch irgendwann damit mal "durch" sein!
Bereits am letzten Wochenende ist unglaublich was passiert und im letzten Post hatte ich ja schon kurz über die "neue" Küche geschrieben gehabt. Ein quittegelb gestrichener kleinerer Raum an den sich noch ein weiterer Raum dahinter anschliesst. Ähnlich wie ein Vorratsraum. Inzwischen ist die Küche weiß gestrichen, der Spülbereich auf der rechten Seite steht (dazu in einem anderen Post später mehr) und die linke Seite bekommt nun "Figur". 

 

Der Herd ist nicht wirklich spektakulär, eher 0-8-15,  aber zum Kaffee kochen, mal eine Suppe aufwärmen oder einen Kuchen in den Ofen schieben reicht er völlig erstmal aus. Mein größeres "Problem" war ein Fliesenspiegel hinter dem Herd. 

 

Seit Jahren sammle ich antike Fliesen - immer wieder, wenn ich irgendwo mal schöne alte Fliesen finde, klar, dann kaufe ich sie und lagere sie ein. Also bin ich in meinen Fundus abgetaucht und hab geschaut, von welcher Farbe ich inzwischen ausreichend Fliesen beieinander hab - es wurde GRÜN. Denn Grün paßt ohnehin am besten zu dem originalen Fliesenspiegel auf der anderen Seite, den der Held ja freigelegt hatte. Hier jetzt nur ein "Einblicksfoto" - der Spülbereich ist erstmal fertig. Man kann dort zumindest mal arbeiten. Denn bevor das nicht erledigt war, konnte ja auch die große ehemalige Küche nicht weiter umgestaltet werden!



Zuerst musste natürlich vermessen werden, wie groß der Fliesenspiegel überhaupt sein muss. Und wenn man mit alten Baumaterialien hantiert, dann ist ja auch der Vorrat begrenzt. Da kann man dann nicht mal eben husch in den nächsten Baumarkt fahren und, was man versaut hat, nachkaufen. Mein größter Horror war usprünglich, dass ich Fliesen zerschneiden müsste. Das hab ich noch nie gemacht - aber gefliest hatte ich auch noch nie. Ich hatte nur früher immer zugeschaut, wenn mein Vater oder später bei uns der Fliesenleger Fliesen verlegt hat. Aber einen Unterschied gibt es zu den neuen Fliesen: die neuen Fliesen sind anders in der Materialbeschaffenheit,  haben Normgröße und -Dicke und man arbeitet meistens mit einer Fuge. All das funktioniert NICHT bei antiken Fliesen!

 

Also wurden alle verfügbaren / infrage kommenden Fliesen erstmal gesichtet. Welche passen farblich und von der Größe habwegs zusammen. Denn NIEMAND hat früher darauf geachtet, wie dick eine Fliese ist. Manche sind auch geringfügig in sich schief, haben alte Mörtelreste auf der Rückseite, auch die Kantenlänge ist nicht 100%ig gleich. Und so hab ich mir den zukünftigen Fliesenspiegel zuerst ähnlich einem Puzzle zusammengestellt. 

 


Noch vor dem Fliesen wurde eine lange Leiste an der untersten Höhe in der Küche angebracht. Denn das ist auch tückisch, wenn man nicht ab Bodenkante mit dem fliesen beginnt: die berühmte Schwerkraft - die Fliesen rutschen nämlich weg, solange der Fliesenkleber nicht ausgehärtet ist. 
Aber es funktionierte, wie ich mir das im Kopf ausgemalt hatte und ich hatte unsagbares Glück, dass die Fliesen auch an der schmalen Seite NICHT geschnitten werden mussten !!!



Also wurde zuerst die schmale Seite gefliest und ich konnte später dann aus der Ecke heraus arbeiten und hab so auch auf der großen Fläche keine Fliese schneiden müssen. 





ABER: ich konnte mich bemühen wie ich wollte - eine 100%ig ebene Fläche hinzubekommen war aussichtslos. Doch die Wirkung jetzt ist grandios - leider kommt das auf den Fotos nicht so gut rüber. Klar, ein gelernter Fliesenleger hätte es vielleicht noch schöner hinbekommen - andererseits, wer sich mal alte Fliesenspiegel anschaut, wie man sie noch in wenigen Altbauten finden kann: selbst damals haben die Fliesenleger nicht perfekt gearbeitet.
Uns jedenfalls gefällt es RICHTIG GUT!




UND man muss dazu sagen, dass wir hier ja alles mit Dingen einrichten, die ja auch später dann zum Verkauf stehen. Ok - die festinstallierten Wandregale oder das "Alttagsgeschirr" natürlich nicht. 
Aber selbst die festen Regale sollen später den Kunden auch zur Anregung dienen, wie man eine Küche mit möglichst wenig Aufwand gestalten kann. Die Regal-Halter sind z.B. ehemalige Aufhängungen für Löscheimer aus einer alten Feuerwehr gewesen - die Regalbretter sind altes Bauholz.




Und da wir grad bei der Farbe GRÜN sind: wir hatten sogar schon "Besuch" im NEUEN LADEN! - darf ich vorstellen: "Herr Hops" - wie er dort hingekommen ist - ich weiß es nicht - ein wunderschöner quitschgrüner großer Grashüpfer. Der nach den Fotos natürlich im gegenüber liegenden Park wieder in die Freiheit entlassen worden ist.




Und da wir ja noch beim Thema FLIESEN sind: im letzten Post hatte jemand im Kommentar geschrieben, das es unverständlich ist, wie wir die ursprünglichen Fliesen in der ehemaligen Küche verschwinden lassen könnten................... nunja, über Geschmack läßt sich ja bekanntlich nicht diskutieren UND die Wand war "zugepflastert" mit nützlichen und unnützen elektrischen Leitungen. Übersäat mit gefühlten 2000 Bohrlöchern und schön fanden wir sie auch nicht............
Da ja wir ja nun Wasser in der "neuen" Küche haben, konnte nun auch mit der Neugestaltung der 2. langen Wand begonnen werden.

VORHER

 
 
Hinter einer Verschalung verschwanden die nun nicht mehr gebrauchten Wasseranschlüsse. 
Ich muss auch mal ein großes Lob an unsere Handwerker aussprechen. Aktuell ist es bei uns in der Gegend fast schon ein 6er im Lotto, einen zeitnahen Termin bei einem Handwerker zu bekommen. Trotzdem haben sie für uns Termine freigeschaufelt, damit die Umbauten weitergehen konnten. Das ist absolut nicht selbstverständlich!
 
JETZT




Die Schalbretter hatten wir übrigens schon im LADENHAUS in der Küche verbaut gehabt. Sie wurden abgebaut und paßten jetzt auf den Millimeter genau wieder an diese Wand - DAS nenne ich dann mal "Upcycling"!
Was man auf den Fotos leider nicht sehen kann: auch die Fensterbretter wurden mit altem Holz verschalt, was ein wesentlich schönes Allgemeinbild ergibt - allerdings nur "aufgelegt". Denn die Vermieterin hätte uns so "richtig lieb", wenn wir das Löcher in die Fensterbretter gebohrt hätten.





Der alte mannshohe Fliesenspiegel vor dem eingebauten Regal ist auch inzwischen verschwunden - nur die elektrischen Leitungen müssen noch neu wieder angebracht werden.




Alle diese Bilder sind erst gestern abend (mit dem Handy) enstanden. Denn Ergebnisse sind ja auch immer erst abends zu sehen. Und dann ist das Licht nun wirklich mehr als dürftig dann, darum ist auch die Qualität der Bilder nciht unbedingt "preisverdächtig".
Aber gestern abend dann MUSSTE der "Sundowner" / Feierabendwein einfach dort sein. Eingekuschelt mit Beine hoch auf dem alten Sofa und den Blick schweifen lassen - die Athmosphäre geniessen, die sich so langsam einschleicht.
Ja, die Momente werden immer häufiger, dass ich zum Helden sag: Schatz, ich ziehe hier ein.............. und das ist nichtmal gelogen - ich meine das sehr Ernst! Ich fühle mich so wohl in den Räumen - jedes Detail planen wir so, als würden wir tatsächlich einziehen wollen. Was natürlich NICHT geht - für die Fellträger wäre es eine fiese Situation. Es gäbe keinen Garten mehr, in dem sie toben können. Man / Frau kann halt nicht alles haben.
Und wer sich wundert, dass alles schon "eingerichtet" wirkt: Auf jeder Fahrt, die wir zum NEUEN LADEN machen, nehmen wir auch schon Ware mit rüber. Wie heißt es so schön: kein Weg leer........... umso weniger muss nachher dann umgezogen werden.



Und da wir ja grad beim Thema KÜCHEN sind: in den letzten Tagen hab ich nicht nur wieder Kränze gewickelt, bis die Finger "qualmten"





Vor allem aus den nun ins Grüne "umgeschlagenen" Annabelle, sondern auch von den Samenständen der Nigella, die dann für den Tierschutz für den NOTFALLTOPF abgegeben wurden.





UND eine kleine Wand in unserer Küche bekam mal wieder ein neues "Kleid": passend zur Küche hängen jetzt alte Schokoladenformen wie Bilder an der Wand.





................aber nicht nur an der Wand..................warum ncht auch als Zierde am Hals der Schneiderpuppe ?!?




Das war es dann mal wieder im "Schnelldurchlauf", was hier in den vergangenen Tagen (neben dem "Alltagsgeschäft") so passiert ist. 

 

Ich wünsche Euch allen, dass Ihr gut durch die Woche kommt und genießt die kleinen und großen schönen Momente! - Eure Jacqueline


Samstag, 4. August 2018

es ist mal wieder viel passiert................







Inzwischen haben wir tatsächlich schon so einiges geschafft im neuen princessgreeneye-Laden und viele Möbel und Schätze ziehen bereits um und auch neu ein - das ist auch der Grund, warum das LADENHAUS ab SOFORT geschlossen bleibt!

 

Alles was ich hier nun heute zeigen möchte, hat oft eine längere "Vorgeschichte" bzw hat oft mehr Arbeit gemacht, als wir uns erst gedacht hatten! Aber so ist das wohl bei jedem, der renoviert. 

 

Manches macht man erstmal, hat erstmal eine Idee im Kopf, denkt: ach, das wird schön, ach das kann doch bleiben................. und dann?!: nee, geht garnicht - das muss doch noch mal geändert werden. Oder auch: das machen wir mal husch - und dann stellt sich raus: bevor husch gemacht werden kann, fehlen noch Baumaterialien - wie z.B. in der ehemaligen großen Küche:



Das riesige Abzugsrohr unter der Decke zeigt gut, welche Ausmaße die professionelle Abzugshaube in der Küche hatte. Das "Monsterteil" von der Wand zu bekommen, dafür waren 4 Personen zum halten nötig. Das Rohr wird natürlich noch verschlossen. Und um mal die Dimensionen zu verdeutlichen: das Rohr hat etwa 40 cm Durchmesser! -Raumhöhe etwa 3,50 m. Der alte Arbeits-Tisch vor der Wand hat eine Tischplatte von etwa 200x90 cm.


 


Alles musste entfettet werden. Es kam eine Unterkonstruktion an die Wand. Und dann konnte es endlich losgehen - die alten Wellblechplatten kamen auf eine Unterkonstruktion.



Diese alten Wellblechplatten stammen übrigens von einem alten Bauwagen, die wir zufällig bei einem Antik-Händler auf einer unserer Touren in den vergangenen Wochen entdeckt hatten.



Die Abschlussbretter liegen oben noch locker drauf.



Der Gedanke ist, dass die ehemalige Küche jetzt als "Esszimmer" eingerichtet wird. Die andere Seite zeige ich Euch erstmal nicht - die sieht noch ziemlich gruselig aus! 

 

Der Umbau jetzt geht aber auch nur, weil ein kleinerer Raum nebenan früher als "Abwaschraum" genutzt worden war und ebenfalls alle nötigen Wasseranschlüsse hat UND der Held durch Zufall unter Schichten von Mörtel diese alten Fliesen gefunden hat - sie stammen laut der Hauseigentümerin / Vermieterin etwa aus der Zeit um1920. Jeder Quadratzentimeter musste "freigepockelt" werden.



und während der Held sich mit solch "häßlichen" Arbeiten abgequält hat, ist im unteren großen Raum eine "neue Wand" entstanden.



Ähnlich hatte ich die Wände auch im Bad im Ladenhaus rapeziert gehabt. Es sind Seiten aus einem antiken französischen Lexikon von 1881.




Die Buchseiten wurden "ganz normal" mit Tapetenkleister auf die Wand gebracht, glattgestrichen - fertig.



 

Inzwischen ist auch die Tür in die Abseite verdeckt, denn dieser fensterlose Abstellraum hat noch einen weiteren Zugang im Eingangsflur.




Die "Heizungsverkleidung" aus einem Staketenzaun war eher ein "Zufallsprodukt". Ich hatte den Zaun vor der Heizung nur "geparkt" gehabt. Dann kam die Idee und es wurde zurechtgeschnitten, angehalten, angeschraubt - gefällt mir gut.



Genauso ist die Idee mit der "Verschalung" vom Schalterkasten entstanden. Von dort werden die Lampen in vielen Räumen geschaltet. Diese ganzen Schalter in der und nur kurz zur Verfügung stehenden Zeitspanne umzulegen, das hätte einfach alle Kapazitäten gesprengt. Es musste also eine flexible Lösung her. Und diese uralten Zwiebelkisten sind wirklich perfekt dafür. 




Auch der hintere Raum ist inzwischen (fast) fertig - hier mal ein paar Eindrücke:






Die Decke auch hier war eine "Herausforderung". Sie besteht aus einem heruntergezogenen Gerüst, in das Platten gehängt sind und die in einem ungesunden Gelb gestrichen waren. Also alle Platten raus - das Gerüst und die Platten wurden separat weiß gestrichen und wieder eingehängt. Man kann kaum beschreiben, wie da unser Sohn geflucht hat - das war nämlich seine "Ehrenaufgabe" gewesen. 





und immer wieder staune ich, wie pups-klein plötzlich alle Möbel in den riesigen Räumen wirken..............





Und ja, wir haben auch Touren in der Zeit unternommen, in der der Held "Urlaub" hatte.



Viele der großen und auch kleineren Stücke mussten erstmal eingelagert werden - aber einen Teil haben wir auch gleich in den neuen Laden gebracht.











und so "ganz nebenbei" hatte das Jesus-Kind noch eine "Krone" aus Borretsch bekommen. Der wächst bei uns im Garten zu hauf.



Ich mag diese Pflanze gerne - sie braucht keine besondere Pflege, ist sehr dekorativ,samt sich alleine aus (was zuviel ist, wird rausgerissen),  kann toll zu morbiden Kränzen verarbeitet werden und ist zusätzlich noch lecker im Salat!



FRISCH



EINGETROCKNET




Ja, das ist mal wieder ein kleiner Überblick, was so alles in den letzten 3 Wochen passiert ist. Für Pausen blieb leider wenig Zeit.

 

"Nebenbei" bauen wir (vor allem in FB im Moment) die princessgreeneye-TIERSCHUTZ-Hilfe weiter aus. Sammeln grad Sachspenden für die Brandkatastrophe um Athen - eine Herkules-Aufgabe für die Tierschützer dort vor Ort, aber auch für alle hier in Deutschland, die versuchen mit Sachspenden-Transporten irgendwie zu unterstützen.
Und zu guter letzt: der kleine Herzkäfer Jorgos kam vor 2 Tagen unter "Messer" - er wurde nicht "nur" kastriert, sondern der 2. Hoden musste aus dem Bauchraum geholt werden.

Bild könnte enthalten: Hund und im Freien

Eine schwere OP - ähnlich wie die Sterilisation bei einer Hündin. Aber er ist ja ein Kämpfer - also hat er alles gut überstanden.
Für alle, die bis hier her heute "durchgehalten" haben - ich wünsche Euch allen ein wunderbares Wochenende - egal was Ihr vorhabt und paßt gut auf Euch auf! - Eure Jacqueline

Ich hab ja schon einige Decken angefertigt - aber eine Decke GESTRICKT  hab ich noch nie! - DAS ist für mich ein absolutes "Novum"...