Montag, 10. Dezember 2018

Sie gehören einfach dazu................

Ja, sie gehören für mich einfach dazu, die Misteln zu Weihnachten - wie Glühwein zum Weihnachtsmarkt.



Eigentlich besagt ja die Sage, dass man, wenn man als Paar unter einem Mistelzweig steht, sich küssen soll. Das klappt aber nur bei dem Mistelzweig an der schmalen Mauer. Der hängt tatsächlich hoch genug, dass ein zärtlicher Kuss zweier Liebenden möglich wäre. 




Die Mistelzweige konnten wir beim Baumverkauf bei uns im Dorf ergattern, denn, auch wenn es in unserer Gegend wirklich VIELE Mistelbüsche in den Bäumen gibt, hängen sie dann immer SO HOCH, dass man einfach nicht drankommt. 
Und NEIN, Misteln stehen NICHT unter Naturschutz! - damit hier ja nicht wieder einer mit einem entsprechenden Kommentar um die Ecke hinkt..................... man sollte nur, wenn man Misteln pflückt, darauf achten, dass der Wirt (Baum) nicht beschädigt wird. 
Im letzten Jahr hatten wir ja das "Glück" gehabt, nach den fürchterlichen Herbststürmen viele abgebrochene Misteln zu finden.




Und eine "Neuigkeit" zum Wochenende hat mich ja besonders GLÜCKLICH gemacht:
Wir haben die GEMEINNÜTZIGKEIT für unseren Verein princessgreeneye-TIERSCHUTZHILFE e.V.i.G. vom Finanzamt zuerkannt bekommen. Das ging tatsächlich blitzeschnell. Viele Menschen (wir auch nicht) haben das Finanzamt ja nun nicht unbedingt ins Herz geschlossen, aber mit dieser Schnelligkeit haben sie tatsächlich Pluspunkte bei mir gesammelt!
Die Gemeinnützigkeit ist ja nicht "nur" eine Art Gütesiegel, dass ein Verein etwas für die Allgemeinheit / Gesellschaft tut, sondern eben auch, dass ein Verein Spendenquittungen ab Anerkennung ausstellen darf, die dann steuerabzugsfähig sind (mal mit mit meinen laienhaften Worten erklärt).



Für uns bricht nun tatsächlich langsam die ruhigere Zeit an. Die verkaufsoffenen Wochenenden liegen nun hinter uns und ich hab mir vorgenommen, jetzt all die Dinge zu erledigen, die das ganze Jahr über liegengeblieben sind. Die immer wieder aufgeschoben werden: ach das mach ich später, ach, das sind Aufgaben für lange dunkle Winterabende,........................ und ich denke, ein paar davon vor dem Jahreswechsel zu erledigen, gibt auch ein gutes Gefühl dann!
Und vor allem möchte ich jetzt doch ein- oder zweimal über einen Weihnachtsmarkt zu schlendern. Den einen oder anderen Glühwein geniessen und ja, auch Weihnachtsgeschenke zu besorgen - denn wir haben noch nicht ein einziges Geschenk.



ich wünsche Euch allen eine entspannte 3. Adventswoche mit vielen schönen Momenten - Eure Jacqueline

Donnerstag, 6. Dezember 2018

santas gloves.......................

Vor ein paar Tagen hatte ich auf Instagram ein Foto gesehen, dass mich komplett "umgehauen" hatte. Da hatte eine amerikanische Bloggerin Fotos von alten Handschuhen in der Weihnachtsdeko gezeigt. 
Nun ist es ja nicht so einfach, wenn man eine solche Idee auch umsetzen möchte, innerhalb von wenigen Tagen einen Schwung alter Fäustlinge zu finden. Und so hab ich mich heute früh hingesetzt und hab selbst welche genäht aus antiken Leinenresten, die hier ja immer wieder anfallen. Und ich kann ja ohnehin nichts wegschmeissen...............




Ein Schnittmuster war schnell gefunden - meine eigenen Hände - nur ein wenig vergrößert.




Die ersten vier Handschuhe hängen jetzt - bei uns allerdings nicht mit Tannengrün sondern mit Eukalyptuszweigen dekoriert. Mal schauen, wenn ich die nächsten Tage noch ein wenig Zeit hab, kommen bestimmt noch ein paar dazu.



Ich selbst find ja, die könnten glatt noch im Januar hängen bleiben, denn sie sind wohl eher eine Winterdeko als eine reine Weihnachtsdeko - und kalt ist es garantiert noch im Januar dann! Vielleicht dann im Eingangsbereich an der Garderobe?



Und ansonsten?: Hat endlich der Arbeitstisch die Deko, wie sie mir RICHTIG gefällt: ein wenig Tannengrün, ein wenig "Bling-Bling" und die Kerzen im Käfig. Nicht dass Yildiz wieder auf "dumme Gedanken" kommt................



Und ich hab mir vor ein paar Tagen einen Herzenswunsch erfüllt: so lange hab ich nach richtig alten "Knobelbechern" / schweren Filzstiefeln gesucht. Mein Großvater nannte sie immer Knobelbecher und hatte solche schweren Stiefel früher - sie standen immer stets "einstiegsbereit" im Flur und damit ist er dann in den Garten zum arbeiten gegangen. Meine Oma wurde dann immer ganz fuchsig, wenn er mit den verschmutzten Stiefeln ins Haus zurück kam. Seine Stiefel sind irgendwann leider verschütt gegangen und nun hab ich diese gefunden und sind für uns eine Weihnachtsdeko. Passend zu den winzigen Kinderstiefelchen, die ich mal vor Jahren vom Held geschenkt bekommen hatte.



Und ja, auch in diesem Jahr dürfen auf dem Kamin ein paar unserer alten Baumspitzen nicht fehlen. Und auch wenn es inzwischen ein "alter Hut" bei uns ist - sie wurden wieder aufgespießt. So finde ich sie doch am schönsten!



Ja, so wird es bei uns nun von Tag zu Tag ein wenig weihnachtlicher.



Habt alle einen schönen Nikolaus-Tag und ich wünsche Euch, dass alle Eure Stiefel reichlich gefüllt waren! - Eure Jacqueline



Dienstag, 4. Dezember 2018

so langsam wird es Zeit..........................


ja, ich denke, es wird mal Zeit, dass wir auf die vergangenen Monate zurückschauen, die für uns sehr turbulent waren. Ich möchte einfach mal grob berichten, was sich bei uns alles im TIERSCHUTZ bzw. unserer TIERSCHUTZ-Arbeit in den letzten Monaten so ereignet hat. 
Vor kurzem erst hatte sich unser Sohn entschlossen, bei uns im TIERSCHUTZ in FB mitzumachen. Und dazu wünschte er sich eine "schnelle Zusammenfassung" um sich einen Überblick über die Projekte und die Personen hinter den Projekten machen zu können. 
Natürlich haben wir oft darüber gesprochen, aber so ganz genau konnte er einfach nicht alles zuordnen. Also gab es eben diese Zusammenfassung. Und da hab ich dann doch nicht schlecht gestaunt, was wir da so in den letzten Monaten auf die Beine gestellt haben!
Usprünglich angetreten sind wir ja mit unseren "3 Säulen" und an sich hat sich da auch nicht allzu viel dran geändert. Sie haben sich bewährt. 
Eben Kastrationen, NOTFALLHILFE und ein Hilfsgüterlager aufbauen. Nur, dass sich zu den Kastrationen auch noch die Impfungen gesellt haben.
 Und trotzdem waren die letzten Monate ein "hartes Stück Arbeit" mit vielen emotionalen Momenten.  
Da sind zum einen die Vereine und Menschen hinter den Projekten. Man muss schon sehr aufpassen, dass man sich nicht verzettelt und dass man nicht auf "Hochglanzfotos" und schöne aber leere Worte hereinfällt. Natürlich haben wir unseren NOTFALLTOPF eingerichtet, wo auch mal einzelne Summen für einen NOTFALL herausgegeben werden. Etwa, wenn Teilbeträge zu einer OP oder auch einem Palettentransport fehlen. Aber Hilfe und / oder Geld fehlt einfach überall und auch nicht jeder Verein / Orga ist so transparent, dass man dann auch nachvollziehen kann, wo das geschickte Geld geblieben ist bzw. hinfliessen würde. Oder es wird mit Tieren "geworben", die zu dem Zeitpunkt augenscheinlich schon garnicht mehr zu retten sind. Oder es wird mit Wünschen geworben, die garnicht einem bestimmten Zweck oder Projekt zuzuordnen sind. Oder es wird mit "Gefühlen" geworben: wenn Ihr nichts gebt, dann überlebt das Tier nicht - also die Geber werden "in die Verantwortung" genommen. Von grauenhaften Fotos mal ganz zu schweigen. Oder auch wird mit großen Welpenaugen geworben, die ja Hunger leiden - aber wenn man nachfragt, warum nicht kastriert wird parallel, damit nicht weiteres Elend auftreten kann, dann ist entweder Schweigen im Walde, man wird beschimpft, weil man nachfragt oder gar "Du willst nur mosern, aber nicht helfen" oder auch: dafür haben wir kein Geld oder keine Zeit (oder beides)..............Da die Spreu vom Weizen zu trennen, da muss man sich schon ein dickes Fell zulegen.

Oder wenn man dran denkt, dass wir derzeit die Pensionskosten für die 3-beinige Hündin MIA in Griechenland finanzieren. Sie saß ursprünglich im öffentlichen Shelter und es ging ihr nicht besonders gut, da die anderen Hunde im Zwinger sie mobbten. Ein dreibeiniger Fellträger hat es da nicht so leicht und niemanden interessierte das noch.

 

Und mit ganz viel Glück haben wir dann ein kleines aber feines privat geführtes Shelter in Griechenland keine 100km weiter gefunden, die sofort bereit waren, die Mia aufzunehmen, bis sich irgendwann dann ihre "Für-immer-Menschen" gefunden haben. 

 

In dieses Shelter sind dann auch vor wenigen Tagen zusätzlich 300 € als akute NOTFALLHILFE hingeflossen, denn aktuell regnet es in Griechenland (und der Türkei) fast ohne Pause und viele Bereiche stehen knöcheltief unter Wasser. Und dafür wurden dringend Ladungen von Kies benötigt, damit die Fellträger dort nicht permanent im Wasser und somit in ihren eigenen Fäkalien stehen müssen.

 

Und als NACHTRAG von heute / 05.12.2018:
Sand und Kies  (in die auch unsere geschickten 300 € eingeflossen sind) wurden HEUTE angeliefert und werden jetzt gerade über die betroffenen Zwinger verteilt: 

 


 
 


Vor ein paar Monaten haben wir auch ein Futterkonto über 250 € monatlich bei einem Futterhändler für einen Tierschützer / Iraklis in Thessaloniki einrichten können, der täglich viele Straßentiere in und um Thessaloniki versorgt.
Für den Dezember haben wir sogar auf 300 € aufgestockt, da die tiere im Winter einfach mehr Futter brauchen.

 

 

 



Durch einen puren Zufall sind wir über die Organisation LoF-Kastrationsteam auf Tierschützer bzw. ein ganz besonderes Projekt in der Türkei aufmerksam geworden: es ist eine deutsche Auswanderer-Familie, die in Datca in der Nähe von Marmaris lebt und sich dort stark im Tierschutz engagiert. Sie selbst haben auf ihrem eigenen Gelände mittlerweile 21 Straßenhunde und unzählige Katzen aufgenommen.

 

Die Gegend um Datca ist ein durch das Meer an zwei Seiten begrenztes Gebiet, wo die Tierschützer mit der Stadt zusammen versuchen, die vielen Straßentiere vernünftig zu versorgen.  

 

Es gibt dort auch ein ein kleines von der Stadt finanziertes Tierheim, dessen Leiter der pensionierte Lehrer Nami ist.

 

Ein vergleichsweises kleines Tierheim, wo drauf geachtet wird, dass die Zwinger groß genug sind und nur eine begrenzte Anzahl von Hunden dort aufgenommen werden - Notfälle und Tiere, die auf der Straße nicht zurechtkommen würden. Die Zahl pendelt immer zwischen 45 und 60 Tieren. Und es wird versucht, die Tiere schnellstmöglich in ortsansässige Familien weiterzugeben. Aber Futter ist trotzdem immer knapp, da mit den von der Stadt zugeteilten Futterrationen noch die Straßentiere mitversorgt werden sollen.

 

Viele Fellträger sind nur wenige Tage nach der Kastration zu Beobachtung und zum impfen dort und werden dann an ihre angestammten Plätze zurückgebracht. Sie behalten dort nur die kleinsten und die Notfelle. Ein wohldurchdachtes Konzept. Die Tiere werden auch gechipt und registriert, es wird darauf geachtet, dass die Tiere sich durch Kastration nicht mehr unkontrolliert vermehren, sie werden geimpft, dass sie nicht an den einschlägigen Seuchen sterben können und werden später an ihren angestammten Plätzen weiter mit Futter versorgt. Und da kamen wir dann "ins Spiel" (auch wenn das natürlich alles kein Spiel ist!): Die Kastrationen, die nicht durch die Kontigente der STadt abgedeckt werden, werden jetzt durch LoF abgedeckt und wir sorgen für die Impfungen und bauen jetzt zusammen mit den Tierschützern und dem Tierheim vor Ort eine Art "Tiertafel" auf, wo sich die Leute einen Teil des Futters abholen können. Denn Futter ist in der Türkei fast schon unerschwinglich für die Menschen. Das Futterkontingent, das die Stadt f für die Tiere im Tierheim und die Straßentiere bereitstellt,  ist inzwischen aufgebraucht. Es wird also eine SOFORT-FUTTERHILFE über 200 € für das Tierheim und ein "Grundstock" für die TIERTAFEL über 300 € für den Anfang bereitgestellt. Die Tierschützer haben sich nach Großhändlern für das Futter umgesehen und wirklich gute Preise für große Abnahmemengen heraushandeln können!
UND wir sammeln Hilfsgüter, die dann über Flugpaten mit in die Türkei genommen werden:

 

Wie Boxen, Halsbänder (muss alles nicht neu sein, Hauptsache noch zu gebrauchen), GANZ WICHTIG auch VERBANDSMATERIALIEN und WELPENMILCH, usw. - Alles Dinge, die sich in der Türkei kaum einer leisten kann. All das geht dann über Flugpaten runter, denn ein Transport auf dem Landweg funktioniert in die Türkei leider nicht. 
Und da erzählten die Tierschützer uns eine "Geschichte": ALLE Hunde im Tierheim, die ein Halsband um hatten,wurden in der Zwischenzeit von Menschen vor Ort adoptiert - die ohne Halsbänder sind noch da. Heißt jetzt nicht, dass die Menschen die Tiere nur wegen der Halsbänder nehmen, sondern eher, dass die Tiere gleich einen anderen Eindruck machen, wenn sie "angezogen" sind. 
Der Tierheimleiter konnte sich anfangs garnicht vorstellen, dass es Menschen in Deutschland gibt, die ihm etwas so wertvolles wie Hundeboxen oder gar Welpenmilch schicken würden. 
UND wir haben auch eine andere "schöne" Geschichte erlebt: 
Häufig ist es ja in der "Tieschutz-Szene so, dass sich die Orgas untereinander nicht grün sind. Da wurde in Datca vor ein paar Wochen ein fast verhungertes Welpenmädchen gefunden. Eine Vorderpfote schlecht amputiert, die andere Pfote krank. Das kleine Wesen kam ins Tierheim und kaum dort, erkrankte die Maus an Parvo - eine dieser Seuchen, die die meisten Welpen nicht überleben. Das kleine Wesen kämpfte und überlebte. Was schon an ein Wunder grenzt. Aber nun gab es das Problem, dass sie kaum laufen kann. Wir haben hin und her überlegt. Aber, auch wenn der Tierarzt vor Ort (rechts auf dem Foto) wirklich alles versucht, den Tieren zu helfen, da stieß auch er dann an seine Grenzen.

 

Also sprach ich einen anderen Verein an, TARO GERMANY e.V., die sich ebenfalls in der Türkei engagieren - die selbst ein Tierheim ähnlich einem Tierheim in Deutschland aufgebaut haben und es geschafft haben, von den Menschen vor Ort respektiert und unterstützt zu werden. Sie waren SOFORT bereit, zu helfen. Sie haben einen Tierarzt vor Ort, der sich mit Knochen auskennt. Sie haben ihm die Röntgenbilder gezeigt und er stellte einen Behandlungsplan für die Maus auf. Die Menschen in Datca legten für die Transportkosten zusammen und die kleine GÜZEL (so durfte ich das Mäuschen taufen), wurde in die Tierklinik nach Edremit (900km entfernt) gebracht, wo der Verein vor Ort TARO GERMANY e.V. eben jetzt ein Auge drauf hat. 

 

Die monatlichen Unterbringungskosten über 80 € (die ein absoluter Sonderpreis sind) übernehmen wir aus unserem NOTFALLTOPF und wir hoffen einfach, dass eben auch die folgenden Behandlungen dann getragen werden können. Denn nun hat Güzel die Chance auf ein gutes Leben. Sie bekommt in das noch vorhandene Bein im Gelenk eine Schiene eingesetzt und für das amutierte Bein eine Prothese. Solche OPs, die in Deutschland "normal" wären, grenzen in der Türkei schon an ein Wunder. Und dass eben jetzt verschiedene Organisationen am einem Strang ziehen für ein Tier grenzt ebenfalls an ein GROSSES Wunder!
Die kleine Güzel entwickelt sich ansonsten prächtig und hat in der Tierklinik ein anderes Welpenkind, mit der sie die Zeit rumbringt.

 

Oder auch, wenn ich an die vergangenen 4 Wochen denke, wo wir 180 kg Hunde- und Katzenfutter an die Orga "gefüllte Bäuchlein" schicken konnten, die  verschiedene Tierschützer in Kroatien mit Futter, Tierarztkosten und eben Kastrationen über LoF unterstützen. Futter, dass wir teilweise gespendet bekommen haben oder in Sonderverkäufen zu enorm vergünstigten Preisen selbst (von uns privat finanziert) kaufen konnten. Oder auch mal in Kroatien direkt Spezialfutter finanzieren, wenn z.B. grad wieder eine Mama (die dann umgehend kastriert wird)  mit Welpen gefunden wird. 



Oder auch ein kleines aber feines Tierheim hier in Deutschland - SOS Hundehilfe Prignitz e.V.
, die sich nicht nur um Hunde sondern auch um Katzen kümmern und denen wir ab und an mit Beträgen aus dem Notfalltopf bei Medizin-Kosten oder eben auch mit Futter u.ä. Hilfe zukommen lassen können.
 

Und es gab auch sehr berührende Momente in den letzten Monaten, die mich wahrlich sprachlos gemacht haben: 
Da ist zum einen meine langjährige Freundin Stefanie Rathjen, die den gleichen Job macht wie ich. Und sie hat auf ihren Weihnachtsevents mit Spendenverkäufen von Waffeln und Getränken u.a. für die princessgreeneye-TIERSCHUTZHilfe gesammelt und uns vor ein paar Tagen mit der sagenhaften Summe von 350 € schier sprachlos gemacht. 



Oder auch eine Walkinggruppe hier bei uns in der Gegend. Eine der Damen kam in unseren Laden - wir kamen ins Gespräch über den Tierschutz und sie nahm unsere Karte mit. Ein paar Tage später bekam ich einen Anruf von ihr und einen Besuch. Sie hatte Ihren Walkingdamen von uns und dem Tierschutzprojekt erzählt und die Damen legten zusammen - sagenhafte 275 €, die sie mir dann bei uns überreichte mit den Worten: Sie wissen, wo das Geld gebraucht wird.

 

Oder eine andere Leserin, die jedes Jahr Hortensienkränze für Freunde und Bekannte wickelt und die sie bisher immer verschenkt hatte. Dieses Jahr hat sie dafür einen Obolus eingesammelt und hat uns dann dieses Geld für den Tierschutz zur Verfügung gestellt.  

 

Das sind so Momente, die gehen einfach ans Herz. Zeigen, dass wir auf dem richtigen Weg sind und vor allem uns auch immenses Vertrauen geschenkt wird.



Und zwei ganz besondere Highlights waren dann auch die Spenden-Verkaufs-Marathons im Oktober und November auf unserer FB-Gruppenseite. Da konnten alle Gruppenmitglieder nach Herzenslust Dinge zum Festpreis oder Auktion für verschiedene Verwendungszwecke einstellen - kaufen und verkaufen / versteigern. Die Resonanz war überwältigend, sodaß wir auch für den Dezember wieder einen Spenden-Verkauf-Marathon vom 13.-17.12.2018 eingeplant haben.




Und natürlich gibt es auch von uns wieder den jährlichen Tischkalender

 


 - dessen Erlös zu 100 % (incl. Porto) zu gleichen Teilen an das Lof-Kastrationsteam und die princessgreeneye-Tierschutzhilfe geht. Wer einen dieser Kalender gerne möchte, findet sie im   SHOP / KLICK HIER



Ich hab hier "nur" die großen Projekte aufgezählt, einfach um mal zu verdeutlichen, was so alles mal eben "nebenbei" hier noch so passiert. Vor allem, weil es ja hier viele Menschen gibt, die unsere Arbeit im Tierschutz mit großem Interesse verfolgen. Dass sie mal wieder "auf dem laufenden" sind.
Was mich aber ganz BESONDERS freut: Seit heute sind wir ein VEREIN IN GRÜNDUNG - also dürfen wir uns ab heute hochoffiziell princessgreeneye-TIERSCHUTZHILFE e.V.i.G. nennen und haben auch die Unterlagen beim Finanzamt für die Anerkennung der Gemeinnützigkeit eingereicht. Sie haben uns versprochen, dass alles noch in diesem Jahr abgewickelt wird und wir so schnell als möglich dann steuerabzugsfähige Spendenquittungen ausstellen können!
 i.G. bedeutet übrigens, dass der Verein vor einem Notar beglaubigt ist und von ihm allles Nötige auf den Weg zum Vereinsregister gebracht ist. Wenn die Prozedur dann abgeschlossen ist, fällt das i.G. wieder weg.  



Wenn ich mir all das selbst anschaue, was ich da grad im Groben zusammengefaßt hab, dann freue ich mich einfach, was wir mit Hilfe vieler Unterstützer bereits geschafft haben - wir sind auf dem richtigen Weg! 



Und so "ganz nebenbei" war unser Sonnenschein Yildiz erneut Blutspenderin. Händeringend hatte am Freitag die Tierklinik einen Spenderhund gesucht gehabt - mit der für Hunde seltenen Blutgruppe 0. Gegen 19Uhr bekamen wir einen verzweifelten Anruf aus Berlin von unserer Tierklinik Löwe - Berlin Marzahn: könnt Ihr kommen, wir brauchen ganz dringend einen Spenderhund / Blutgruppe postiv (eine sehr seltene Blutgruppe bei Hunden!) - keiner will helfen................. Na klar, in 2 Stunden sind wir da!
In Berlin wartete Bereits eine Familie mit USCHI, einem 40kg-Wuschel ebenfalls aus dem Auslandstierschutz, die dringenst eine Bluttransfusion brauchte.
Also brauste der Held, kaum Zuhause angekommen, mit Yildiz wieder nach Berlin zurück. Yildiz ist jung und kräftig und die letzte Blutspende lange genug her. Denn klar, es ist eine Belastung für einen Hund, wenn er 250/300 ml von seinem Blut auf einen Schlag hergeben muss. In diesem Fall 400ml, weil ja auch USCHI sehr groß ist. Denn Hunde in Yildiz Größe haben nur 4,5 Liter Blut im Körper. Aber seit mal alle ehrlich zu Euch: wer wünscht sich nicht, wenn es seinem Fellträger schlecht geht, dass auch dem dann geholfen wird. Es ist relativ wenig Aufwand und kann einem anderen Fellträger das Leben retten!
Es ist nicht nur schwer, einen Spenderhund zu finden - manche Kliniken sind auch noch so verbohrt, dass nur Inlandshunde Blutspender sein dürfen............. angeblich wegen eventueller Erkrankungen. Als wenn Hunde in Deutschland nicht krank sein KÖNNTEN - zumal jeder verantwortungsvolle Hundehalter ja seine Tiere regelmäßig untersuchen läßt.
Nunja, jedenfalls hat Yildiz alle gut überstanden, hat etwas von ihrem Blut hergegeben, hat dann selbst eine Infusion bekommen, damit die fehlende Flüssigkeit wieder aufgefüllt wird. Zusätzlich gab es in der Klinik noch eine große Dose Rinti zur Belohnung. Und sie bekommt dann die nächsten Wochen noch bei uns Extraportionen frische Leber, die die Blutbildung auch zusätzlich unterstützt.
Was mich besonders berührt hat, dass die Besitzer von USCHI uns vorhin angeschrieben haben, dass sie ganz sprachlos sind, dass wir Yildiz zur Verfügung gestellt haben.
Kleine greosse USCHI - viel Glück, dass Du schnell wieder auf die Beine kommst ❤️
Und warum ich das hier schreibe?: nicht, weil wir so toll sind, sondern um dafür zu "werben", Aufrufen nachzukommen, wenn mal wieder irgendwo ein Spenderhund gesucht wird! Irgendwann könnte es auch Euer Hund sein!
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Zur Erklärung:
Ein Spenderhund muss mindestens 20 kg wiegen - max 1% vom Körpergewicht kann an Blut gespendet werden. Also bei Yildiz mit etwa 45 kg max 450 ml - ideal sind 300 ml.
Mindestabstand zwischen 2 Blutspenden etwa 6 Monate.
Was viele auch nicht wissen. Hunde haben auch Blutgruppen - entweder negativ (häufig) oder positiv (sehr selten). Bei der ersten Blutspende ist es für den Empfängerhund egal, ob der Spenderhund positiv oder negativ ist. Bei allen folgenden Spenden, darf es dann nur positiv sein. Das ist jetzt eine ganz grobe Umschreibung!
 
Und noch ein Tip am Rande: wenn Ihr mit Eurem Tier (Hund oder Katze (ja, auch Katzen suchen oft Blutspender!)) das nächste Mal beim Tierarzt eine Blutuntersuchung vor habt, dann laßt auch die Blutgruppe bestimmen. Sie kann Eurem Tier das Leben retten, falls Ihr schnell mal einen Blutspendetier sucht oder auch, Ihr mit Eurem Vierbeiner tatsächlich mal helfen wollt. Das spart dann viel Zeit! 



Und damit endet dann für heute mein Bericht aus dem Tierschutz. Der Bericht ist wirklich nur ein grober "Abriss". Jede einzelne Aktivität hier zu schreiben, würde einfach den Rahmen sprengen. 
zu guter letzt möchte ich mich aber auch bei unseren Kunden im Laden bedanken, die immer wieder mal so manchen Taler in unsere Sammelbox dort werfen, die ich grad wieder am Wochenende gelehrt habe:

 

Habt alle einen schönen Abend und kommt gut durch die Advents-Woche - Eure Jacqueline




Freitag, 30. November 2018

wie jedes Jahr....................

wie jedes Jahr klappt es bei uns einfach nicht, die Weihnachtsdeko "in einem Ritt" aufzubauen. Und wie jedes Jahr weiß ich vorher nicht, wie es am Ende dann ausschauen wird. Also hole ich wie jedes Jahr Kiste für Kiste, Koffer für Koffer, Karton für karton über mehrere Tage hinweg hervor. Hab dann z.B. ein paar Vögel vor mir, die ja irgendwo drauf sitzen müssen.




In diesem Jahr hab ich mich wieder für den Drahtbaum entschieden. Der Baum ist zwar nicht antik, aber jedes Jahr wieder schön! Kinder- und hundesicher steht er nun auf der Ladentheke und die ersten Vögel sitzen in den Zweigen (die Kiste mit den Vögeln muss ich nämlich noch finden  hervorkramen)





Als nächstes kam die Amphore dran, denn das die da stehenbleiben sollte war klar - dass dort meine geliebte Luciakrone drauf thronen sollte, war auch schnell klar. 

 


Und klar war auch: ein paar Weihnachtsmänner gehören auch dazu.




Und wie man an den Fotos unschwer erkennen kann - selbst wenn die Ideen im Kopf dann kommen, wird immer auch nochmals umgestellt. Erst standen die Männer rechts

 

 - hinterher links.




und ein paar Wattemänner rechts. ob es so bleibt? - ich weiß es noch nicht.






Genauso ist es mit der Schneiderbüste: klar ist bisher nur der üppige Lamettakragen, was dann später davor kommt................ wir werden sehen - die Adventszeit ist ja lang. Bis dahin ist der alte Vogel eben der "Platzhalter"



Im Moment hab ich noch keine Idee, wie unser "Adventskranz" aussehen soll. Also liegt erstmal provisorisch die Säule aus dem letzten Jahr mit 4 Kerzen drauf auf dem Tisch. Das ist jetzt zwar nicht besonders "kreativ" - andererseits, eine Idee, die im letzten Jahr schön war, ist ja nicht deswegen weniger schön, wenn sie im folgenden Jahr wieder so dekoriert wird.




und die Säule wirkt ohnehin gleich wieder anders, weil ja die Wand dahinter wieder "neu" dekoriert" ist. Kinder- und hundesicher sind ein Teil der Baumspitzen dort vor die Wand gezogen.





Im Moment mag ich es gerne üppig aber nicht überladen.





genauso, wie dann eben erstmal nur hier ein Vogel





oder da wieder ein paar Spitzen in einer Amphore Platz finden.





Ich schreibe zwar kinder- und hundesicher, muss aber sagen: in den ganzen Jahren, wo unsere Kinder klein waren oder jetzt die Enkelkinder an Weihnachten dabei sind, wir Hunde und auch früher schon Katzen hatten: NIEMALS haben sie was kaputt gemacht. Bei den Kindern musste es NIEMALS speziell erwähnt werden, dass man mit den alten filigranen Stücken vorsichtig sein muss und auch die Hunde haben nie einen Baum umgehauen oder dass gar damals unsere Katzen in den Baum geklettert sind. Das hat mich jedes Jahr auf neue gefreut und auch erstaunt. WENN jemand was kaputt gemacht hat, war ich das immer selbst, weil mir z.B. mal was aus der Hand gerutscht war oder ich es nicht sicher genug angebracht hatte und das Teil dann abgestürzt ist.





Schauen wir mal, wie es bei uns in der Weihnachtsdekoration weitergeht................. ich wünsche Euch allen einen wunderschönen ersten Advent - Eure Jacqueline


Sie gehören einfach dazu................

Ja, sie gehören für mich einfach dazu, die Misteln zu Weihnachten - wie Glühwein zum Weihnachtsmarkt. Eigentlich besagt ja die Sage,...