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Montag, 15. Mai 2023

Die Pflanzzimmerrenovierung

Ist schon klasse, daß der Held jetzt (freiwillig!) mehr Zeit hat. Es werden endlich viele "Projekte" bei uns angegangen, die so lange liegengeblieben sind. Denn, auch wenn viele glauben, unser Tag hat nicht 24 sondern 36 Stunden: dem ist nicht so! Und glaubt mir, die "to-do-Liste" ist lang!

Einer der Punkte auf dieser "To-do-Liste" war die gemauerte Rückwand im Pflanzzimmer. Sie stammt noch aus "Honneckers Zeiten", war immer bröselig, weil schlechte Steine und vor allem schlechter Mörtel dafür verwendet worden war (NICHT von uns!) und stand an einer Seite nur noch aus Gewohnheit. 

Ich hab hier mal Fotos aus den ersten Jahren mit eingefügt - das war 2013!

Da hatten wir damals noch den Efeu an der Rückwand gehabt - weil ich den so "cool" fand - eine ganz schlechte Entscheidung! Schön ja, aber auch ein Nistplatz für alles mögliche Krabbelgetier!

Und wie man sehen kann, war da bereits die Wand nicht wirklich gut im Zustand!

2015 kam dann der Efeu weg und teilweise alte Fensterläden an die Rückwand. Damit der lockere Putz nicht immer ins Daybed fiel.................übrigens, das gab es dann irgendwann auch nicht mehr. Die Einzigen,die das Daybed regelmäßig genutzt hatten, waren die Fellträger.............

und so wurde das Pflanzzimmer immer mehr das, als was es ja auch immer gedacht gewesen war: ein Zimmer für die regenempfindlichen Pflanzen - meine heiß geliebten hellen Pelargonien! Und damals auch ein paar Tomaten, die es auch gerne ebenfalls von oben trocken haben, am Pfosten.

Jetzt war also die Zeit "reif", diese bröselige Wand anzugehen! - dies ist ein Vorher-Foto aus einem der letzten Jahre..........

 

Die Pelargonien mußten dringend aus dem Winterquartier geholt werden - also war es letzter Poeng jetzt!

Die glatte Wand war recht "schnell" verputzt 

 

- perfekt sollte es ohnehin nicht werden!

 

Als der ganze lose "Schmodder" aus der Wand auf der linken Seite geholt war, offenbahrte sich das volle Ausmaß der Schäden und gab nur zwei Möglichkeiten, wenn man das Pflanzzimmer nicht komplet abreissen wollte: Entweder die Lücken alle mit Beton füllen..............eine langwierige und vor allem Beton fressende Arbeit - oder aber 2 Drittel neu Aufbauen mit alten Ziegelsteinen. Ich fand dann aufbauen "leichter" und Steine hatten wir gsd genug!

Wer sich über die ulle Holzleiste im Schrank unten wundert: die liebe Hilde hatte es sich dort auch mal bequem gemacht und den Schrank warum auch immer angenagt. Damit das nicht so weiter geht, kam eine Kantenleiste darüber. Sieht nicht schön aus, aber hilft!

Oben entstand so ein "Mauervorsprung" und in die obersten Lücken wurden zurechtgeschnittene Ziegelsteine eingepaßt. 

 

Ein altes Brett als Unterlage drauf - fertig.

Danach folgte natürlich noch der "Feinschliff" - die meisten Möbelstücke waren ja schon vorhanden und wurden wieder eingeräumt - nur das kleine Regal an der Wand ist "neu". Es lag ewig hier "rum" ..... ich wollte es partout nicht verkaufen, weil ich es so hübsch finde!

 

Und einräumen ist ja immer der schönste Teil der Arbeit! 

Der rechte Teil sieht nicht allzu viel anders aus als in den letzten Jahren auch schon:

 

 

 

 

Auch der lange Wandflaschenhalter hing schon im letzten Jahr dort - er wurde nur teilweise neu bestückt.

 

und jetzt laß ich die folgenden Fotos (fast alle) unkommentiert - ich denke, sie "sprechen" für sich:

mein "geliebtes" Zink-P hängt natürlich auch wieder an der Wand!

Genau, wie der Spiegel - er macht den "Raum" optisch größer!

Dies sind übrigens einige "Abschnitte" von Pelargonien, die nun in Wasser wurzeln sollen.

Das Pflanzzimmer ist bei uns auf dem Hof tatsächlich morgens der erste Bereich, der Sonne abbekommt. Für die Pelargonien ist es ideal - besonders die weißen  und hellrosa farbenen Pelargonien mögen ja keine ganztägige Sonne! Dann ist es auch noch nicht so heiß und wenn die Sonne anfängt ab Mittag richtig zu "brennen", liegt das Pflanzzimmer im Halbschatten.

Darum hab ich in den letzten Tagen tatsächlich auch meinen Morgenkaffee dort im Pflanzzimmer getrunken! Also Fotos aus der "echten Welt" und nicht gestellt!

Genau, wie der weiße Flieder - ich schneide Flieder generell früh morgens und die Blüte vom Flieder beginnt grad erst bei uns. In unserer Gegend ist die Natur locker 2 Wochen "hinterher" weil es lange hier so kalt war.

Das war es mal wieder von uns hier - 2 weitere Posts sind bereits vorbereitet - es geht also weiter hier im Blog!

Eure Jacqueline

 

Dienstag, 11. Mai 2021

ein Spaziergang mit "To-do-Liste"

 Die Bilder zu diesem Post sind leider schon fast eine Woche alt - aber zeigen möchte ich sie trotzdem noch:

Wie der Posttitel schon sagt, ist ein kleiner Gang, wie ich ihn jetzt morgens immer mit Kaffee mache. Vorbei anmanchem, was noch gemacht werden muss. ............... Zuerst geht es nach den Hühnern an den Pflanzplatz. Der wird grad renoviert. Darum steht da derzeit nicht so viel. Bis auf diese traumhafte Pelargonie - FIREWORKS WHITE

 

 Hier bei uns in der Gegend sehr schwer zu bekommen. Es sind die ersten Exemplare seit Jahren. Vor etwa 7 Jahren hatte ich mal durch Zufall eine Pflanze bekommen und leider ist sie in diesem Winter dann eingegangen. Umso größer war jetzt die Freude, diese jungen Pflanzen zu bekommen!

 

 

Weiter geht es dann ins Pflanzzimmer. Dorthin sind jetzt die Pelargonien aus dem Winterquartier erstmal zum aklimatisieren gezogen.

Und gleich sieht man den ersten Punkt auf der "Do-it-Liste" für die nächsten Tage!: Das Dach muss dringend wieder von den Blattablagerungen befreit werden - keine schöne Arbeit...........

Viele Pflanzen sind noch recht klein, da sie im Frühjahr jetzt neu gekauft werden "mussten" oder es Stecklinge aus dem letzten Herbst dann sind. 

 

 Der Ausfall in diesem Winter war hoch und ich hab keine Ahnung, woran es gelegen hat.

noch ein letzter Blick von aussen vom Weg aus

und wenn man sich dann um 180° umdreht, steht da unsere Pergola. Und die ist leider sehr "in die Jahre" gekommen. Wie man sehen kann, ist die Unterkonstruktion nun hinüber.............

Bereits im letzten Jahr hatten wir uns die Renovierung vorgenommen. Aber das wird nicht einfach! Auseinanderbauen ist keine wirklich Option. Wegtragen wird wohl auch nichts werden......... Jetzt haben wir uns überlegt, alle Pfeiler mit einer Art Panzerwinde aufzubocken. So stellt es sich jetzt zumindest der Held vor - also nächster Punkt auf der "To-do-Liste": PERGOLA

Und läuft man um den verbliebenen Stumpf der alten Weide herum

steht dort eine "Pelargonien-Bank", die mir der Held ganz fix und simpel aus zwei alten Stühlen und nur ein paar Brettern drauf im letzten Jahr gezimmert hatte. Auch hier stehen sehr geschützt einige Pelargonien. Alles rosa blühende Sorten.

Von dort aus geht es dann durch das Tor in den eigentlichen Garten und links von Vila

kommt man am alten "Kirchplatz" vorbei.

Warum "Kirchplatz"? vor einigen Jahren wurde bei uns eine Kirche renoviert und man hat die antiken 6eckigen Bodenziegel rausgerissen. Wir hatten es mitbekommen und uns die heilen Steine mit Erlaubnis damals gerettet. Daraus ist dann unser "Kirchplatz" dann entstanden. Und auch das wieder ein Punkt auf der "To-do-Liste". Die "Beikräuter" müssen aus den Spalten geholt werden..............keine schöne Arbeit..........

ABER diese Pelargonie "muss" ich einfach zeigen - auch sie ein traumschönes Exemplar - eine neue Züchtung: ASTRID ROSEBUD

Sie ist in diesem Jahr sogar zur Pelargonie des Jahres 2021 in Schweden gekürt worden.

jedes einzelne Blüte etwa so groß wie ein 1€-Stück und gefüllt - die Farben gangieren von Weiß bis rosa - je nach Standort.

Es war ein purer Glücksfall, dass ich einige Pflanzen hier in einer kleinen Gärtnerei ergattern konnte.

und weiter geht es am Beet der Annabells gleich daneben vorbei

Richtung hinterer Gartenteil. Wie man gut sehen kann, haben die Fellträger sich "Wege" ausgetreten - ähnlich wie Wildwechsel im Wald. Man sieht gut, dass sie immer die gleichen Wege ablaufen. Und ganz rechts hinten sieht man auch das "Ziel" des Spaziergangs...............

Hinter dem Teich rechts beginnt die Obstwiese und eher Wildwuchs. Dort ist auch schon immer auch der "Feuerplatz". Seit Jahren sitzen wir dort gerne mal am Abend bei einem kleinen Lagerfeuer. Anfangs ganz provisorisch mit ein paar Stühlen um die Stelle. Immer wieder hatten wir überlegt, wie man das dort gestalten kann. Vor etwa 3 Jahren dann hatte ich mal ein provisorisches Halbrund mit Steinen verlegt. 

 

Zwar wildromantisch - aber wenn da der Wind pfeift, nicht sehr angenehm.

Lange hab ich gebraucht, den Helden dafür zu erwärmen, dass wir uns da eine "Windwand" bauen. Vielleicht eine Ruine aus alten Ziegelsteinen? Aber die später zu überdachen hätte vermutlich auch "komisch" ausgesehen. Es sollte ein Schritt-für-Schritt-Projekt werden.............. Also haben wir mit einer Holzkonstruktion begonnen.

Zuerst wurde die Ziegelfläche erweitert.

und dann wurde das Grundgerüst aufgestellt.

und die alten Fenster eingepaßt.

und die Aussparungen verkleidet. 

 

Ostersamstag dann hatte ich tatkräftige Unterstützung, dass das Holz den Voranstrich kriegen konnte.

Ostersonntag dann konnten wir endlich dort zumindest mal ein paar Sonnenstrahlen geniessen.

Nach Ostern war es ja wieder lausig kalt und viele Regentage. Irgendwann zwischendurch dann konnte endlich der zweite Anstrich erfolgen.

Ich nehme Euch jetzt mal mit auf einen "Rundgang" um den Feuerplatz und die Windwand. 

 

Die herrlichen alten Türen hatten wir vor Jahren aus Frankreich mitgebracht und immer standen sie im Lager - ich wollte sie partout irgendwann mal bei uns verbauen

 

 - nun war es endlich so weit.

wer sich über die "sinnlosen" Pfeiler oben wundert - sie sind die Stützen für das Dach, das inzwischen im werden ist.

Und wer sich über die nach aussen sichbare Ständerkonstruktion wundert.......... ich hatte mich auch gewundert - aber der Held hatte sich was bei gedacht: Schätzchen, selten schauen wir die Wand von hinten an und innen, wo wir sitzen, sieht es dann schön glatt aus. .............. na, das leuchtete mir ein! Recht hat er!

Die Weißspieren hatte ich schon vor 2 Jahren gepflanzt - ganz langsam nehmen sie jetzt an Größe zu. Hier hinten am Platz gibt es keinen Wasseranschluß, da der Wasserdruck über solche Distanzen nicht ausreicht und es müssen Pflanzen sein, die auch unter schlechten Bedingungen nicht gleich eingehen. Dafür ist die Weißspiere (oder auch Brautspiere oder Schneespiere genannt) perfekt. Dazu ist sie einer meiner absoluten Lieblingssträucher!

Wie man sieht, ist es noch zweifelhaft, ob überhaupt der Lavendel in den Kübeln überlebt hat, denn letzten Winter war es ungewohnt kalt bei uns..........

Und hier hab ich wirklich die letzten Wochen dann fast täglich (wenn es nicht geregnet hat) ein Päuschen gemacht. 

Durch die Fenster hat man jetzt einen tollen Blick in den verwilderten Teil des Gartens.

Die Strickdecke hatte ich im Frühjahr abends immer auf dem Sofa gestrickt und sie wird später tatsächlich auf  Dauer dort auch bleiben. Denn Abends kann es auch im Sommer recht kühl werden!

Gestrickt aus dem Garn von JDL - ein Gemisch aus Wolle und Alpaka. 4fädig mit 8er Nadeln.

Die eingepflanzten Kräuter in der Jardiniere sind nicht nur genügsam sondern haben auch einen Sinn. Oft im Sommer haben wir hier schon öfters einen Schmortopf angesetzt, der dann einfach in der Glut gebrutzelt ist. Und je weniger ich nach hinten tragen brauch, umso besser. Schnell können ein paar Kräuter jetz gezupft werden.

Das war es mal wieder.

Aktuell haben wir hier jetzt 2 Wochen Urlaub und in der Zeit wird jetzt das Dach fertig gestellt. Also, dieser Punkt auf der "To-do-Liste" kann dann hoffentlich bald abgehakt werden und dann gibt es auch aktuelle Bilder.

Paßt alle weiterhin gut auf  Euch auf und macht es Euch schön. Denn, je schöner und gemütlicher man es sich Zuhause macht, desto leichter ist es hinzunehmen, dass man derzeit nicht so ohne weiteres überall hin darf. 

Eure Jacqueline


die Hundsrose oder Kartoffelrose

Ein echtes Highlight jedes Jahr ist ja die Rosenblüte bei uns. Also, wenn die ersten Rosen ihre Knospen öffnen. Meist beginnt das ja eher un...