Freitag, 30. Oktober 2015

Wohin gehen die Spendengelder.............

Dies ist mal ein Post, wo ich wirklich nicht weiß, wie fange ich den an. Es ist ein Post, in dem es (fast) nur um Hunde geht - Hunde aus bzw. im Ausland. Ein Thema, das für mich ja DAS Herzensthema überhaupt ist. So manch einer wird sich schon gefragt haben: WARUM machen wir (also der Held und ich) das. Darauf gibt es wohl keine einfache Antwort. Ausser: es hat sich einfach so ergeben - ich bzw. wir überhaupt denken, dass sich jeder für irgendwas einsetzen sollte. Uns allen geht es doch auf die eine oder andere Art ziemlich gut bis hervorragend. Nein, das ist jetzt kein Post: rettet die Welt. Das kann niemand von uns alleine schaffen. Es können auch niemals alle notleidenden Hunde gerettet werden. Aber mit jedem Hund, wo wir es schaffen, seine kleine Welt ein wenig zu verbessern, da finde ich, ist schon so viel erreicht! Und so engagieren wir uns nun schon seit ungefähr anderhalb Jahren für den HUNDEPATEN e.V. - darüber hab ich ja schon öfters geschrieben. Was ich aber noch nicht gemacht hab, ist mal zu zeigen, was dieser Verein so alles auf die "Beine" stellt - oder zumindest mal einen Auszug daraus. Denn ich denke, dass auch alle unsere Kunden, die in den vergangenen fast 12 Monaten den roten / rosafarbenen Weihnachtsschmuck und die Tischkalender zugunsten des HUNDEPATEN e.V. bei uns im SHOP gekauft haben, haben ein Recht, zu erfahren, wohin diese Gelder denn nun fliessen - was damit alles erreicht wird! Aktuell gehen diese Gelder zum einen in einen "Topf", von dem ein sündhaft teures Medikament gegen Herzwurm finanziert wird. Eine typische Hundekrankheit, wie sie in den südlichen Ländern leider häufig vorkommt. Eine Krankheit, die über eine Mücke übertragen wird, es bilden sich Larven im Blut und später dann eben Würmer, die sich vor allem im Herzen dann ansiedeln - eine tödlich verlaufende Hundekrankheit, wenn sie denn nicht behandelt wird. Wie sie z.B. die schöne Anastasia, eine Schäferhund-Mischlings-Dame...............



.....................und auch ihre "Zwinger-Genossin", die wunderschöne Fenja (auch ungefähr so groß wie ein Schäferhund), hatten...............



....................vom Schicksal der schönen Anastasia (ich nenne sie immer die kleine Wölfin, trotz ihrer stattlichen Größe) waren wir so ergriffen, dass wir im Sommer das Medikament mit Hilfe einer Tierärztin organisiert und dann direkt nach Griechenland geschickt hatten. Ausreichend, um eben Anastasia (die kleine Wölfin) und noch einen weiteren tatsächlich kleinen Hund damit behandeln zu lassen. Die Hunde müssen für diese Behandlung ca. 4 Wochen in einem sehr kleinen Zwinger gehalten werden, da sie sich keinesfalls viel bewegen dürfen, damit es nicht zu Thrombosen kommt. Der kleine Hund (ein Maltersermix) hat inzwischen, nachdem die Behandlung erfolgreich war, ein tolles Zuhause in Giechenland gefunden. Das sind dann immer die besonders schönen Momente! Und auch Anastasia, die kleine Wölfin, hatte ursprünglich Adoptanten in Griechenland, die sie gerne genommen hätten. Aber bei ihrer Behandlung kam es nun wohl zu Komplikationen und es bleibt abzuwarten, ob Anastasia sich gut davon erholen wird. Derzeit sieht es für sie nicht so gut aus, weshalb wir nun für sie Spezialfutter und Vitamine nach Griechenland schicken werden, was jetzt erstmal auf dem Weg zu den Hundepaten ist...............
 

.................. Das ist auch eine Aktion, die der HUNDEPATENVEREIN e.V. organisiert. Regelmäßige Transporte mit allem, was die Shelter in Griechenland / Komotini so dringend brauchen: kalorienreiches Hundefutter, Vitaminpräparate, Decken, Krankenunterlagen uvm. - es gibt eigentlich nichts, was dort nicht gebraucht wird! Manchmal staune ich, was sie da so alles organisiert bekommen. Das spektakulärste war vor kurzem ein komplettes Röntgengerät, was eine deutsche Tierärztin gespendet hatte, dann mit einem Transport nach Komotini geschickt wurde und nun dort vor Ort die Kosten extrem senken wird. Denn nun müssen Röntgenuntersuchungen nicht mehr teuer dort bezahlt werden, sondern der Tierarzt im Shelter kann diese Untersuchungen nun selbst vornehmen. Und aktuell gibt es eine weitere Aktion, die den Hunden dort im Shelter in Komotini das Leben retten kann. Bisher hatten die Hunde nur behelfsmäßige Hütten aus Holz, die inzwischen so marode sind, dass sie kaum noch Wind und Regen abhalten können.............



............und die Winter dort unten sind wirklich schlimm - im letzten Jahr gab es nicht nur ungewöhnliche Kälte sondern auch extrem viel Regen, begleitet von verheerenden Stürmen, dass die "Hütten" durch die Gegend wirbelten. Seit dem Frühjahr nun werden Gelder gesammelt, damit richtige kleine "Häuser" aus Stein mit Metalldächern gebaut werden können............
 

...........Immer, wenn die Baukosten für solch einen Hüttenkomplex zusammen sind, beginnt dann der Bau ..............



.........an die Seitenwand werden zum Schluß die Namen der Spender geschrieben. Hier auf dem folgenden Bild schreibt z.B. Elena gerade einige Spendernamen an eine fertig gebaute Steinhütte. Es ist unglaublich, was diese Frau zusammen mit Ihrem Mann und einigen freiwilligen Helfern, aber auch einigen bezahlten Kräften, vor Ort leistet. Sie hat meinen allergrößten Respekt. Sie haben ihr Leben komplett den Hunden dort in Komotini und Umgebung verschrieben und versorgen aktuell um die 600 Hunde, kümmern sich um unzählige STraßenhunde, machen Aufklärungsarbeit bei der Bevölkerung und kümmern sich zusätzlich noch mit im öffentlichen Shelter, wo derzeit Anastasia und die Fenja leben (wobei man sich ein öffentliches Shelter derzeit noch nicht so vorstellen darf, wie es hier in Deutschland üblich ist, aber sie sind dort auf einem sehr guten Weg dank des neuen Tierarztes im öffentlichen Shelter). Und das alles NEBEN ihren eigenen 8-Stunden-täglich-Jobs ! Sie führen tatsächlich ein Leben hart am Limit - und wann immer sie auf Fotos zu sehen sind, sie haben immer ein Lächeln im Gesicht - das ist wirklich unfaßbar. ............
 

........Na, und dieser Fellträger hat wohl auch ein Lächeln im Gesicht - zumindest sieht er ganz froh aus mit seiner neuen Hütte................



........Und es trifft dort unten nicht nicht nur die Mischlinge unter den den Hunden - nein, es sind oft auch echte Rassehunde, die, wenn sie krank werden, wie dieser Dalmatiner "Pongo", eben von den Besitzern entsorgt werden - Pongo ist so furchtbar abgemagert, weil er an Ericholose und Herzwurm erkankt ist.............

 

.......er wird  nun erstmal aufgepäppelt und dann gegen diese tückischen Krankheiten behandelt. Und es ist zu erwarten, dass dann ein tolles "Nachher"-Foto zu sehen sein wird. Wie bei diesem "Kumpel" Frodo - das sind doch Bilder, da geht einem am Ende dann das Herz auf!................



......Denn auch in Giechenland haben nur gesunde Hunde eine Chance, überhaupt vermittelt zu werden. Und das ist das erklärte Ziel: vor allem die Hunde direkt in Griechenland zu vermitteln. Eine Adoption nach Deutschland soll die Ausnahme bleiben bei Hunden, die in Griechenland eben niemals die Chance häten, vermittelt zu werden oder die nichtmal das Leben in den Sheltern überhaupt überleben würden! Wie damals unser Mädchen Martha. Aktuell hab ich leider kein neues Foto von unseren Fellträgern - werden aber in den nächsten Posts wieder folgen - versprochen! Dafür gibt es aber ein paar Fotos von altem und antikem rosafarbenem Weihnachtsschmuck, die heute entstanden sind........
 

..........denn genau mit diesem Spendenverkauf von unserem alten und antiken Weihnachtsschmuck kann so viel in Komotini / Griechenland für die Hunde dort ereicht werden............
 

......der gesamte Verkaufserlös (abzgl. der Versandkosten) wird von uns an den HUNDEPATEN e.V. weitergeleitet..............
 

..............die aktuelle Summe kann man rechts in der Spalte immer sehen - ich versuche, die Summe immer auf dem Laufenden zu aktualisieren. Auch auf den Seiten vom HUNDEPATEN e.V. auf Facebook werden diese weitergeleiteten Spenden dann nochmals öffentlich sichtbar in Listen mit den entsprechenden Sammelthemen wie Medikamente oder eben die Hundehäuser eingetragen...........
 

........Gestern waren der Held und ich für einen Abend in Berlin gewesen - haben uns einen schönen Nachmittag / Abend gemacht gemacht. Natürlich hab ich die Zeit auch genutzt, um vorher mal wieder einige Antikhändler abzuklappern. UND hab u.a. diesen antiken und sensationell schönen Kinderwagen ergattern können. Zusammen mit dem Helden hab ich den Kinderwagen dann später abgeholt....................



.........Und was es mit genau diesem Kinderwagen noch so auf sich hat, das verrate ich im nächsten Post. Ich fand es ja zu süß, wie der Held sich das Teil geschnappt hat und für mich durch die Straße zum Auto gezogen hat, da ist er sich ja für nichts zu schade (sonst hätte ich diese Fotos ja auch nicht machen können)..........

 

........ich wünsche Euch einen wunderschönen Abend und vor allem ein tolles Wochenende - Eure Jacqueline
 

Kommentare:

  1. Hallo liebe Jacqueline, dies ist eine großartige Einstellung. Es gibt so unheimlich viele, durch den Menschen geschändete Kreaturen auf der ganzen Welt, die einfach links liegen gelassen und vergessen werden. Es sollte viel mehr Menschen geben, wie dich. LG Anne

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  2. Das finde ich ja gut, dass du mal ausführlich berichtest über die Arbeit in Griechenland, darüber wusste ich bisher nichts.
    Die Bilder von den abgemagerten Hunden gehen mit ans Herz. Täglich damit konfrontiert zu werden, muss man erstmal aushalten.
    Liebe Grüße Donna G.

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    1. Liebe Donna, ja, das war schon ein lange fälliger Post - da hast Du absolut recht!
      Ich hab mich allerdings immer auch ein wenig darum gedrückt, denn es ist schwierig, die Situation dort unten realistisch zu beschreiben, aber die Leser nicht zu sehr zu schocken. So grausam es klingt: das sind die harmlosesten Fotos, die ich finden konnte. Und selbst der Verein zeigt dann immer noch viele schreckliche Dinge "gefiltert". Es ist teilweise so schlimm, dass man nachts nicht mehr schlafen kann...........
      Wie die Helfer das dort vor Ort auhaltn ist mir ein Rätsel - aber ich weiß, dass sie teilweise "am Limit" leben. Oft rücken sie noch nachts aus, um einem Tier zu helfen.
      Auf der FB-Seite zeigt der Verein ja auch die regelmäßigen Reisen, die sie nach Griechenland / Komotini unternehmen, um dort auch tatkräftig vor Ort zu helfen. Aber das hätte dann tatsächlich den Rahmen dieses Posts gesprengt.

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  3. Liebe Jacqueline, du hast wieder so schöne Bilder gemacht. Auf einem Bild gibt es eine wunderschöne Kugel mit Einstich und pink Blüte, ist diese denn noch zu haben?

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    1. Ja, diese Kugel ist noch zu haben - die ist noch garnicht eingestellt - sie hat 4 Einstiche - 2 pinke + 2 blaue Blüten

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  4. Liebe Jaqueline,
    Danke für die Einblicke in die Arbeit des Hundepatenvereins. Ich habe allergrößte Achtung vor Menschen die sich um die Geschöpfe kümmern, die auf der Schattenseite unserer Gesellschaft leben - egal ob Mensch oder Tier. Es braucht Kraft, dort hinzuschauen wo nicht alles nur schön und gut ist. Ich bewundere auch, wie Ihr eure Möglichkeiten nutzt um diesen armen, geschundenen Hunden zu helfen und wie ihr euren Hunden Raum in eurem Leben gebt.
    Wir haben auch einen 'Griechen' bei uns aufgenommen. Allerdings wurde er hier bei uns in Deutschland von einem anderen Hundehalter so schwer mißhandelt und verletzt, daß er nur wieder sehr langsam auf die Füße kommt. Es war ganz knapp....
    Na ja, und jetzt bin ich ganz gespannt auf die Kinderwagen-Story!
    Liebe Grüße
    Antje

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    1. ja, auch in Deutschland gibt es viel Leid - umso schöner, wenn Eurer Tiger es nun gut bei Euch haben kann und ich wünsche Euch eine wunderbare Zeit mit ihm!

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  5. Liebe Jaqueline,
    Danke für den Post der sehr zu Tränen rührt und sicher hast du nur die guten Bilder gezeigt. Ich finde es toll dass es tierliebe Menschen gibt, die sich vor Ort so engagieren, Hut ab für deren Einsatz und Arbeit und die sicher kaum in ihrer Heimat auf viel Verständnis stoßen. Wir haben ja einen Griechenkater der sehr viel schlimmes in seinem Land erlebt hat und gäbe es diese Tierschützer nicht, würde er jetzt nicht kugelrund und schnurrend hier auf der Couch liegen. Ich freu mich das die süße Martha bei euch glücklich sein kann. Danke für das was ihr tut und das die Aktion weitergeht und hoffentlich noch vielen Tieren damit geholfen werden kann. Sehr schöne Fotos hast du gemacht von dem bezaubernden Weihnachtsschmuck und ich bin auch gespannt auf die Kinderwagengeschichte und nun geh ich gleich mal nach dem schönen Weihnachtsschmuck gucken.
    Hab es fein und dicke Knuddler an deine Fellnasen, herzlichst Tatjana

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    1. Liebe Tatjana - ich hab es eben gesehen, wie sehr Du "gestöbert" hast - und freu mich grad einen "Kullerkeks" - ich sage einfach nur DANKE!

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  6. Wenn man bedenkt, wie sich manche quälen, ob Menschlein oder Tierlein - da kann man wirklich froh sein, Projekte unterstützen zu dürfen - sonst zersäbelt´s einem das Herz! Auch wir engagieren uns in der ganzen vegetarisch lebenden Familie für Tierschutz und haben ein Mädchen in Indien, um die wir uns sorgen. Gott sei Dank dürfen wir das, das Elend hält ja sonst keiner aus und man könnte an der Welt verzweifeln. Jeder etwas - macht in der Masse so viel. Viel Mut und Erfolg weiterhin - wenn es nur EINEM Wesen zugute kommt, war es nicht umsonst.
    Einen ganz lieben Knuddler, auch an die Pelzträgerleins, Deine Méa

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    1. ja Mea, genau das denke ich auch - wenn es nur einem Wesen - ob Mensch oder Tier - durch die HIlfe besser gehen kann, dann hat sich alles gelohnt! Dein Spruch: sonst zersäbelst's einem das Herz - das hast Du ganz treffend formuliert!
      Den Knuddler hab ich gern weitergegeben!

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  7. was spricht dagegen,alle einschläfern zu lassen?

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    1. Was spricht dagegen,das dir die Finger abfallen bei so einem doofen Geschreibsel ohne Sinn und Verstand? Armes Deutschland...geh in den Keller und feg Stufen...das is sinnvoller als uns hier abzunerven...

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    2. OMG...wieder so n hirnloses,armes frustiertes Geschreibsel einer neidvollen Person...gähn...laaaaangweilig...

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    3. Jemand der sowas schreibt ist krank...Gruss aus Bentheim

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  8. You are people, with a very, very great heart. The animals are lucky, to have people, like you, in their world. I can hardly look at the pictures,, my eyes are overflown , with tears. We just lost one of our dogs, two months ago, which still makes me cry, when I think of her and we still have a little black dog, who is 18. We treat her like porcelain and we love her sooo much,
    Sincerely,
    Sarina

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