Das ist LUDWIG - und warum dieser Ludwig eben LUDWIG heißt?.......................
...........weil dieser Teddy Ludwig so ein Zuckerschnäuzchen ist, obwohl er nicht komplett ist......
.......Und dieser goldige Ludwig hat einen "Namenskumpel" - nämlich DIESEN Ludwig................
.........und er, dieser kleine Zwerg hieß ursprünglich Lykaki - ein Name, den ich mir bei bestem Willen kaum merken konnte. Und wenn ich mir vorstelle, ich rufe Lykaki.........also, bis man den Namen ausgesprochen hat, hat der Zwerg ja schon vergessen, dass er überhaupt gemeint ist. Aber die "Geschichte" um Lykaki / Ludwig ist eine ziemlich lange Geschichte, die ich hier unbedingt niederschreiben will und dann werdet Ihr auch den "Bogen" zu dem alten versehrten Ludwig oben besser verstehen!:
Die ganze Geschichte begann vor ein paar Wochen. Da erfuhr der HUNDEPATEN e.V. und somit meine Freundin Sylvia, die den Verein ins Leben gerufen hat, davon, dass 9!!! Hunde auf einen Schlag (also innerhalb ganz weniger Tage) in Komotini mit gebrochenen Knochen gefunden worden waren. Meine Freundin war ziemlich mit den Nerven am Ende - 9! Fellträger auf einen Schlag. Sie zeigte die Bilder im Netz (Facebook), denn das Gruselige war auch noch, dass in Griechenland das Shelter nichtmal mehr das Geld für die Spritkosten hatte, um die Hunde überhaupt zum Röntgen zu fahren geschweige denn, sie operieren zu lassen. Eine völlig irre / verzweifelte Situation. u.a. eben auch Ludwig. Er schrie die ganze Zeit vor Schmerzen und bekam wenigstens Schmerzmittel um etwas zu lindern. Sylvia überlegte nicht lange und meinte: laßt alle röntgen und wenn nötig, dann übernimmt der Verein auch die OP-Kosten - egal wie. Na, das war sehr gewagt! Und ich sah Ludwig und es ging mir durch und durch...........
............. Es stellte sich bei ihm raus, er hatte 9! Brüche...........
................ Er und einige andere der anderen Hunde mussten laut Röntgenbefund sofort operiert werden! Ich will jetzt garnicht weiter ins Detail gehen. Sie kamen in die Klinik. Ich überlegte, wie ich wenigstens finanziell helfen konnte. Also startete ich zusammen mit einigen FB-Freunden eine Aktion, in der wir verschiedene Dinge in einer FB-Gruppe zugunsten dieser verunfallten Hunde versteigerten und zusammen mit verschiedenen anderen Spenden kamen die OP-Kosten zum großen Teil auch zusammen. Und dann ging das Bangen los - würde den Hunden geholfen werden können? Irgendwann war Ludwig "dran". Die Klinik meinte: sie mussten ihm "nur" (in Narkose) das Rückrad wieder einrenken und die Brüche würden von alleine heilen. Ich weiß nicht, wie ich es erklären kann: Ich traute "dem Braten" nicht. Ich sprach erst mit dem Helden über ihn, dann mit den Hundepaten. Wir wollten Ludwig nach Deutschland holen, denn solch einen kleine Zwerg zurück ins öffentliche Tierheim, das hätte er niemals überlebt. Es ist gnadenlos überfüllt - da hätte er null Chancen gehabt. Der Plan: wir holen Ludwig nach Deutschland, päppeln ihn als PFLEGESTELLE auf und suchen dann ein gutes Zuhause zusammen mit den Hundepaten. Er kam also in Griechenland auf einen Pflegeplatz und der Held buchte die frühestmöglichen Flüge Berlin-Thessaloniki-Berlin. Das klingt jetzt alles ganz simpel - ist es aber beileibe nicht! Erstmal muss ein Pflegeplatz gefunden werden, der auch finanzierbar ist, Impfungen müssen eine Vorlaufzeit haben, es müssen Fristen für den Chip eingehalten werden, der Hundepaß muß pinibelst genau, lesbar und richtig ausgefüllt sein, es müssen alle Termine vor Ort koordiniert werden, damit es dann auch mit der Übergabe klappt, usw.. Es war also ein ziemlich "heißer Ritt", bis Ludwig im Flieger saß.
Endlich am Dienstag fast noch in der Nacht ging es für mich los - ich war noch nie in Griechenland gewesen. Kenne also auch die Sprache nicht - nur Englisch. Fast hätte ich noch meinen Flieger verpaßt, weil das vermalledeite Navi uns prompt zum falschen Flughafen Schönefeld navigiert hatte..............
........Dann gegen 10 Uhr war ich in Thessaloniki und wurde dort von einer ganz lieben und sehr engagierten Tierschützerin in Obhut genommen. Sie spricht fliessend deutsch und ist geborene Griechin. Sie weiß, wie das Land und die Menschen in Griechenland "ticken". Wir fuhren in die Tierklinik, wo auch noch einige der anderen operierten Fellträger saßen bzw. lagen. Mir hat es fast das Herz gebrochen. Da steht man vor diesen Boxen - weiß, dass sie nur dort sitzen oder liegen, weil Menschen ihnen das angetan haben - was auf Dauer aus ihnen wird, steht in den Sternen. Ein Gefühl, das man kaum beschreiben kann. Schon auf dem Weg vom Flughafen zur Klinik sieht man immer wieder streunende Hunde und Katzen in jedem erdenklichen Gesundheitszustand. Am Straßenrand liegt eine tote Katze, das Junge sitzt gekrümmt maunzend daneben. Man kann nichts tun. Das Junge ist zu scheu und läuft weg, als wir uns langsam nähern.
Dann kam ein Helfer und brachte Ludwig, setzte ihn auf den Boden. Ich wußte ja, dass er noch jung ist. Aber, dass er so klein, zart und mager sein würde, darauf war ich nicht gefaßt. Mir standen die Tränen in den Augen. Da saß der kleine Kerl und wußte nicht, was nun geschieht. Ich hockte mich hin, streckte die Hand aus und lockte ihn. Da kam er angewackelt, schaute mich mit seinen großen Augen an, verstand wohl kein Wort was ich da vor mich hinbrabbelte, setzte sich vor mich hin und schleckte mir übers Gesicht. Ich nahm ihn auf, er kuschelte sich in den Arm, die Welt war für ihn "rund". Die Formalitäten wurden geregelt, Unterschriften geleistet, Papiere gecheckt, dass nur ja am Flughafen nachher alles klappen würde! In einem Kaffee verbachten wir dann die Zeit, bis es Zeit war zum Flughafen zu fahren. Ludwig lag neben mir, als hätte er sein Leben nichts anderes gekannt.......
......dann ging es eieder quer durch Thessaloniki zum Flughafen - mir raste das Herz. Würde alles klappen, waren die Papiere wirklich in Ordnung. Würden die Polizisten dort uns noch einen "Strich" ziehen? - denn sie konnten sehr willkürlich sein. Das hatten Tierschützer, die Tiere aus Griechenland rausholen wollten, immer wieder mal erlebt. Wie würde Ludwig den Flug verkraften?.......
..........und dann ging alles fast schon beängstigend einfach. Marika, die Tierschützerin, trat entsprechend energisch auf, klärte alles innerhalb von Minuten ab (so schnell war ich noch nie durch alle Kontrollen an einem Flughafen durch), noch ein schnelles Abschiedfoto von dieser besonderen Frau - und Ludwig war samt seiner Box auf dem Weg zum Flieger..........
.......dann hieß es für mich noch warten bis zum Boarding - immer wieder innere Fragen - würde alles klappen? Was, wenn doch noch was schief ging?.......
.......Endlich rein in den Flieger ..........
......2,5 Stunden ruhiger Fug, Landung in Berlin Tegel. Strammen Schrittes zur Gepäckausgabe, damit nur ja Ludwig nicht unnötig warten müßte. Und dann stand ich da und wartete, wartete, wartete. Alle anderen Passagiere waren schon längst mitsamt ihrem Gepäck draussen. Ich fragte die Sicherheitsleute, wo denn MEIN Hund sei. "Keine Ahnung, fragen sie die Fluggesellschaft"! WIE soll ich da fragen? Ich stehe doch noch im Kontrollbereich, den darf ich nicht verlassen..........verzweifelt rief ich den Helden an, der draussen auf uns wartete. Der machte sich auf den Weg zur Fluggesellschaft. 1 Stunde!, nachdem wir gelandet waren, hörte ich hinter dieser Tür Poltern..........
............es klang, als würde jemand mit einem Karton Fußball spielen. Ein mürrischer Mensch kam raus: hier ist ihr GEPÄCK...........eine glühend heiße Box und darin der kleine Ludwig. Ich dachte, mir bleibt das Herz stehen. Also raus aus dem Sicherheitsbereich (vorher darf man den Hund nicht aus der Box nehmen!) - und dann den Zwerg raus aus dieser Box. Ich war so empört, wie man mit einem Lebewesen so umgehen kann - und wir waren ja nun schon in DEUTSCHLAND / Berlin. Wir haben uns natürlich beim Flughafenmanagement und auch bei Air Berlin beschwert - ob es was für die Zukunft nutzt, wir wissen es nicht. Endlich am Auto gab es frisches Wasser für den Zwerg..............
.......zufrieden rollte er sich im Fußraum zusammen und im Eiltempo ging es nach Hause. Wir wolten ja die Fellträger noch im Hellen miteinander bekannt machen. Unsere größte Sorge war unser Rüde Mr.Gin, der andere Rüden nicht ausstehen kann. Der war dann auch tatsächlich wenig begeistert über diesen kleinen Rüden, der sich kaum auf den eigenen Beinen halten konnte!..........
.........Die "alten Mädels", die vermutlich froh waren, keine Jungen mehr haben zu müssen, haben anfangs auch ziemlich skeptisch geschaut.....................
........aber der kleine Ludwig, dem war das so schnurz, der ist durch den Garten gestiefelt, als wäre es das Normalste der Welt für ihn. Hat über die krakelenden Spatzen im Wein gestaunt............
..........und erkundet, wo er nun "gelandet" ist. Er konnte kaum laufen, war total schwach auf seinen staksigen Beinchen. Aber er hat einen unbändigen Willen, wenn er sich was anschauen will........
.......Abends gab es dann die erste Welpenkost - die Schüssel war ratzfatz leer. Und danach hat er nur noch geschlafen. Wir hatten tatsächlich eine ruhige Nacht! Ich weiß nicht, wo der Zwerg diese Kraft hernimmt - ich war vom Flugtag völlig gerädert - selbst am nächsten Tag noch. Ludwig war am nächsten Tag / Mittwoch putzmunter. Mittags ging es dann in die Tierklinik nach Berlin - wir hatten dafür schon vorher rechtzeitig den Termin gemacht, der Held hatte extra Urlaub genommen, denn es war klar: der Zwerg muss durchgecheckt werden! und er war soooooooooooo brav. Selbst das Röntgen hat er (fast) ohne Murren über sich ergehen lassen....
......Dann die schockierende Diagnose: er hatte tatsächlich 9 Brüche - die meisten davon im Becken- und Schambein-Bereich. Die würden tatsächlich ohne Probleme von alleine gut ausheilen. Schon das ist für mich unglaublich - aber die Natur weiß sich scheinbar zu helfen. ABER: Der eine Oberschenkelknochen saß nicht mehr in der Pfanne - das muss unbedingt berichtigt werden, sonst wäre der Schaden irreparabel. Ein Oberschenkelknochen-Bruch war leider auf dem Röntgernbild nicht so gut zu erkennen - aber der der 2. Oberschenkelbruch am anderen Bein wächst leider falsch zusammen und muss in etwa 2 Wochen operiert werden. So lange wird er auch brauchen, bis er etwas an Figur zugelegt hat - jetzt wäre in seinem dünnen Zustand eine OP ohnehin sehr riskant. UND der Spezialist ist dann auch aus dem Urlaub zurück. Auf den sollen wir auf Anraten der Klinik warten! Mit dieser schlimmen Diagnose hatten wir wirklich nicht gerechnet. Die Ärztin hatte uns auch erklärt: im Ausland werden Brüche nicht so ernst genommen. Dort sind viele Ärzte der Meinung: das wird schon....es war also schon ein Glücksfall, dass die Klinik in Griechenland dem Ludwig wenigstens die Wirbelsäule wieder eingerenkt hat - sonst hätte er irreparable Schäden haben können...
........jetzt verstehen wir auch, warum er sich nur langsam bewegt - niemals galoppiert, höchstens mal im Trab durch den Garten zockelt............
..........aber überall, wo die Großen hingehen, tappert er hinterher.............
.......schaut sich alles neugierig an..........
.........staunt über jeden Maulwurfshügel...............
.......und was wirklich verblüffend ist: er ist grad mal 48 Stunden hier und reagiert auf meine Stimme, auf seinen Namen..........

......Zwerg Ludwig schläft viel und frißt seinen Napf 3x am Tag ratzeputz leer. Der Zwerg hat auch die größte Decke für sich entdeckt. Alle anderen Fellträger sind inzwischen sehr lieb zu ihm oder ignorieren ihn ganz (unser Mr.Gin)............
......Und nun könnt Ihr vielleicht auch verstehen, warum dieser versehrte "Kumpel" den Namen LUDWIG bekommen hat. Ich möchte LUDWIG (den Bären) gerne zugunsten der HUNDEPATEN e.V. versteigern! LUDWIG ist ca. 35 cm lang und wie man auf den Fotos sehen kann, hatte er ein "bewegtes" Leben............
.............. Der Erlös soll an die HUNDEPATEN e.V. zugunsten der Fellträger gehen, die operiert werden müssen, um überhaupt eine Chance auf Vermittlung zu bekommen.
Die Halskrause aus Schafgarbe gehört zu Bär LUDWIG dazu.............
.........STARTGEBOT: 10 €..... Die Auktion für Teddy LUDWIG beginnt sofort / heute und endet am Dienstag, den 02.08.2016, um 20 Uhr
Aktuelles Gebot:
via Mail Ilona Steidte 200 €
via FB Silvia Ke 70 €
via Blog Karen Heyer 60 €
via FB Katrin Brügge 50 €
Claudia Möller 40 €
Jenniofer Domnik 30 €
Eva-Maria Zerr 28 €
Ma Rion Sander 25 €
Edelburg Kubos 20 €
Marion Tall 15 €
Anonyme Spende via Facebook zu Teddy Ludwig 100 €und wurde unabhängig zur Auktion gespendet!
Den aktuellen Gebotstand werde ich hier im Post immer aktualisieren bzw. hier im Blog eintragen, denn ich werde die Auktion auch in FB bekannt geben.
Bieten kann jeder, der älter als 18 Jahre ist - ein Gebot kann unten im Kommentar oder an mich via Email an zuluberlin@gmx.de abgegeben werden.
Der / die Höchstbietende überweist den endgültigen Gebotsbetrag dann direkt auf das Konto der Hundepaten e.V. (das Porto übernehmen wir) und wenn der Gebotsbetrag gutgeschrieben ist, macht sich Teddy LUDWIG unverzüglich auf die Reise ......
.........wer "Werbung" für diese Auktion machen möchte, nimmt gerne das folgende Foto. Denn je mehr Menschen von der AUKTION erfahren, umso größer ist die Chance, das die Auktion ein Erfolg werden kann...........
.......... Eure Jacqueline