Montag, 22. Januar 2018

TIGGER MIAU zieht um.........................

ja, so traurig es ist, TIGGER MIAU wird umziehen.
 

Bestimmt erinnern sich noch einige von Euch an das Häufchen Katze / Kater, dass ich im letzten Spätsommer mehr tod als lebendig im Dorf bei uns gefunden hatte. Und wer nicht, kann die ganze Geschichte nochmals HIER  nachlesen. Damals war er ja ein völlig zerzaustes kleine dürres Wesen auf 4 Beinen gewesen, dass kaum aus den verklebten Augen schauen konnte und sich innerhalb kürzester Zeit dann bei unserer Tochter zu einem zauberhaften kleinen Kater entwickelt hatte.
 

Nun lebt unsere Tochter ja nicht alleine, sondern hat zwei noch sehr kleine Kinder - und unsere kleine Enkeltochter entwickelte nahaltende Erkältungserscheinungen und Husten. Es war auffällig: wenn die Kleine 2-3 Tage bei der Uroma war, waren diese Erscheinungen wie weggeblasen. Also wurden Ärzte befragt - und es verfestigte sich immer mehr: So sehr die Kinder den Kater liebten - es waren keine Erkältungen, sondern die kleine Maus reagierte allergisch auf den Kater und es musste schnell was geschehen.
 
Denn hier ging es dann eben um die Gesundheit eine noch ganz kleinen Menschen. Nun war aber guter Rat "teuer" - wohin sollte das Katzentier so schnell kommen - wie sollten wir ihn gut unterbringen? Soooooooooo schnell findet man doch keine neuen "Dosenöffner" für diesen Herzensbrecher. Also brachte der Held das Katerchen erstmal zu uns - und innerhalb kurzer Zeit war absolut klar: der Kater konnte Hunde nicht ausstehen - er entwickelte Mordkräfte, wurde 3 Meter groß und war ausser Rand und Band, sobald auch nur einer der Fellträger in seine Nähe nur kam. Im Haus bei uns konnte er definitiv NICHT bleiben. Er zog also um ins "kleine Haus".



Nunja, es ist ja schon luxuriös für ein Katzentier, ein ganzes Haus für sich alleine zu haben - und genau DAS war aber auch der Knackpunkt. Er musste dort ALLEINE sein. Und das konnte keine Dauerlösung sein. Denn, auch wenn Katzen ja Einzelgänger sind und auch länger gut alleine zurecht kommen - EINZELHAFT war keine Dauerlösung. DAS ist auf Dauer nicht tiergerecht. So sehr mir weh tun wird, wenn der kleine Kerl umziehen wird. Die erste Nacht musste er nun erstmal im Bad im "kleinen Haus" verbringen, damit er sich merkt, wo Futterbar und Toilette für ihn sind.




Am nächsten Tag dann hab ich es nochmals versucht, ob er sich nicht doch so gaaaanz langsam an Fellträger gewöhnen könnte - die alte Bulinka war also dabei. So lieb auch Bulinka trotz der ersten Ohrfeige war, die der Kater ihr verpaßt hatte ..........er war der Meinung, Fellträger gehen garnicht. Es war klar, er brauchte ein für-immer-Zuhause OHNE FEllträger.
 

Also wurde in FB ein HILFERUF gestartet. Und die Resonanz war unglaublich - das hatte ich nicht zu hoffen gewagt. Er wurde innerhalb von Stunden zigfach geteilt und nach 4 Tagen stand dann fest: er kann bald in ein absolutes Traumzuhause ziehen. Er wird dann einen fast gleichaltrigen auch getigerten Kumpel haben.


Petra Raabe und ihr Mann (ich hab die Erlaubnis, den Namen zu nennen und diese Bilder zu zeigen!) haben sich spontan in TIGGER MIAU unsterblich verliebt! Sie haben sämtliche Möglichkeiten, dass er seine Zeit bekommt, sich einzugewöhnen und darf dann, falls er das möchte, auch Freigänger in einer ruhigen Gegend sein.



Und ich denke, in dieser Umgebung müßte es schon mit dem Teufel zugehen, wenn sich TIGGER MIAU da nicht wohlfühlt! Also, wäre ich ein Schnurrtiger, ICH würde mich da wohlfühlen!



Naja, und nun pendeln also der Held und ich immer abwechselnd zwischen Wohnhaus und "kleinem Haus", damit TIGGER MIAU nicht zu einsam ist



Er ist dann wirklich ständig um einen rum - geniesst JEDE Streicheleinheit und muss ALLES erkunden.
 

Ist ständig da, wo er natürlich auch im Weg ist.



Und eines muss ich ja noch erzählen - also eher meinen Gedanken freien Lauf lassen:
Wir sind ja nun wirklich nicht die absoluten "Vorzeige-Umweltschützer" - begehen auch mehr oder weniger gedankenlos so manche "Umweltsünde". Aber was mir bei der Anschaffung der "Erstausstattung" für TIGGER MIAU aufgefallen ist, das hat mich dann doch erschüttert.
 


Der Held kam ja abends schon mit einer "modernen" Katzentoilette hier an. Ein quietschpinkes Platikteil, wo sich eine normale Katze kaum drin drehen kann, die über die Fliesen rutscht (die Kiste), als wäre sie mit Schmierseife bestrichen. Absoluter "Wohhlstandsmüll", der nicht den Euro wert ist. Also bekam er kurzerhand eine "Toilette" in Form einer alten massiven Eisenkiste. DA kann er mit Anlauf rein- und rausspringen, sich umdrehen und es geht genügend Streu rein, dass er ordentlich "graben" / vergraben kann.



Und dann standen wir am nächsten Tag vor den Futterregalen: Was da für ein Müll im Regal steht, ist wahrlich unfassbar. 40gr. Futter in einer großen Aluverpackung - also, würde ich die dem Zwerg füttern wollen, der würde mich auslachen..............also kann man sich gut vorstellen, WIEVIELE dieser Minipackungen ich kaufen müßte, um ein Katzentier satt zu bekommen.



Und was es da für "Gerichte" gibt - UNFASSBAR ..............z.B. mit Tomatensauce verfeinert.............Hat schonmal jemand gesehen, dass sich eine Katze eine Tomate aus dem Garten holt?..........ich hab vor den Regalen gestanden und hab nur noch vor mich hin "getottert". Wird schon für Hunde ein Riesenbohei gemacht, was es so zu kaufen gibt - das ist NICHTS gegen den Wahn, den man für Katzen treiben kann. Und immer schön in winzige Portionen verpackt, die kaum größer als eine Kaffeekapsel sind. Mir fielen SOFORT die berühmten Schildkröten ein, in deren Bäuchen man den Plastikmüll finden kann, um deren Hals sich die Plastiktüten schnüren, usw.



Der TIGGER MIAU ist ja noch klein - aber er bräuchte 2x am Tag zwei dieser kleinen Schälchen - sind 4 solcher Umverpackungen am Tag, damit er überhaupt annähernd satt wird!!! - bedeutet rundgerechnet 120 solcher Schälchen im Monat - sind 1.440 solcher Schälchen im Jahr - eine Kartze, die also 15 Jahre alt wird, was nicht abnorm ist, würde demnach 21.600 solcher Schalen verbrauchen!!!! Ich verkneife mir jetzt, auszurechnen, wie hoch dieser Berg nach 15 Jahren sein würde - und das bei nur EINER KATZE. Laut Statistiken leben um die 13 Millionen Katzen in Deutschland - wenn also nur die Hälfte von ihnen in Haushalten gefüttert werden und von diesen 6,5 Mio Katzen nur die Hälfte dieses Futter in den Schalen bekommt (also 3,25 Millionen Katzen), dann wären das nur in einem Jahr 4.600.000.000 solcher Schälchen - ich finde, das ist eine Zahl, die einen fassungslos werden läßt.
 

Dann meinte ich zum Helden: sagmal, wir barfen doch die Fellträger - warum kann man eine Katze nicht so ähnlich ernähren..............dann wissen wir wenigstens annähernd, was wir da füttern und müssen nicht diesen Umverpackungsmist kaufen.........................also ab in ein Fachgeschäft, das es zum Glück bei uns auch gibt. Aber scheinbar machen sich nicht so viele "Katzenmenschen" diese vielen Gedanken - es gab nur EIN Zufutter, das man geben kann, wenn man eine Katze nicht mit dem Futter aus dem Plastikmüll füttern möchte. DAS hat mich dann wirklich erschrocken.




Denn, es ging uns ja nicht nur darum, unser Gewissen zu beruhigen, sondern bis Mitte / Ende Februar wird ja TIGGER MIAU noch unser Gast sein und es soll ihm ja auch gut bei uns gehen! Und da muss man sich ja dann schon Gedanken machen, was man da füttert. Und was für unsere Fellträger gilt, gilt dann natürlich auch für TIGGER MIAU. Und was mir nebenbei dann auch noch aufgefallen ist: Für Hunde kann man zig Sorten verschiedener Hersteller mit Bio-Siegel kaufen - für Katzen haben wir nur EINE Variante eines Herstellers gefunden.


Und, was mir ausserdem aufgefallen ist: Es ist ja schon nicht einfach, die Fellträger vernünftig auf die Fotos zu bekommen - aber den Schnurrer aufs Bild zu bekommen, ist schon eine Kunst!
 

So süß er oft schaut, aussieht oder sich verhält - bis die Kamera ihn eingefangen hat, ist die Situation häufig schon wieder vorbei oder die Bildqualität grottenschlecht.



Er ist ständig in Bewegung, wenn man bei ihm ist.



Und, wenn man schon bei jungen Hunden sehr genau aufpassen muss, was man so alles in der Wohnung rumliegen läßt - gegen Katzen sind ja Hunde wahre "Waisenknaben"! Die Deko will noch ganz anders durchdacht sein - sowas z.B. geht GARNICHT - wurde also sofort "entschärft"! -



oder die Kette am Vogelbauer - die er zum Glück noch nicht entdeckt hatte ...................Klar, dass die sofort abgebaut worden ist, als ich diese "Gefahrenzone" heute bemerkt hab



Und auch hier wurde die Kette sofort nach dem Foto in Sicherheit gebracht



Ja, "Katzenmenschen" sind tatsächlich noch ganz anders gefordert als "Hundemenschen" - es gibt kaum etwas, was ein junges Katzentier nicht zum spielen animiert..............das hab ich in diesen wenigen Tagen schon gelernt!



UND TIGGER MIAU hat einen Lieblingsplatz!: auf dem Tisch vor dem Fenster im Ofenzimmer.




Dort hatte ich eine Decke liegen gelassen - also vergessen, wegzuräumen. Er hat sie entdeckt und zu seinem Lieblingsplatz erkärt. Er liegt dort hoch und kann bequem im liegen aus dem Fenster schauen, hat aber auch auch alles im Haus (vor allem die Eingangstür) gut im Blick



UND bekommt die Heizungswärme gut ab, denn die warme Luft steigt genau da nach oben - ist schon ein pfiffiges Kerlchen, der kleine "Schnurrer"



Und hab ich Anfang Januar noch mich gefreut, dass das Leben hier so leise vor sich hinplätschert. Das hätte ich wohl nicht sagen sollen...........Aber mich freut es sehr, dass wir in ein paar Wochen den kleinen Schnurrer dann sehr lieben Menschen anvertrauen können!



UND ich möchte die Gelegenheit noch schnell nutzen: dieses Bild ist für einen ganz bestimmten Menschen: Liebe L.G. / L.J. (mehr weiß ich leider nicht von Dir (stand auf dem Absender)) - ich kenne Dich nicht, aber mit diesem Geschenk / Brief, was so unverhofft vor ein paar Tagen hier eintraf, hast Du mir eine unbeschreibliche Freude gemacht. Es kam genau in einem Moment hier an, als ich sehr traurig war - ich danke Dir von ganzem Herzen! Wie Du siehst, hat ein Teil der Schätze einen Platz auf der alten Madamme im Schlafzimmer gefunden.
 

macht es Euch kuschelig - Eure Jacqueline
 

Mittwoch, 10. Januar 2018

die Ersten in diesem Jahr ..................

Ja, das ist wieder so ein besonderer Moment im Laufe eines Jahres, das ja jetzt, im Januar, noch sehr "jung" ist: gestern hab ich die ersten MAGNOLIEN-ZWEIGE in diesem Jahr geschnitten. Für mich beginnt das eigentliche Gartenjahr jedes Jahr aufs Neue, dass ich mir die ersten Magnolienzweige ins Haus hole.
 

Und dieses Jahr fällt die "Ernte" wohl recht reichlich aus, denn im letzten Sommer hatte es ausreichend geregnet, dass die Magonlienbäume auch entsprechend viele Blüten ansetzen konnten.



Das ist nicht jedes Jahr so! 2016 war bei uns der Sommer extrem trocken gewesen und da half auch alles zugiessen nichts - die Bäume hatten kaum Knospen angesetzt.
Dazu kommt in diesem Jahr noch, dass die Bäume dringend in der Höhe stärker gekappt werden müssen. Denn was haben wir davon, wenn später die Blüte in 8m Höhe stattfindet und man von unten dann kaum was sieht und die Bäume unten herum dann auch verkahlen.
Ich liebe ja diese Blütenknospen SEHR - der feine Pelz, mit dem die Schalen besetzt sind, um die zarten weißen Blüten vor der Kälte etwas zu schützen.



Und ich war verblüfft: in dem weißen Beet vor dem Teich, in dem die Magnolienbäume stehen, zeigen sich am Boden sogar schon die Schneeglöckchen - zumindest die Blattspitzen sind schon etwa 5-10 cm draussen. Also wird es höchste Zeit, die Magnolienbäume zu beschneiden, denn später würde ich ja die Schneeglöckchen platttreten.
Und so bin ich mit entsprechendem Werkzeug "bewaffnet" gestern in den Garten - und wer war dabei? Natürlich die ganze Fellträger-Bande.



Anfangs stürmen sie ja dann immer wie die "Kaputten" in den Garten - als wenn sie allen Nachbarn, allem Getier, was sich eventuell in der Nähe des Gartens aufhält, genau erklären müßten, dass das ihr Revier ist. Und ja, auch so manche Zankerei wird dann erstmal ausgetragen - man kann es wohl vergleichen mit Kindern, die auf den Schulhof in der großen Pause stürmen. Da wird gebufft, gerangelt und auch gezankt - wie hier zwischen Yildiz und Mr.Gin.

 

So jung Yildiz noch ist - aber die läßt sich nicht die Butter vom Brot nehmen. Das erstaunt mich immer wieder!



Sie ist so eine feine, sanfte Riesin. Wenn ich z.B. im Büro am Rechner sitze, kommt sie langsam und kaum hörbar zu mir, stupst mich ganz zart mit ihrer großen kalten Nase. Man kann diese Sanftheit kaum beschreiben - dabei strahlt sie dann eine solche Ruhe aus, die sich SOFORT auch auf mich überträgt. Und wenn ich dann meinen Kopf ihrem Kopf entgegenbeuge, stupst sie mir auf die Nase. Schließt geniesserisch dann die Augen, wenn ich ganz leise mit ihr spreche - ja, in vielen Verhaltensweisen erinnert sie mich dann an meine alte Usca und mir krampft sich dann das Herz und die Augen beginnen zu brennen.



Im Moment scheint die Maus mal wieder in einer Wachstumphase zu sein - denn zur Zeit ist das Hinterteil deutlich höher als der vordere Teil vom Körper. Inzwischen ist aber die Rute soweit ausgeprägt, dass sie sie fast nur noch eingerollt trägt. Wenn sie irgendwann ausgewachsen ist, wird sie die Rute nicht mehr ausgestreckt dann tragen können.



In diesem Jahr ist ja noch alles neu für sie - was hat sie gestern über den spiegelglatten See gestaunt. Und nein, sie hat sich ZUM GLÜCK auch nicht raufgetraut! Sie wiegt jetzt fast 40 kg - dieses Gewicht hätte die Eisdecke noch nicht halten können!



UND: meine "Rechnung" ist aufgegangen! Sie spielt so oft mit Nanni. Die beiden kommen richtig gut miteinander aus. Beide haben ja eher ein sanftes Gemüt. Sind die Ruhe in Person. Und haben zuviel jugendliche Kraft, die sie gerne aneinander messen. Es sieht schon imposant aus, wenn sich zwei solch große / schwere Hunde dann miteinander balgen. Und es ist verblüffend: sie wissen ihre Kräfte dann gut einzuschätzen - es hört sich oft wild an, aber Blessuren gibt es keine! Und wenn sie dann beide etwas entdecken, sichern sie gemeinsam.




Die alte Bulinka, die derzeit eine der ältesten Mädels im Rudel ist, geht eher ihre eigenen Wege.



oder ist so nah bei mir, dass Fotos garnicht erst entstehen können.
Im Moment ist es bei uns ansonsten recht unspektakulär, was ich auch mal ganz angenehm finde. Alle sind soweit wieder fit und erfreuen sich eines gemütlichen Lebens!



Man sieht also, es ist zwar immer was los - aber zum Glück nicht nur dramatische Vorkommnisse. Und ja - as geniesse ich derzeit SEHR!
Macht es Euch kuschelig und genießt die schönen Momente - Eure Jacqueline
 

Dienstag, 9. Januar 2018

wo ist er denn hin? - ja, es gibt "ihn" noch!........................

Na, das war eine Aufregung die letzten Tage! Bereits in der letzten Woche kam der Held mit der Frage: sag mal, was ist denn mit dem Blog los? - wie, was ist mit dem Blog los? Was soll damit sein?................na, ich kann ihn nicht mehr aufrufen ..........ich bin also ins Büro an den Rechner: alles lief wie immer...............ich versuchte es über das Handy: alles lief wie immer!.............na, wer weiß, was Du da aufgerufen hast!



Ich war beruhigt. Dann hab ich einen weiteren Post geschrieben und in FB geteilt. Da kamen die ersten Kommentare: HILFE, ich kann Deinen Blog nicht mehr aufrufen, was ist denn mit Euch los? ..................na, NICHTS ist los - bei mir läuft alles normal. ..........auch andere Mädels kommentierten, dass sie keine Probleme haben, den Blog aufzurufen.
 

Gestern dann, kamen zig Mails von Kunden, die auch Leser im Blog sind: Frau Donner, was ist denn los? WO ist der Blog? WAS IST mit dem Blog? Aber ausser beschwichtigenden Antworten konnte ich mir das Malheur auch nicht erklären. Durch Zufall entdeckte ich dann, dass ich im Shop noch einen veralteten Link eingestellt hatte, der mit http anstatt mit https begann. Also hab ich das flucks geändert - dachte natürlich: Nun geht ER / der Blog wieder - zumindest, wenn man über denShop in den Blog geht...................wieder NICHTS. Es ging NICHTS.
 

Langsam bin ich dann verzweifelt. Hab eine liebe Freundin angeschrieben, ob es vielleicht an Blogger liegen würde. Denn sie / Karen Heyer war mit ihrem Blog  ALLEGRIAS LANDHAUS vor einiger Zeit zur Wordpress umgezogen, weil sie mit Blogger nicht mehr zufrieden war. Ich selbst hatte auch schon einige Zeit drüber nachgedacht. Aber ich bin wohl ein Gewohnheitstier: solange der Leidensdruck nicht hoch genug ist, änder ich auch nichts - ganz nach dem Motto: NEVER CHANGE A RUNNING SYSTEM. Und das schien mir nun auf die Füße zu fallen.



Karen versuchte auch verschiedene Möglichkeiten, erklärte mir, mit welchem Browsern der Zugriff möglich war - wir wollten heute mal miteinander sprechen, wie ich / wir meinen Umzug mit dem Blog zu Wordpress organisieren könnten.



Und heute morgen kam dann die retttende Nachricht von Ihr: Du MUSST das DAWANDA-WIDGET entfernen - dann funktioniert auch alles wieder. Na, das hab ich natürlich stante pede gemacht. Denn Karen hatte im Netz herausgefunden, dass auch andere Blogger, die einen Widget von DAWANDA eingebunden hatten im Blog, genau die selben Probleme hatten wie ich mit dem Blog. Was war ich erleichtert! Was bin ich Karen für die Nachforschungen dankbar! Ich hätte mich im Netz dusselig gesucht. Hätte vermutlich alles gefunden, was ich NICHT wissen will - aber garantiert nicht die Problemlösung.



Was FREUE ich mich grad. Hatte ich doch solch eine Panik, dass der Blog plötzlich komplett im Nirvana verschwinden würde. Aus, puff, weg..........................und ja, ich hänge an dem Blog - zeigt er doch die vergangenen Jahre unseres Lebens. MEIN virtuelles Tagebuch. Und es ist wohl mit allem so: solange alles funktioniert, läuft, still und leise vor sich hinplätschert, merkt man garnicht, wieviel es einem tatsächlich bedeutet. Erst, wenn man sich sorgt: was ist, wenn alles weg ist, dann merkt man, WIE WICHTIG einem etwas ist!



Übrigens: für diesen Post jetzt hab ich "alte" Fotos genommen, die ich bereits vor ein bzw. zwei Jahren im Frühjahr geschossen hatte. Aber ich finde: ein wenig frühlingshaftes tut uns allen gut, wenn es draussen noch so schnatterkalt ist. Und kalt ist es hier bei uns tatsächlich geworden!



Paßt gut auf Euch und alle, was Euch wichtig ist, auf - Eure Jacqueline
 

Sonntag, 7. Januar 2018

so ganz langsam.................

ja, so ganz langsam ziehen auch im Ladenhaus die ersten Vorboten des Frühlings ein!



Wir wohnen ja hier etwas abseits vom "Schuß" - da ist es leider nicht möglich, mal eben "husch" auf den Blumengroßmarkt zu fahren. Vor ein paar Wochen kam ich mit einer lieben Freundin ins Gespräch, die Floristin in Süddeutschland ist, und von Ihr bekam ich den Tip für einen Pflanzenversender, der eben Großabnehmer & Floristen beliefert. Und frisches Grün / Blumen brauchen wir im Ladenhaus ja IMMER.




Im Sommer können wir uns selbst mit Blumensträußen aus dem Garten oder aus den Wiesen versorgen und wie oft schon waren Kunden bei uns im Laden, die zuguterletzt dann auch noch einen solchen Blumenstrauß dann mitgenommen haben. Aber im Winter ist das leider nicht möglich, dass wir uns im Garten mit solchen Mengen selbst eindecken können - schon garnicht in den gebrauchten Mengen. Wie schön war es da, als die Lieferung am Freitag vom  Großhändler hier eintraf - das war wie "Weihnachten"!



Und so konnte ich in Frühlingsblumen schwelgen - sie in Hülle und Fülle im Ladenhaus verteilen. Sie in Tigel und Töpfe setzen.



Entsprechend sah der Arbeitsbereich im Eingangsraum auch aus - ich hab das einfach mal "kreatives Chaos" genannt.



Und was nicht so schnell verteilt werden kann, steht kühl auf den Treppenstufen im Windfang. Weiße Duft-Narcissen, weiße Perlhyazinthen, "normale" weiße und blaue Hyazinthen
.


Und ich war verblüfft: die ersten Kunden gestern an unserem verkaufsoffenen Samstag nahmen gleich ein paar Frühlingsblüher auch noch mit!



Bereits als junges Mädchen hatte ich mal drüber nachgedacht, Floristin zu werden - leider waren meine Eltern damals dagegen: "Kind", das ist ein Beruf, wo Du immer schmutzige Hände hast, in kalten Räumen arbeiten musst und mehr als einen Blumentopf kannst Du damit nicht verdienen - lerne doch was "Vernünftiges".........
 

Schade, dass ich damals auf meine Eltern gehört hab, mich nicht durchsetzen konnte und einen Beruf erlernt hab, der mir NIE Freude gemacht hatte. Floristik wird nie ein "Hauptstandbein" für mich werden - aber als kleines Schmankerl / als Ergänzung zu unserem Programm macht es wirklich Freude!



Im rustikalen Raum, hab ich die abgenadelte Tanne aus der Weihnachtszeit einfach stehen gelassen - sie mutierte kurzerhand zum "Eierbaum".



Sonst waren es immer nackige Buchensetzlinge gewesen, die wir mit Eiern behängt haben. Und an sich ist das ganz einfach: Man nimmt ein ausgepustetes Ei, steckt in das Loch einen Anhänger, wie man sie sonst für den alten Christbaumschmuck verwendet, und hängt die Eier an einem feinen Drahthaken ins Geäst. Ich finde, das wirkt wesentlich "edler" als einen Bindfaden im Ei zu befestigen.



Ich wünsche Euch allen morgen einen guten Wochenanfang - Eure Jacqueline
 

Montag, 1. Januar 2018

welcome 2018

Ich weiß nicht, wie es Euch geht - ich persönlich mag Sylvester nicht besonders. Besonders diese Knallerei mag ich nicht - die hab ich noch nie gemocht. Dazu immer die gleiche Frage: was machen wir an Sylvester, weil es doch sooooooooooo ein besonderer Tag ist?!? Je älter ich werde, desto mehr hab ich die Einstellung: Feiern kann ich immer - das ganze Jahr über. Dafür braucht es keinen bestimmten Anlass. Was ich aber mag, ist das Jahr hinter sich zu lassen. Denn im Laufe der Monate füllt sich ein Jahr ja nicht nur mit schönen Erlebnissen, sondern auch mit traurigen oder gar ärgerlichen Ereignissen. Und da ist es doch ein schönes Gefühl, zu sagen:



Wenn man dieses GOOD BYE dann auch noch friedlich, ruhig und im Kreis der Menschen begehen kann, dann finde ich, ist es besonders schön! Die Tochter mit Enkelsohn waren hier und wir haben das Jahr sehr gemütlich ausklingen lassen. Haben lecker gegessen, beisammengesessen, haben gelacht, diskutiert, über manches Erlebte nachgedacht und konnten um Mitternacht sehr entspannt sagen, wir legen das beschriebene Blatt Papier für 2017 weg und sagen WELCOME 2018:



Ich bin gspannt, was das kommende Jahr an Ereignissen und Erlebnissen für uns bereit hält. Ich hatte schon in FB kurz geschrieben: ein Neues Jahr ist wie ein weißes Blatt Papier, dass im Laufe eines Jahres mit vielen kleinen und großen Ereignissen beschrieben wird. Na, dann wollen wir mal loslegen!



Bei uns wird traditionell schon in der Jahreswechesel-Woche begonnen, zu entweihnachten. Manchen mag das verwundern, aber ich bin schon jobbedingt ab dem Spätsommer von Weihnachtsschmuck umgeben. Da ist es selbst für mich dann doch sehr erfrischend, alles Stück für Stück wieder mal zu verstauen, verräumen und dann eben die luftigen Räume und Bereiche zu geniessen.



Natürlich klappt es nicht, alles auf einmal abzubauen und wegzupacken. Und manches finde ich auch in den ersten Januar-Wochen noch sehr schön / passend. Wie z.B. die Hohlglasketten an den Schneiderbüsten - mindest so lange, bis ich eine neue Idee hab, was sie als Schmuck um den Hals bekommen sollen!



Genauso wie die Ketten am alten Schlüsselbrett - ich finde dieses "Bild" so wunderschön, dass ich es gerne noch ein paar Tage geniessen möchte.
 

Und natürlich auch die großen Metallsterne! Die sind für mich ohnehin nicht Weihnachten - also dürfen sie noch eine Weile bleiben!



Der Esstisch ist derzeit ganz schlicht mit einem übergroßen Futtertrog bestückt, in dem Topf an Topf Hyazinthen stehen. Die hatte mir der Held in der Jahreswechsel-Woche mitgebracht.



Und ich weiß nicht, ob ich mir das nur einbilde, aber mir kommt es so vor, als würde sich bereits das Licht wieder ändern. Als würde es wieder "heller" werden - kaum merklich aber immerhin!



Das empfinde ich ja auch als Phänomen: je älter ich werde, desto intensiver erlebe ich die Jahreszeiten, die kleinen Vorboten der verschiedenen Jahreszeiten oder eben auch das besondere Licht oder Geräusche in der Natur, die zu den Jahreszeiten gehören. z.B. das man wieder vermehrt die Vögel zwitschern hört.



Ich möchte mich aber trotzdem noch für ein tolles gemeinsames vergangenes Jahr 2017 bei Euch allen bedanken - bei den Lesern des Blogs genauso wie bei unseren Kunden. Und vor allem, habt alle ein gutes Neues Jahr! Dass auch Eure jetzt noch unbeschriebenen Jahresseiten nur mit schönen Erlebnissen in 2018 beschrieben werden! - Eure Jacqueline

 

die Hundsrose oder Kartoffelrose

Ein echtes Highlight jedes Jahr ist ja die Rosenblüte bei uns. Also, wenn die ersten Rosen ihre Knospen öffnen. Meist beginnt das ja eher un...